
Straße von Hormus: Merz eilt nach Paris – und Deutschland schlittert in die nächste geopolitische Verpflichtung

Während die deutschen Bürger unter steigenden Energiepreisen ächzen und sich fragen, wann die Politik endlich ihre Prioritäten sortiert, packt Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag seine Koffer Richtung Paris. Der Anlass: internationale Beratungen über einen möglichen Militäreinsatz zur Sicherung der Straße von Hormus – jener schmalen Meerenge, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports fließt. Oder besser gesagt: fließen sollte. Denn seit Beginn des Iran-Konflikts ist diese lebenswichtige Handelsroute de facto gesperrt.
Macron und Starmer geben den Takt vor
Eingeladen haben Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer. Macron wirbt bereits seit Anfang März für eine internationale Marinepräsenz an der Meerenge – wohlgemerkt unter dem Etikett einer „multilateralen und rein defensiven Mission". Man wolle die freie Schifffahrt wiederherstellen, „sobald die Sicherheitsbedingungen dies erlauben", ließ das französische Präsidialamt verlauten. Klingt vernünftig. Klingt nach Diplomatie. Klingt aber auch verdächtig nach einem weiteren Engagement, in das Deutschland hineingezogen wird, ohne dass die Konsequenzen für den deutschen Steuerzahler auch nur ansatzweise durchdiskutiert worden wären.
Mehr als 40 Staaten seien zu den Gesprächen eingeladen worden, erklärte der britische Premier am Montag. Die meisten Teilnehmer würden per Videokonferenz zugeschaltet – nur Merz reist persönlich an. Ein Zeichen der Entschlossenheit? Oder ein weiterer Beweis dafür, dass Deutschland stets bereit ist, „Verantwortung zu übernehmen", wie die Bundesregierung selbst formulierte, während man die eigene Infrastruktur verfallen lässt?
Trumps Chaos-Diplomatie verschärft die Lage
Die Situation an der Straße von Hormus ist ein Paradebeispiel für die Unberechenbarkeit der aktuellen Weltpolitik. US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag nach Gesprächen mit iranischen Vertretern in Pakistan zunächst eine bevorstehende Freigabe der Meerenge verkündet. Einen Tag später – man reibt sich die Augen – ordnete er eine US-Blockade der Straße von Hormus für alle Schiffe an, die iranische Häfen ansteuern. Diese trat am Montag in Kraft. Innerhalb von 24 Stunden also eine komplette Kehrtwende. So sieht amerikanische Außenpolitik im Jahr 2026 aus.
Die Folgen sind dramatisch und für jeden Bürger spürbar: Die Blockade hat die Preise für Öl und Flüssiggas weltweit in die Höhe getrieben. An den Tankstellen, bei den Heizkosten, in der gesamten Lieferkette – überall schlägt die Krise durch. Und wer zahlt am Ende die Zeche? Der deutsche Verbraucher, der ohnehin schon unter einer Inflationsspirale leidet, die durch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der Bundesregierung weiter angeheizt wird.
Deutschland als Zahlmeister – auch auf hoher See?
Man muss kein Zyniker sein, um sich die Frage zu stellen: Was genau kann Deutschland militärisch an der Straße von Hormus beitragen? Die Bundeswehr, die seit Jahren unter chronischer Unterfinanzierung und Ausrüstungsmängeln leidet, soll nun also auch noch eine Marinepräsenz am Persischen Golf sicherstellen? Immerhin hat der Bundestag gerade erst Rheinmetall-Drohnen für die Bundeswehr genehmigt – ein längst überfälliger Schritt, der aber die grundsätzlichen Kapazitätsprobleme der deutschen Streitkräfte nicht über Nacht löst.
Die Bereitschaft, international Verantwortung zu übernehmen, ist grundsätzlich ehrenwert. Deutschland als Exportnation hat ein vitales Interesse an freien Handelswegen. Daran besteht kein Zweifel. Doch die Frage muss erlaubt sein, ob ein Land, das seine eigenen Grenzen nicht ausreichend schützen kann, das mit einer explodierenden Kriminalitätsrate kämpft und dessen Bürger sich zunehmend unsicher fühlen, tatsächlich die Kapazitäten hat, auch noch am anderen Ende der Welt für Ordnung zu sorgen.
Die wahre Lehre: Energieunabhängigkeit statt Abhängigkeit
Was die Hormus-Krise einmal mehr schonungslos offenlegt, ist Deutschlands fatale Energieabhängigkeit. Wer sich von fossilen Energieimporten durch geopolitisch instabile Nadelöhre abhängig macht, der wird immer wieder erpressbar sein. Das galt für russisches Gas, und es gilt nun für Öl und Flüssiggas aus dem Persischen Golf. Statt ideologiegetriebener Energiepolitik bräuchte Deutschland eine pragmatische Strategie, die auf Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit setzt – und nicht auf das nächste utopische Klimaziel.
In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Verwerfungen die Energiemärkte erschüttern und die Inflation den Wohlstand der Bürger auffrisst, zeigt sich einmal mehr der Wert krisenfester Anlagen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher in unsicheren Zeiten bewährt. Während Papierwährungen unter dem Druck von Inflation und politischen Fehlentscheidungen an Kaufkraft verlieren, bieten Edelmetalle eine solide Absicherung des eigenen Vermögens.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

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