
Stromsteuersenkung: Große Koalition verspricht viel, liefert wenig
Die neue Große Koalition aus CDU/CSU und SPD, die seit Mai 2025 unter Bundeskanzler Friedrich Merz regiert, steht bereits jetzt vor einem Glaubwürdigkeitsproblem. Während im Koalitionsvertrag "Verantwortung für Deutschland" vollmundig eine Stromsteuersenkung für alle Verbraucher versprochen wurde, scheint die Umsetzung nun an den üblichen politischen Spielchen zu scheitern. Ein Déjà-vu-Erlebnis für alle, die gehofft hatten, dass nach dem Ampel-Chaos endlich wieder vernünftige Politik gemacht würde.
Leere Versprechen statt konkreter Entlastungen
Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) behauptet, in einem Bundeshaushalt von 500 Milliarden Euro ließe sich "durchaus ein Prozent Einsparpotenzial realisieren". Eine bemerkenswerte Aussage, wenn man bedenkt, dass die neue Regierung gleichzeitig ein gigantisches 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur aufgelegt hat. Offenbar ist Geld für neue Schulden da, aber nicht für die Entlastung der gebeutelten Bürger, die unter den explodierenden Energiekosten ächzen.
Die energiepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Nina Scheer, betont zwar, dass die Stromsteuersenkung "sofort, für alle, auf das europäische Mindestmaß" kommen solle. Doch was nützen solche Bekenntnisse, wenn die Regierung stattdessen lieber Gaskunden durch die Übernahme der Gasspeicherumlage entlastet? Ein Schelm, wer dabei an Klientelpolitik denkt.
Die wahren Kosten der Energiewende
Während die Politik über marginale Steuersenkungen diskutiert, explodieren die Strompreise weiter. Die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 – ein weiteres Prestigeprojekt der neuen Regierung – wird die Energiekosten noch weiter in die Höhe treiben. Die deutschen Verbraucher zahlen bereits heute mit die höchsten Strompreise in Europa, und ein Ende ist nicht in Sicht.
"Gerade für die Wärmewende wäre es kontraproduktiv, einseitig bei Gas zu entlasten, bei Strom aber nicht", argumentiert Nina Scheer.
Ein interessantes Argument, das jedoch die Realität verkennt: Die sogenannte Wärmewende ist nichts anderes als ein weiterer kostspieliger Irrweg der deutschen Klimapolitik, der Millionen von Hausbesitzern in den finanziellen Ruin treiben könnte.
Friedrich Merz: Vom Hoffnungsträger zum Schuldenkanzler?
Besonders bitter ist, dass ausgerechnet Friedrich Merz, der im Wahlkampf versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen, nun ein gigantisches Sondervermögen auflegt. Diese Politik wird die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen auf Jahrzehnte hinaus belasten. Die versprochene Stromsteuersenkung hingegen – eine konkrete Entlastung für alle Bürger – bleibt auf der Strecke.
Die Regierung argumentiert, es müssten erst "finanzielle Spielräume" geschaffen werden. Doch wie sollen diese entstehen, wenn gleichzeitig Hunderte Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen werden? Die Antwort ist einfach: gar nicht. Es handelt sich um eine klassische Hinhaltetaktik, die wir bereits aus der Ampel-Zeit zur Genüge kennen.
Ein Blick auf die Alternativen
In Zeiten, in denen die Politik ihre Versprechen bricht und die Energiekosten explodieren, suchen immer mehr Bürger nach Möglichkeiten, ihr Vermögen zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als krisensichere Anlage bewährt. Während Politiker kommen und gehen, während Versprechen gebrochen und neue Schulden gemacht werden, behält Gold seinen Wert. Es ist immun gegen politische Fehlentscheidungen und inflationäre Geldpolitik.
Die aktuelle Situation zeigt einmal mehr: Wer sich auf die Versprechen der Politik verlässt, ist verlassen. Die Stromsteuersenkung wird vermutlich das gleiche Schicksal erleiden wie so viele andere Wahlversprechen zuvor – sie wird in den Mühlen der Berliner Politik zerrieben werden, während die Bürger weiter zur Kasse gebeten werden.

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