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17.05.2026
16:47 Uhr

Sturm in Downing Street: Starmer vor dem Aus – Labour-Granden rüsten zum Königsmord

Sturm in Downing Street: Starmer vor dem Aus – Labour-Granden rüsten zum Königsmord

Das politische Wetter über London hat sich gedreht. Was vor knapp einem Jahr noch wie ein triumphaler Einzug eines selbsterklärten Heilsbringers ins Regierungsviertel wirkte, gleicht nun einem politischen Trauerspiel mit absehbarem Finale: Keir Starmer, Premierminister Ihrer Majestät und Vorsitzender der Labour Party, steht offenbar vor dem Abgang. Und seine eigenen Parteifreunde sind es, die das Messer wetzen.

Der Erste tritt zurück – und greift nach der Krone

Den Anfang machte Wes Streeting. Der bisherige Gesundheitsminister räumte am 14. Mai seinen Kabinettsposten – um nur wenige Tage später, am vergangenen Samstag, offiziell seine Kandidatur für den Labour-Parteivorsitz zu erklären. Streeting wird dem rechten Flügel von Labour zugerechnet, was im britischen Kontext bedeutet: pragmatisch, wirtschaftsfreundlich, weniger ideologisch verbohrt als die Corbyn-Erben. Sollte er sich durchsetzen, wäre der Sprung in die Downing Street nur noch eine Frage der Choreografie.

Der Zweite kommt aus Manchester

Doch Streeting ist nicht allein in seinem Ehrgeiz. Andy Burnham, derzeit Bürgermeister von Greater Manchester, schickt sich ebenfalls an, Starmer zu beerben. Das Problem: Wer britischer Premierminister werden will, muss Abgeordneter im Unterhaus sein. Also wurde kurzerhand ein Labour-Parlamentarier dazu bewogen, seinen Sitz freizumachen. Die Nachwahl im Wahlkreis Makerfield, eigens für Burnham anberaumt, soll am 18. Juni stattfinden. Die offizielle Nominierung gilt als Formsache.

Pikant ist die Konstellation aus einem anderen Grund: Bei der letzten Parlamentswahl gewann Labour Makerfield zwar mit 45,2 Prozent komfortabel, doch Reform UK – die rechte Partei von Nigel Farage – kam bereits damals auf 31,8 Prozent. Bei den jüngsten Kommunalwahlen schoss Reform UK in diesem Wahlkreis auf satte 50 Prozent. Farage und seine Mannschaft sind inzwischen die stärkste politische Kraft im Königreich. Das hätte sich vor zwei Jahren niemand träumen lassen – und doch ist es die logische Quittung für eine etablierte Politik, die ihre Bürger in Migrationsfragen und beim Lebensstandard schlicht ignoriert hat.

Starmer plant offenbar selbst den Abgang

Wie die Daily Mail berichtet, soll Starmer mittlerweile selbst über einen Rücktritt nachdenken. Die einzige offene Frage sei das Timing. Spekuliert wird über einen Rückzug vor dem Labour-Parteitag im September. Für Burnham wäre ein zu früher Abgang Starmers – also vor dem 18. Juni – allerdings ein strategisches Desaster, denn er positioniert sich gezielt als Anti-Starmer, als Gegenentwurf zum unbeliebten Amtsinhaber. Sein Kalkül: Jene Labour-Wähler zurückzuholen, die längst zu Reform UK abgewandert sind.

Die Quittung der Kommunalwahl

Dass der parteiinterne Aufstand überhaupt diese Wucht entfalten konnte, hat einen klaren Auslöser: die katastrophalen Kommunalwahlen, bei denen Labour über 1.000 Sitze verlor. Zwar krebsten die Umfragewerte schon länger im Keller, doch erst dieser Wahlabend riss die Genossen aus ihrer Schockstarre. Aufschlussreich auch, dass Burnham nun überhaupt antreten darf: Bei einer Nachwahl im Februar in Gorton and Denton hatte das nationale Parteigremium seine Kandidatur noch blockiert – die offizielle Labour-Kandidatin landete am Ende auf einem demütigenden dritten Platz hinter Reform UK und den siegreichen Grünen.

Lehren für den Kontinent

Was sich in Großbritannien abspielt, ist mehr als ein innenpolitisches Schauspiel auf der Insel. Es ist eine Lehrstunde darüber, wie schnell selbsternannte Erneuerer ihre Glaubwürdigkeit verspielen, wenn sie an den Sorgen der eigenen Bevölkerung vorbeiregieren. Starmer war angetreten als nüchterner Sachwalter, als Gegenentwurf zum Chaos der Tories – und stürzt nun über Migration, wirtschaftlichen Niedergang und die wachsende Kluft zwischen politischer Elite und Wählerschaft. Klingt das vertraut? In Berlin sollte man das Geschehen in London sehr genau studieren. Auch hierzulande regieren Politiker an den Bürgern vorbei, auch hierzulande wächst der Frust, auch hierzulande verlieren etablierte Parteien dramatisch an Boden. Der politische Boden ist überall in Europa in Bewegung – und wer ihn nicht versteht, wird von ihm verschluckt.

In einer Welt, in der ganze Regierungen binnen Monaten kippen können, in der politische Gewissheiten von gestern heute schon Makulatur sind, gewinnt eines wieder zunehmend an Bedeutung: die persönliche Vermögenssicherung jenseits politischer Wechselbäder. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie unabhängig von Premierministern, Parteitagen und Wahlausgängen ihren Wert bewahren. In Zeiten politischer Turbulenzen gehören sie als solides Fundament in jedes breit gestreute Vermögensportfolio.

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