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Kettner Edelmetalle
14.02.2026
14:38 Uhr

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst: Der Steuerzahler darf wieder tiefer in die Tasche greifen

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst: Der Steuerzahler darf wieder tiefer in die Tasche greifen

Während die deutsche Wirtschaft unter einer erdrückenden Abgabenlast ächzt und der Mittelstand um sein Überleben kämpft, haben sich die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber der Länder auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt. Die Rechnung? Wie immer: zahlt der Bürger.

5,8 Prozent mehr – verteilt auf 27 Monate

Die rund 925.000 Tarifbeschäftigten der Bundesländer – Hessen ausgenommen, wo separat verhandelt wird – dürfen sich über eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent freuen. Verdi-Chef Frank Werneke verkündete das Ergebnis am Samstag mit sichtlicher Zufriedenheit. Die Erhöhung erfolge in drei Stufen über eine Laufzeit von 27 Monaten: Zunächst 2,8 Prozent ab dem 1. April 2026, dann weitere 2,0 Prozent ab März 2027 und schließlich noch einmal 1,0 Prozent ab Januar 2028. Nachwuchskräfte erhielten zusätzlich 150 Euro mehr.

Werneke erklärte, das Ergebnis befinde sich auf dem Niveau des Tarifvertrages für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen aus dem Vorjahr. Damit hielten die Länderbeschäftigten Anschluss an das Lohnniveau ihrer Kolleginnen und Kollegen. So weit, so erwartbar.

Ost-West-Angleichung und Sonderzulagen

Bemerkenswert ist die Angleichung der Arbeitsbedingungen im Osten an die westdeutschen Regelungen. Konkret betreffe dies den Kündigungsschutz und die Arbeitszeit an den Universitätskliniken in Rostock, Greifswald und Jena. Über 35 Jahre nach der Wiedervereinigung mag man sich fragen, warum diese Angleichung nicht längst vollzogen wurde – doch besser spät als nie, könnte man wohlwollend formulieren.

Darüber hinaus werden die Zulagen für Schicht- und Wechselschichtdienste erhöht. Für studentische Beschäftigte an Hochschulen steigen die Mindeststundenentgelte auf 15,20 Euro ab dem Sommersemester 2026 und auf 15,90 Euro ein Jahr später. Einen eigenen Tarifvertrag für diese Gruppe lehnten die Arbeitgeber allerdings ab. Die sogenannte „Hamburg-Zulage" bringe rund 10.000 Beschäftigten in der Hansestadt höhere Zulagen von bis zu 115 Euro monatlich.

Die unbequeme Wahrheit hinter den Zahlen

Was auf den ersten Blick nach einem moderaten Abschluss aussieht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als weiterer Kostentreiber für die ohnehin strapazierten Länderhaushalte. Fast eine Million Beschäftigte erhalten mehr Geld – Geld, das aus Steuereinnahmen finanziert werden muss. In einer Zeit, in der die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ein gigantisches 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen aufgelegt hat und die Staatsverschuldung in schwindelerregende Höhen klettert, stellt sich die berechtigte Frage: Wer soll das alles bezahlen?

Der private Sektor, der keine garantierten Gehaltserhöhungen kennt und in dem Unternehmen täglich um ihre Existenz ringen, dürfte diese Nachricht mit gemischten Gefühlen aufnehmen. Während der Handwerker, der Selbstständige und der kleine Unternehmer jeden Cent dreimal umdrehen müssen, wächst der öffentliche Dienst unaufhörlich weiter – und mit ihm die Personalkosten.

Man darf gespannt sein, wie die Länder diese zusätzlichen Ausgaben stemmen wollen, ohne an anderer Stelle den Rotstift anzusetzen. Die Erfahrung lehrt: Am Ende trifft es immer den Steuerzahler. Ob durch höhere Abgaben, geringere Investitionen in die marode Infrastruktur oder weitere Schulden, die kommende Generationen belasten werden – die Zeche zahlt der Bürger. Wie immer.

In Zeiten wie diesen, in denen die Kaufkraft des Euro durch Inflation und steigende Staatsausgaben kontinuierlich erodiert, erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen breit aufzustellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche Tarifabschlüsse Gewerkschaften und Arbeitgeber gerade aushandeln.

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