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Kettner Edelmetalle
23.02.2026
07:13 Uhr

Tickende Zeitbomben auf den Weltmeeren: Lithium-Batterien werden zum unkontrollierbaren Brandrisiko

Was passiert, wenn eine Technologie schneller wächst als die Sicherheitsvorschriften, die sie bändigen sollen? Man bekommt schwimmende Pulverfässer. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schlägt Alarm und benennt Lithium-Batterien unmissverständlich als „Brandursache Nummer eins auf Containerschiffen". Eine Aussage, die aufhorchen lässt – und die unbequeme Fragen an jene richtet, die den Elektromobilitäts-Hype seit Jahren mit geradezu religiösem Eifer vorantreiben.

Wenn die Batterie zur Bombe wird

Das Kernproblem trägt einen technischen Namen, der harmloser klingt, als er ist: Thermal Runaway. Dahinter verbirgt sich eine Kettenreaktion innerhalb der Lithium-Batterie, die Brände explosionsartig verstärken kann. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen beschrieb die Lage in drastischen Worten: Gerate eine Batterie erst einmal in diesen Zustand, sei der Brand praktisch nicht mehr zu löschen. Schlimmer noch – selbst Tage nach dem vermeintlichen Erlöschen könne das Feuer erneut aufflammen. Dabei würden giftige und explosive Gase freigesetzt, die Besatzungen und Rettungskräfte in akute Lebensgefahr bringen.

Man stelle sich das vor: Ein Containerschiff, beladen mit Tausenden Lithium-Batterien und Elektrofahrzeugen, mitten auf dem Atlantik. Ein einziger defekter Akku genügt, und die Kettenreaktion beginnt. Löschmöglichkeiten? Begrenzt. Fluchtmöglichkeiten? Noch begrenzter. Die Bilder brennender Autotransportfrachter auf offener See sind längst keine Seltenheit mehr – sie sind die sichtbare Quittung einer Politik, die Technologien mit Milliarden subventioniert, ohne die Risiken auch nur annähernd im Griff zu haben.

Versicherer fordern eigene Gefahrgutklasse

Der GDV geht mit seinen Forderungen ins Detail. Im Zentrum steht die Einführung einer eigenen Gefahrgutklasse für Lithium-Batterien. Bislang unterliegen die Energiespeicher lediglich den Vorschriften des IMDG-Codes, des internationalen Regelwerks für gefährliche Güter zur See. Das reiche bei weitem nicht aus, so der Verband. Eine dedizierte Gefahrgutklasse würde klarere Kennzeichnungen, bessere Informationen für Feuerwehren und Schiffsbesatzungen sowie passgenaue Regeln für Transport und Lagerung ermöglichen.

Asmussen betonte dabei ausdrücklich: „Es geht nicht um Panikmache, sondern um Vorsorge." Eine bemerkenswerte Formulierung, die zeigt, wie dünn das Eis geworden ist, auf dem sich die Branche bewegt. Denn wer in Deutschland das Wort „Risiko" im Zusammenhang mit Elektromobilität in den Mund nimmt, sieht sich schnell dem Vorwurf ausgesetzt, ein Fortschrittsverweigerer zu sein.

Konkrete Maßnahmen auf See und an Land

Die Forderungen des Verbands gehen weit über bloße Klassifizierungen hinaus. Container mit Lithium-Batterien oder batteriegetriebenen Fahrzeugen dürften beim Seetransport nicht dicht nebeneinander stehen, so der GDV. Ebenso wenig sollten sie in der Nähe von Maschinenräumen oder auf den obersten Deckstellplätzen gelagert werden. Wo starke Hitze nicht ausgeschlossen werden könne, müsse die Temperatur der Ladung permanent überwacht und gegebenenfalls aktiv gekühlt werden.

Auch an Land sieht der Verband erheblichen Nachholbedarf. In Umschlagszentren, Distributionslagern und auf Freiflächen müsse es für große Mengen an Batterien und Elektrofahrzeugen klar abgegrenzte Lagerbereiche, bauliche Trennungen und ausreichend Abstand geben. „Batterien gehören nicht einfach irgendwo ins Regal oder auf den Hof", stellte Asmussen unmissverständlich klar.

Die unbequeme Wahrheit hinter dem grünen Versprechen

Was der GDV hier in nüchterner Versicherungssprache formuliert, ist im Grunde eine schallende Ohrfeige für all jene, die den Umstieg auf Elektromobilität als alternativlosen Heilsweg verkauft haben. Jahrelang wurde der Verbrennermotor verteufelt, wurden Milliarden an Steuergeldern in Kaufprämien und Ladeinfrastruktur gepumpt – und nun stellt sich heraus, dass die Sicherheitsarchitektur für den Transport dieser Technologie nicht einmal ansatzweise mit dem rasanten Wachstum Schritt gehalten hat.

Besonders pikant: Ein Großteil der auf den Weltmeeren transportierten Lithium-Batterien und Elektrofahrzeuge stammt aus chinesischer Produktion. Die Volksrepublik flutet die Weltmärkte mit billigen E-Autos, deren Qualitätsstandards nicht immer den europäischen Erwartungen entsprechen. Dass ausgerechnet diese Massenware nun zum größten Brandrisiko auf Containerschiffen geworden ist, sollte auch in Berlin und Brüssel für ein Umdenken sorgen. Doch ob die politisch Verantwortlichen den Mut aufbringen, die rosarote Elektro-Brille abzusetzen, darf bezweifelt werden.

Der GDV selbst formuliert es diplomatisch: Ein hohes Sicherheitsniveau entlang der gesamten Transportkette sei eine „zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche und gesellschaftlich akzeptierte Elektromobilität". Übersetzt heißt das nichts anderes als: Ohne grundlegende Reformen droht die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Technologie zu erodieren. Und zwar zu Recht.

Wenn Ideologie auf Realität trifft

Es ist ein Muster, das sich in der deutschen Politik mit ermüdender Regelmäßigkeit wiederholt. Erst wird eine Technologie aus ideologischen Gründen zum Allheilmittel erklärt, dann werden Kritiker als Ewiggestrige diffamiert – und am Ende holt die Realität alle ein. So war es beim überstürzten Atomausstieg, so war es bei der chaotischen Energiewende, und so zeichnet es sich nun auch bei der Elektromobilität ab.

Dass einige Reedereien bereits eigene Policen für den Transport von Lithium-Batterien entwickelt haben, zeigt, wie ernst die Branche die Lage nimmt. Die Versicherungswirtschaft reagiert – weil die Politik es versäumt hat, rechtzeitig zu handeln. Wieder einmal.

Für den deutschen Bürger bleibt die ernüchternde Erkenntnis: Die vermeintlich saubere Zukunft der Mobilität schwimmt auf einem Meer voller Risiken. Und während in Berlin über Gendersternchen und Lastenfahrrad-Prämien debattiert wird, brennen auf den Ozeanen die Schiffe.

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