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03.01.2026
14:37 Uhr

Tragödie in den Schweizer Alpen: Erste Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana identifiziert

Tragödie in den Schweizer Alpen: Erste Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana identifiziert
Illustration: KI-generiert

Die Schweizer Behörden haben nach dem verheerenden Feuer in einer Bar im noblen Skiort Crans-Montana die ersten vier Todesopfer identifiziert. Zwei Tage nach der Katastrophe, die mindestens 40 junge Menschen das Leben kostete, herrscht in den betroffenen Familien nun traurige Gewissheit.

Junge Schweizer unter den ersten identifizierten Opfern

Bei den bislang identifizierten Toten handelt es sich um zwei Schweizerinnen im Alter von 21 und 16 Jahren sowie zwei männliche Schweizer, die 18 und 16 Jahre alt waren. Die Leichname wurden bereits den trauernden Familien übergeben. Ein Schicksal, das erschüttert – vier junge Menschen, deren Leben gerade erst begonnen hatte, wurden in einer einzigen Nacht ausgelöscht.

Die Identifizierungsarbeiten laufen derweil auf Hochtouren. Eine 30-köpfige Spezialeinheit, die nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe 2004 in Südostasien aufgebaut wurde, ist im Einsatz. Diese Experten für die Identifizierung von Katastrophenopfern stehen nun vor der schwierigen Aufgabe, den Angehörigen der übrigen 36 Toten Gewissheit zu verschaffen.

Internationale Dimension der Tragödie

Unter den Opfern dürften sich auch Ausländer befinden. Von den 119 Verletzten konnten bis Freitag bereits 113 Personen identifiziert werden. Die Zusammensetzung zeigt die internationale Anziehungskraft des Schweizer Skiorts: 71 Schweizer, 14 Franzosen, elf Italiener und vier Serben befinden sich unter den Verletzten. Weitere Einzelpersonen stammen aus verschiedenen anderen Ländern. Deutsche Opfer wurden bislang glücklicherweise nicht gemeldet.

Ermittlungen zu den Fluchtwegen

Die Ermittler konzentrieren sich nun auch auf die Frage der Fluchtwege aus der Bar. Wie konnte es geschehen, dass so viele junge Menschen in den Flammen eingeschlossen wurden? Diese Frage wird die Behörden noch lange beschäftigen. Augenzeugenberichte sprechen von Panik, lauten Schreien und dichtem Rauch, der sich rasend schnell ausbreitete.

Die Tragödie von Crans-Montana wirft einmal mehr die Frage auf, ob Sicherheitsvorschriften in Vergnügungsstätten ausreichend kontrolliert werden. Während die Schweiz für ihre Präzision und Ordnung bekannt ist, zeigt dieses Unglück auf erschreckende Weise, dass auch in vermeintlich sicheren Umgebungen tödliche Gefahren lauern können.

Viele der Verletzten schweben nach wie vor in Lebensgefahr. Die endgültige Opferzahl könnte daher noch steigen – ein Gedanke, der die ohnehin schon erschütterte Gemeinschaft zusätzlich belastet.

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