
Trump-Schock: 39 Prozent Zoll auf Gold – Edelmetall explodiert auf historisches Allzeithoch
Die Handelspolitik des 47. US-Präsidenten Donald Trump treibt bizarre Blüten. Nach massiven Zollerhöhungen auf europäische Importe plant Washington nun offenbar den nächsten Paukenschlag: Goldbarren sollen künftig mit einem Importzoll von satten 39 Prozent belegt werden. Die Märkte reagierten prompt – der Goldpreis schoss auf ein neues Rekordhoch von 3534,10 Dollar pro Unze.
Schweizer Goldexporte im Visier Washingtons
Besonders brisant: Die geplanten Zölle treffen ausgerechnet die meistgehandelten Goldbarren mit einem Gewicht von einem Kilogramm und 100 Unzen. Genau jene Größen also, die das Rückgrat des internationalen Goldhandels bilden. Die Schweiz, traditionell das Herz der globalen Goldveredelung, würde von dieser Maßnahme besonders hart getroffen. In den Alpenrepubliken werden große Mengen Gold in standardisierte Barrengrößen umgeschmolzen und weltweit exportiert – ein Milliardengeschäft, das nun akut bedroht ist.
Die schweizerische Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin hatten noch versucht, mit einer eilig anberaumten Reise nach Washington das Schlimmste abzuwenden. Doch ihre diplomatischen Bemühungen verpufften wirkungslos. Trump zeigt sich unnachgiebig in seiner protektionistischen Agenda.
Goldmarkt vor historischer Verwerfung
Was bedeutet diese Entwicklung für Anleger? Die Antwort liegt auf der Hand: Gold wird in den USA dramatisch teurer. Ein Kilogramm-Barren, der heute für etwa 114.000 Dollar gehandelt wird, würde sich durch den Zoll um über 44.000 Dollar verteuern. Diese künstliche Verknappung auf dem wichtigsten Goldmarkt der Welt könnte eine Preisspirale in Gang setzen, deren Ende nicht absehbar ist.
Bereits seit Jahresbeginn hat sich das gelbe Edelmetall kräftig verteuert. Schon im April erreichte der Goldpreis zeitweise die Marke von 3500 Dollar. Die neuen Zollpläne könnten nun der Funke sein, der das Pulverfass endgültig zur Explosion bringt. Marktbeobachter warnen vor "ernsten Folgen für den gesamten Goldmarkt" – eine Untertreibung angesichts der drohenden Verwerfungen.
Physisches Gold als letzter sicherer Hafen
In Zeiten, in denen Handelskriege eskalieren und politische Unsicherheit zur neuen Normalität wird, zeigt sich einmal mehr: Physisches Gold bleibt der ultimative Vermögensschutz. Während Papierwährungen durch inflationäre Politik entwertet werden und Aktienmärkte von politischen Launen abhängen, behält das Edelmetall seinen inneren Wert.
Die aktuelle Entwicklung unterstreicht, warum kluge Anleger schon immer auf eine solide Beimischung physischer Edelmetalle in ihrem Portfolio gesetzt haben. Gold kennt keine Grenzen, keine politischen Ideologien und keine Währungsreformen. Es ist und bleibt die härteste Währung der Welt – gerade in Zeiten, in denen Regierungen mit protektionistischen Maßnahmen die Weltwirtschaft in Geiselhaft nehmen.
Wer jetzt noch zögert, einen Teil seines Vermögens in physisches Gold umzuschichten, könnte diese Entscheidung bitter bereuen. Die Zeichen stehen auf Sturm, und nur wer rechtzeitig vorsorgt, wird den kommenden Verwerfungen gelassen entgegensehen können.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.
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