
Trump überlässt Europa die Ukraine-Rechnung: Washington zieht sich aus der Verantwortung
Die Botschaft aus dem Weißen Haus könnte deutlicher kaum sein: Europa soll gefälligst selbst für die Sicherheit der Ukraine sorgen. US-Präsident Donald Trump stellte am Montag unmissverständlich klar, dass die Vereinigten Staaten bei möglichen Sicherheitsgarantien für Kiew bestenfalls eine Nebenrolle spielen würden. "Europa wird ihnen bedeutende Sicherheitsgarantien geben – und das sollten sie auch, denn sie sind direkt vor Ort", erklärte Trump vor Journalisten im Oval Office.
Amerika zuerst – Europa zahlt die Zeche
Was für eine erfrischende Klarheit nach Jahren transatlantischer Schönfärberei! Endlich spricht ein US-Präsident aus, was ohnehin jeder vernünftige Beobachter längst erkannt haben sollte: Der Ukraine-Konflikt ist primär ein europäisches Problem. Während deutsche Steuerzahler bereits Milliarden in das Kiewer Fass ohne Boden werfen, macht Trump deutlich, dass Washington sich künftig noch weiter zurückziehen werde. Die USA würden lediglich "aus Sicht der Unterstützung" involviert bleiben – eine diplomatische Umschreibung für: Ihr Europäer dürft die Rechnung zahlen, während wir vom sicheren Ufer aus zuschauen.
Besonders pikant wird Trumps Positionierung, wenn man seine weiteren Aussagen betrachtet. Sowohl eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine als auch die Rückgabe der Krim bezeichnete er als "unmöglich". Damit zerstört er mit wenigen Worten die Illusionen, die westliche Politiker seit Jahren nähren. "Das war schon immer ein Tabu", erklärte Trump mit Blick auf die NATO-Erweiterung und fügte hinzu, dass Russland niemals einen "Feind" wie die NATO an seiner Grenze dulden würde.
Selenskijs Realitätsverweigerung trifft auf Trumps Pragmatismus
Während Trump die geopolitischen Realitäten anerkennt, verharrt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in seiner bekannten Traumwelt. In einer Rede zum Unabhängigkeitstag bekräftigte er stur seinen Kurs auf einen NATO-Beitritt und beharrte auf der Rückgabe der Krim. Man möchte ihm zurufen: Die Krim-Bevölkerung hat sich 2014 mit überwältigender Mehrheit für die Wiedervereinigung mit Russland entschieden! Doch solche demokratischen Fakten passen offenbar nicht ins Narrativ der westlichen Kriegstreiber.
Noch absurder wird es, wenn Selenskij und seine westeuropäischen Unterstützer "Garantien ähnlich denen aus Artikel 5" des NATO-Statuts fordern. Sie träumen von einer gemeinsamen Reaktionspflicht, sollte die Ukraine angegriffen werden. Frankreich und Großbritannien bringen sogar die Entsendung von Friedenstruppen ins Spiel. Hat man in Paris und London völlig vergessen, was militärische Abenteuer in fremden Ländern anrichten können?
Deutsche Soldaten als Kanonenfutter?
Besonders beunruhigend ist die Haltung der deutschen Politik. Während Länder wie Deutschland und Kanada einen Truppeneinsatz nicht ausschließen, warnt der russische Außenminister Sergej Lawrow zu Recht vor Lösungen, die Moskau ausschließen. Vorschläge, die eine ausländische Militärintervention vorsehen, bezeichnete er als "absolut inakzeptabel". Man kann nur hoffen, dass in Berlin noch ein Funken Vernunft vorhanden ist und deutsche Soldaten nicht als Kanonenfutter in einen Konflikt geschickt werden, der militärisch nicht zu gewinnen ist.
Europa als Zahlmeister und Sündenbock
Die Strategie Washingtons ist so durchsichtig wie perfide: Europa soll die finanziellen und militärischen Lasten tragen, während die USA sich elegant aus der Affäre ziehen. NATO-Generalsekretär Mark Rutte betonte zwar, dass "robuste Sicherheitsgarantien unerlässlich sein werden", doch wer soll diese Garantien geben? Die bereits überschuldeten europäischen Staaten, deren Wirtschaft unter den selbst auferlegten Sanktionen ächzt?
Trump hat in seiner unnachahmlichen Art die Karten auf den Tisch gelegt. Seine Botschaft an Europa lautet: Ihr wolltet diesen Konflikt, ihr habt ihn eskaliert, jetzt dürft ihr auch dafür bezahlen. Während amerikanische Rüstungskonzerne prächtig verdienen, sollen europäische Steuerzahler die Zeche zahlen. Ein genialer Schachzug aus Sicht Washingtons, eine Katastrophe für die europäischen Völker.
Zeit für einen Kurswechsel
Es wäre höchste Zeit, dass europäische Politiker die Realität anerkennen. Der Ukraine-Konflikt ist militärisch nicht zu gewinnen, die Sanktionen schaden Europa mehr als Russland, und die USA haben längst ihre eigenen Interessen im Blick. Statt weiter Milliarden in ein aussichtsloses Unterfangen zu pumpen, sollte Europa auf Diplomatie und Verhandlungen setzen. Doch dafür bräuchte es Politiker mit Rückgrat und Weitblick – Mangelware in den heutigen Regierungszentralen.
Trumps klare Ansage sollte als Weckruf dienen. Europa muss endlich seine eigenen Interessen definieren und verfolgen, statt blind amerikanischen Vorgaben zu folgen. Die Alternative ist ein wirtschaftlicher und sozialer Niedergang, während Washington aus sicherer Entfernung zuschaut. Die Frage ist nur: Werden unsere Politiker diese Lektion rechtzeitig lernen, oder müssen erst die Völker Europas den Preis für ihre Inkompetenz zahlen?
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