
Trump zieht die Daumenschrauben an: Anklage gegen Raúl Castro – Kuba im Visier Washingtons

Die Regierung in Washington dreht den Druck auf Havanna ein weiteres Mal hoch. Wie aus Justizkreisen verlautet, plant das US-Justizministerium die Erhebung strafrechtlicher Anklagen gegen den ehemaligen kubanischen Staatschef Raúl Castro. Anlass sei ein Vorfall aus dem Jahr 1996, bei dem kubanische Kampfflugzeuge zwei kleine Maschinen exilkubanischer Piloten über der Floridastraße abgeschossen hatten. Vier Männer kamen damals ums Leben. Präsident Donald Trump lässt keinen Zweifel daran, dass er es ernst meint: Amerika werde keinen Schurkenstaat dulden, der nur neunzig Meilen vor der eigenen Küste feindliche Militär-, Geheimdienst- und Terroroperationen beherberge.
Ein alter Konflikt erlebt seine Renaissance
Während die Bundesregierung in Berlin sich an außenpolitischen Nebenschauplätzen abarbeitet und vorzugsweise moralische Lehrstunden in alle Welt verschickt, agiert Washington ohne Umschweife. Trump verfolgt offen das Ziel eines Regimewechsels auf der Karibikinsel, die seit Fidel Castros Revolution von 1959 unter kommunistischer Knute steht. Bereits im März hatte der US-Präsident unmissverständlich verkündet, Kuba sei nach Venezuela „als nächstes" an der Reihe. Eine Drohung, die nach dem spektakulären Zugriff der US-Streitkräfte auf Nicolás Maduro in Caracas im Januar deutlich an Gewicht gewonnen hat.
Die Anklage gegen den 94-jährigen Raúl Castro, der einst gemeinsam mit seinem Bruder Fidel den US-gestützten Diktator Fulgencio Batista stürzte, dürfte juristisch eher symbolischer Natur sein. Politisch jedoch sendet sie ein klares Signal an alle Verbündeten Havannas. Castro fungierte zum Zeitpunkt des Abschusses als Verteidigungsminister. Die kubanische Führung beharrte stets darauf, dass die Maschinen der Exilantengruppe „Brothers to the Rescue" kubanischen Luftraum verletzt hätten. Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation kam später allerdings zu dem Schluss, dass der Abschuss über internationalen Gewässern stattgefunden habe.
Wirtschaftliche Würgegriffe und ein 100-Millionen-Dollar-Angebot
Die Vereinigten Staaten haben de facto eine Blockade über die Insel verhängt, indem sie Drittstaaten mit Sanktionen drohen, sollten diese Kuba mit Brennstoff beliefern. Die Folgen sind verheerend: Stromausfälle, Versorgungsengpässe und eine ohnehin marode Wirtschaft, die nun endgültig in die Knie geht. US-Außenminister Marco Rubio, dessen Eltern selbst aus Kuba in die USA emigrierten, wandte sich in einer auf Spanisch gehaltenen Videobotschaft direkt an das kubanische Volk. Er bot 100 Millionen Dollar an Hilfsgeldern an – allerdings unter der Bedingung, dass die Verteilung über die katholische Kirche oder andere vertrauenswürdige karitative Organisationen erfolge, nicht über die Regierung in Havanna.
Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez konterte umgehend und bezeichnete Rubio als „Sprachrohr korrupter und rachsüchtiger Interessen". Eine direkte Ablehnung des Hilfspakets allerdings vermied er sorgfältig – die wirtschaftliche Lage der Insel scheint zu prekär für stolze Gesten.
Diaz-Canel warnt vor „Blutbad"
Der amtierende kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel beteuert, sein Land stelle keine Bedrohung dar. Gleichzeitig warnt er vor einem amerikanischen Militärschlag, der unweigerlich in einem „Blutbad" enden werde. Eine drastische Wortwahl, die zeigt, wie nervös die Führung in Havanna mittlerweile sein dürfte. Der Vergleich mit Venezuela liegt auf der Hand: Erst im Januar war Maduro in einer spektakulären Aktion festgesetzt und nach New York gebracht worden, wo er sich nun vor Gericht verantworten muss. Er hat auf nicht schuldig plädiert.
Eine Lehre für Europa – und für deutsche Sparer
Während die geopolitischen Spannungen weltweit zunehmen – sei es im Nahen Osten, in der Ukraine oder nun in der Karibik – stellt sich für den deutschen Bürger eine entscheidende Frage: Wie schützt man sein hart erarbeitetes Vermögen in einer Welt, in der die Karten neu gemischt werden? Die rot-schwarze Bundesregierung unter Friedrich Merz versucht mit ihrem 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket den Anschein wirtschaftlicher Stärke zu erwecken, treibt damit aber lediglich die Inflation und die Belastung kommender Generationen weiter in die Höhe.
Wer in Zeiten weltpolitischer Erschütterungen vom Karibikbecken bis zum Persischen Golf auf Substanz setzt, kommt an physischen Edelmetallen wie Gold und Silber kaum vorbei. Sie haben Revolutionen, Kriege und Währungsreformen überdauert – und sie werden auch die kommenden Verwerfungen überstehen. Eine breit gestreute Vermögenssicherung mit einer angemessenen Beimischung physischer Edelmetalle ist heute mehr denn je ein Gebot der Vernunft.
Hinweis: Der vorliegende Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die geäußerten Einschätzungen geben die Meinung unserer Redaktion wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig über Risiken und Chancen einer Kapitalanlage zu informieren und seine Entscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Für etwaige Verluste übernehmen wir keinerlei Haftung.

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