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12.02.2026
18:38 Uhr

Trumps Zoll-Ultimatum: Wer gegen Tarife stimmt, wird politisch bestraft

Es ist ein unmissverständliches Signal an die eigenen Reihen – und es hat die politische Klasse in Washington erschüttert. US-Präsident Donald Trump hat republikanischen Abgeordneten, die gegen seine aggressive Zollpolitik stimmen, offen mit politischen Konsequenzen gedroht. Wer sich gegen die Tarife stelle, werde dies bei den nächsten Wahlen „schmerzlich zu spüren bekommen", einschließlich der parteiinternen Vorwahlen. Eine Ansage, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt.

Republikaner brechen aus der Parteilinie aus

Der Anlass für Trumps verbale Breitseite: Am 11. Februar hatten mehrere republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus gemeinsam mit nahezu allen Demokraten für eine Resolution gestimmt, die Trumps Zölle auf kanadische Importe rückgängig machen sollte. Die Resolution, eingebracht vom demokratischen Abgeordneten Gregory Meeks aus New York, liegt nun dem Senat zur Prüfung vor. Ein Affront gegen den Präsidenten, der seine Zollpolitik als Herzstück seiner wirtschaftspolitischen Agenda betrachtet.

Trump reagierte prompt – und wie gewohnt über seine Plattform Truth Social. Der Dow Jones und der S&P 500 hätten inmitten seiner Zollpolitik neue Höchststände erreicht, betonte er. Allein die Erwähnung des Wortes „Tarife" bringe andere Länder dazu, den amerikanischen Wünschen nachzugeben. Zölle hätten den Vereinigten Staaten wirtschaftliche und nationale Sicherheit verschafft, und kein Republikaner solle dafür verantwortlich sein, dieses Privileg zu zerstören.

Kanada im Fadenkreuz der US-Handelspolitik

Besonders Kanada steht im Zentrum des Konflikts. Nach seinem Amtsantritt im Januar 2025 hatte Trump zunächst 25 Prozent Zölle auf kanadische Importe verhängt. Im August 2025 folgte eine Verschärfung auf 35 Prozent für alle Produkte, die nicht unter das nordamerikanische Freihandelsabkommen fallen. Der Präsident wirft dem nördlichen Nachbarn vor, die USA jahrelang in Handelsfragen und bei der Grenzsicherung ausgenutzt zu haben.

Pikant dabei: Der kanadische Premierminister Mark Carney reiste kürzlich nach Peking, um die Handelsbeziehungen mit dem kommunistischen Regime zu vertiefen. Trump hatte bereits zuvor gewarnt, er könnte noch härtere Zölle gegen Kanada verhängen, sollte Ottawa ein Handelsabkommen mit China anstreben. Carney beteuerte zwar, sein Land habe „keine Absicht", ein solches Abkommen mit China oder einer anderen nicht-marktwirtschaftlichen Ökonomie zu schließen – doch das Misstrauen in Washington bleibt.

Veto-Drohung macht Resolution wirkungslos

Trotz des symbolischen Erfolgs im Repräsentantenhaus dürfte die Resolution gegen die Kanada-Zölle kaum Gesetzeskraft erlangen. Um ein erwartetes Veto des Präsidenten zu überstimmen, wäre eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern erforderlich – eine Hürde, die angesichts der überwiegenden Loyalität der Republikaner gegenüber Trump praktisch unüberwindbar erscheint.

Einer der abtrünnigen Republikaner, der Abgeordnete Dan Newhouse aus dem Bundesstaat Washington, verteidigte seine Entscheidung mit dem Argument, dass Zollpolitik eigentlich in den Zuständigkeitsbereich des Kongresses falle. In seinem Wahlkreis gebe es zahlreiche kanadische Unternehmen, erklärte er. Letztlich werde der Oberste Gerichtshof über die Rechtmäßigkeit der Zölle entscheiden – ein Urteil, das noch in diesem Jahr erwartet wird.

Ein Lehrstück in politischer Machtausübung

Was man von Trumps Zollpolitik inhaltlich auch halten mag – die Art und Weise, wie der Präsident seine Partei auf Linie bringt, verdient Beachtung. Hier regiert ein Mann, der weiß, was er will, und der bereit ist, dafür auch innerparteiliche Konflikte in Kauf zu nehmen. Man stelle sich einmal vor, ein deutscher Bundeskanzler würde mit derselben Entschlossenheit die wirtschaftlichen Interessen seines Landes verteidigen. Friedrich Merz, der mit großen Versprechen angetreten ist und nun ein 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket durch den Bundestag gepeitscht hat, könnte sich von dieser Konsequenz durchaus eine Scheibe abschneiden – allerdings in die richtige Richtung.

Während Trump seine Wirtschaft mit Zöllen schützt und amerikanische Arbeitsplätze in den Vordergrund stellt, versinkt Deutschland in einem Meer aus Bürokratie, ideologiegetriebener Wirtschaftspolitik und einer Schuldenlast, die kommende Generationen erdrücken wird. Die Frage, ob Trumps Zollpolitik langfristig die richtige Strategie ist, wird letztlich der Markt beantworten. Eines aber steht fest: Wer die eigene Volkswirtschaft nicht schützt, wird am Ende den Preis dafür zahlen.

Für Anleger bleibt in diesen Zeiten geopolitischer Unsicherheit und eskalierender Handelskonflikte die Frage nach der richtigen Vermögenssicherung drängender denn je. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher in turbulenten Zeiten bewährt – eine Eigenschaft, die in einer Welt der Zollkriege, Währungsturbulenzen und politischen Unwägbarkeiten kaum hoch genug eingeschätzt werden kann.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifel einen qualifizierten Finanzberater.

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