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Kettner Edelmetalle
07.05.2026
05:52 Uhr

Urin-Pools und nackte Glockenklöppel: Wenn Steuergeld zur Provokation verkommt

Urin-Pools und nackte Glockenklöppel: Wenn Steuergeld zur Provokation verkommt

Was als hochkulturelles Aushängeschild eines ganzen Landes gedacht ist, entpuppt sich als bizarrer Tabubruch auf Kosten der Allgemeinheit: Der österreichische Länderpavillon der diesjährigen Kunst-Biennale in Venedig sorgt schon vor seiner Eröffnung am 9. Mai für hitzige Debatten. Verantwortlich zeichnet die Wiener Performance-Künstlerin Florentina Holzinger, deren neueste Inszenierung mit dem klangvollen Namen „Seaworld Venice“ eine Mischung aus Fäkalspektakel und nackter Körperakrobatik verspricht. Kostenpunkt: stolze 600.000 Euro – getragen vom österreichischen Steuerzahler.

Wenn der Pavillon zur Kläranlage wird

Holzinger selbst beschreibt ihren Beitrag als „Unterwasser-Themenpark“, der zugleich „Sakralbau und Kläranlage“ sein solle. Es gehe, so die Künstlerin, thematisch um „Schmutz, Verunreinigung und ihre Beseitigung“. Übersetzt in greifbare Bilder bedeutet das: 25 splitterfasernackte Performerinnen sollen bis zum Ende der Biennale am 22. November täglich in einer Wasserwelt agieren – und dabei unter anderem in Becken planschen, die mit dem geklärten Urin der Besucher gefüllt werden. Eigene Toilettentanks sammeln den Harn, leiten ihn weiter und führen ihn schließlich der Installation zu. Eine Dixi-Toilette steht bereits sichtbar bereit.

Doch damit nicht genug: Die Damen fahren auf Jetskis im Kreis, tauchen in kleinen Wassertanks – und einmal stündlich schwingt eine nackte Performerin als menschlicher Glockenklöppel von links nach rechts. Holzinger selbst ließ es sich nicht nehmen, während der Proben kopfüber im Glockenmantel zu hängen. Ob das Spektakel für die Akteurin schmerzhaft ist, bleibt ungeklärt.

Sechshunderttausend Euro für nackte Provokation

Was an dieser Inszenierung wirklich verstört, ist nicht der nackte Körper an sich – Aktkunst hat eine jahrhundertealte Tradition von Botticelli bis Klimt. Was empört, ist die schiere Selbstverständlichkeit, mit der die öffentliche Hand ein derartiges Projekt finanziert. 600.000 Euro Steuergeld für einen Pipi-Pool: Wer in Wien, Graz oder Linz jeden Monat seine Lohnsteuer entrichtet, dürfte sich fragen, ob das wirklich die kulturelle Visitenkarte ist, die das Land in Venedig abgeben möchte. Die Kronen-Zeitung berichtet zudem, dass selbst diese stattliche Summe angesichts des technischen Aufwands der Anlage womöglich nicht einmal ausreiche. Man darf also gespannt sein, ob noch nachgeschossen werden muss.

Es ist jenes vertraute Muster, das man auch aus der deutschen Kulturförderung kennt: Je provokanter, schriller und tabubrechender die Inszenierung, desto williger fließen die Fördermittel. Wer hingegen klassische Kunst, traditionelles Handwerk oder regionale Kulturpflege betreibt, muss um jeden Euro kämpfen. Die Frage drängt sich auf, ob hier wirklich noch Kunst gefördert wird – oder schlicht ein gut vernetztes Milieu, das längst gelernt hat, mit gezielter Provokation an üppige Budgets zu gelangen.

Kein Erstlingswerk: Holzingers Hang zum Tabubruch

Die Wienerin ist keine Unbekannte, wenn es um Aufreger geht. Vor zwei Jahren machte sie mit der Performance „Sancta“ Schlagzeilen. Auch dort dominierten nackte Haut und drastische Szenen das Bühnengeschehen – allerdings nicht mit Urin, sondern mit Blut. Berichten zufolge wurde einer Darstellerin ein Stück Haut herausgeschnitten, das anschließend im Rahmen eines „Abendmahls“ gegrillt worden sein soll. Selbstverletzung als Kunstform inklusive. Im Publikum kam es zu Übelkeit, manche Zuschauer flüchteten aus dem Saal.

Dass eine Künstlerin mit derartiger Vita nun das offizielle Aushängeschild Österreichs auf einer der bedeutendsten Kunstausstellungen der Welt sein soll, sagt viel aus – über den Zustand des Kulturbetriebs, über die Werteverschiebung in den Förderkommissionen und über das Selbstverständnis einer Szene, die Provokation längst mit Qualität verwechselt. In Insiderkreisen wird bereits gemunkelt, das Spektakel habe gute Chancen auf einen „Goldenen Löwen“. Mit anderen Worten: Je tiefer die Geschmacksgrenze, desto höher die Trophäe.

Wenn Steuergeld zum Spielgeld wird

Während Familien sich angesichts steigender Energiekosten und galoppierender Inflation überlegen müssen, wo sie sparen, fließen sechsstellige Summen in nackte Glockenklöppel und Urin-Becken. Es ist diese eklatante Schieflage, die viele Bürger zunehmend zur Verzweiflung treibt. Der Vertrauensverlust gegenüber staatlichen Institutionen wächst – und das nicht ohne Grund. Wer sein hart erarbeitetes Geld an den Fiskus abführt, hat ein Anrecht darauf zu erfahren, wofür es ausgegeben wird. Und er hat ein Recht darauf, sich darüber zu empören.

In Zeiten, in denen Papiergeld kontinuierlich an Kaufkraft verliert und der Staat immer ungenierter in die Taschen seiner Bürger greift, gewinnt ein Gedanke an Bedeutung, den schon Generationen vor uns beherzigt haben: Werte zu schaffen, die unabhängig von politischen Moden und kuratorischen Eitelkeiten Bestand haben. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie weder durch Inflation noch durch staatliche Verschwendung an Substanz verlieren. Während eine Pipi-Performance in Venedig in wenigen Monaten vergessen sein wird, behält das gelbe Metall seinen Glanz.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Anlageentscheidungen sollten stets auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls unter Hinzuziehung eines unabhängigen Beraters getroffen werden. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und den uns zum Zeitpunkt der Veröffentlichung vorliegenden Informationen.

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