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Kettner Edelmetalle
13.03.2026
08:38 Uhr

US-Tankflugzeug stürzt im Irak ab – Pro-iranische Miliz reklamiert Abschuss für sich

Ein amerikanisches Tankflugzeug vom Typ KC-135 ist am Donnerstag im Westirak abgestürzt. Was das US-Zentralkommando (Centcom) als Vorfall im „befreundeten Luftraum" beschreibt, wird von pro-iranischen Milizen als gezielter Abschuss beansprucht. Die Wahrheit dürfte – wie so oft in diesem Konflikt – irgendwo dazwischen liegen. Klar ist nur: Der Iran-Krieg fordert seinen Tribut, und die Verluste auf amerikanischer Seite häufen sich in besorgniserregendem Tempo.

Zwei Maschinen betroffen – eine zerschellt, eine beschädigt

Laut der offiziellen Stellungnahme von Centcom seien zwei Flugzeuge in den Vorfall verwickelt gewesen. Während eine KC-135 abstürzte, habe die zweite Maschine desselben Typs trotz Beschädigungen sicher landen können. An Bord des abgestürzten Tankflugzeugs hätten sich bis zu sechs Soldaten befunden. Über deren Zustand war zunächst nichts bekannt – Rettungsmaßnahmen seien eingeleitet worden.

„Dies war weder auf feindliches noch auf eigenes Feuer zurückzuführen", erklärte das Zentralkommando knapp. Eine Formulierung, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Denn nur wenig später meldete sich der sogenannte „Islamische Widerstand im Irak" zu Wort – ein Zusammenschluss vom Iran unterstützter bewaffneter Gruppen – und beanspruchte den Absturz für sich.

Man habe die KC-135 „zur Verteidigung der Souveränität unseres Landes und unseres Luftraums" abgeschossen, hieß es in einer Erklärung der Miliz.

Wer hier die Wahrheit sagt, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht verifizieren. Dass beide Seiten ihre eigene Darstellung der Ereignisse pflegen, überrascht freilich niemanden.

Vierter Flugzeugverlust seit Kriegsbeginn

Bemerkenswert ist die Häufung der Verluste. Es handele sich bereits um das vierte öffentlich bestätigte Flugzeug, das im Rahmen des Iran-Kriegs verloren ging. Erst am vergangenen Montag hatte das US-Militär den Verlust von drei Kampfjets des Typs F-15E Strike Eagle durch einen Vorfall in Kuwait eingeräumt. Immerhin: Alle sechs Besatzungsmitglieder konnten sich damals per Schleudersitz retten.

Die KC-135, die Boeing in den 1950er- und 1960er-Jahren baute, bildet das Rückgrat der amerikanischen Luftbetankungsflotte. Ohne diese fliegenden Tankstellen könnten Kampfjets und andere Militärmaschinen keine langen Einsätze fliegen – sie müssten zum Auftanken zwischenlanden, was in einem aktiven Kriegsgebiet schlicht unmöglich ist. Der Verlust jeder einzelnen dieser Maschinen schwächt also die operative Fähigkeit der US-Luftwaffe unmittelbar.

Ein Krieg, der bereits Tausende Menschenleben gefordert hat

Seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar sollen sieben US-Soldaten getötet und bis zu 150 verwundet worden sein. Insgesamt habe der Krieg bereits mehr als 2.000 Menschenleben gefordert, darunter fast 700 im Libanon. Zahlen, die erschüttern – und die mit jedem Tag weiter steigen dürften.

Dass nun auch Frankreich einen Soldaten im Irak verloren hat, wie Präsident Macron bestätigte, zeigt die zunehmende Internationalisierung dieses Konflikts. Europa wird – ob es will oder nicht – in diesen Krieg hineingezogen. Und Deutschland? Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz schweigt bislang auffällig zu der Frage, wie weit die deutsche Beteiligung an diesem Konflikt gehen soll. Man darf gespannt sein, wie lange dieses Schweigen noch anhält.

Die Lehren für Deutschland

Was dieser Konflikt einmal mehr verdeutlicht: Geopolitische Stabilität ist keine Selbstverständlichkeit. Die Eskalation im Nahen Osten, die bereits im Juni 2025 mit den israelischen Angriffen auf iranische Atomanlagen begann und nun in einen offenen Krieg gemündet ist, hat weitreichende Konsequenzen – auch für die europäische Sicherheitsarchitektur und die Weltwirtschaft. Steigende Energiepreise, unterbrochene Lieferketten und wachsende Unsicherheit an den Finanzmärkten sind die unmittelbaren Folgen.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Instrument der Vermögenssicherung. Während Aktienmärkte bei jeder neuen Eskalationsmeldung nervös zucken und Währungen unter dem Druck geopolitischer Verwerfungen leiden, bleibt Gold seit Jahrtausenden das, was es immer war: ein sicherer Hafen in stürmischen Zeiten.

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