
USA: Transgender-Politiker zu 33 Jahren Haft verurteilt – wenn Identitätspolitik vor Gericht zur Verteidigung wird

Es ist ein Fall, der einem den Atem stocken lässt – und der zugleich ein grelles Schlaglicht auf den moralischen Verfall jener wirft, die sich gerne als progressive Vorreiter einer angeblich besseren Gesellschaft inszenieren. In den USA wurde Stacie Marie Laughton, geboren als Barry Charles Laughton Jr., zu 33 Jahren Haft verurteilt. Der Grund: die abscheuliche sexuelle Ausbeutung von Kindern, darunter Kleinkinder unter drei Jahren.
Eine historische Karriere – und ein abgründiges Verbrechen
Laughton machte 2012 Schlagzeilen als erste offen transgeschlechtliche Person, die in den USA in das Parlament eines Bundesstaates gewählt wurde. Was damals von vielen Medien als Meilenstein gefeiert wurde, endet nun in einem der widerwärtigsten Kapitel, das ein Gerichtssaal verhandeln kann.
Den Ermittlungen zufolge soll Laughton seine damalige Partnerin Lindsay Groves, die als Erzieherin in einer Kindertagesstätte in Massachusetts arbeitete, dazu gedrängt haben, heimlich Aufnahmen von schutzlosen Kleinkindern anzufertigen – beim Toilettengang, beim Windelwechsel. Über 10.000 Nachrichten sollen die beiden ausgetauscht haben, in denen sie über den Missbrauch chatteten und Bilder zu Laughtons sexueller Befriedigung weiterreichten. Groves wurde bereits zuvor zu fast 22 Jahren Haft verurteilt.
Die Geschlechtsidentität als Freibrief?
Doch was diesen Fall über das ohnehin Unfassbare hinaus zu einem politischen Lehrstück macht, ist die Strategie der Verteidigung. Laughtons Anwälte forderten allen Ernstes eine mildere Strafe von lediglich rund 17 Jahren – und begründeten dies unter anderem mit der Geschlechtsidentität ihres Mandanten.
Der Weg zur eigenen Identität und die gesellschaftliche Ablehnung hätten zu schweren Traumata, Depressionen und psychischer Instabilität beigetragen, so die Argumentation der Verteidigung.
Man lasse sich diese Logik auf der Zunge zergehen: Der Missbrauch wehrloser Kinder soll milder geahndet werden, weil der Täter sich als transgeschlechtlich identifiziert. Hier zeigt sich, wohin eine ins Absurde getriebene Identitätspolitik führen kann – nämlich dorthin, wo selbst die schwersten Verbrechen mit dem Verweis auf das eigene Befinden relativiert werden sollen. Die Staatsanwaltschaft hielt zum Glück dagegen und benannte Laughton als die treibende Kraft hinter den Taten. Ursprünglich waren sogar 40 Jahre Haft gefordert worden.
Bemerkenswert: Gerichte nutzten weibliche Pronomen
Pikant ist ein weiteres Detail: Behörden und Gerichte verwendeten im Verfahren durchgehend weibliche Pronomen für den biologisch männlichen Angeklagten. Ein Sinnbild dafür, wie tief die ideologische Verbiegung der Sprache bereits in die Institutionen eingedrungen ist – selbst dort, wo es um die nüchterne Aufklärung schwerster Straftaten gehen sollte.
Bemerkenswert ist auch Laughtons Vorgeschichte: Schon kurz nach seiner historischen Wahl 2012 wurde bekannt, dass er zuvor wegen Kreditkartenbetrugs verurteilt worden war. Er trat noch vor Amtsantritt zurück, kehrte aber 2020 ins Repräsentantenhaus von New Hampshire zurück und wurde zwei Jahre später sogar wiedergewählt.
Ein Weckruf für gesunden Menschenverstand
Dieser Fall sollte all jenen zu denken geben, die jede kritische Stimme gegenüber der Trans-Ideologie reflexhaft als rückständig abtun. Der Schutz unserer Kinder muss über allen ideologischen Befindlichkeiten stehen – ausnahmslos. Wer Verbrechen mit der eigenen Identität entschuldigen will, verhöhnt die Opfer und untergräbt das Fundament unseres Rechtsstaats. Es braucht wieder klare Maßstäbe, in denen Recht Recht und Unrecht Unrecht bleibt – unabhängig davon, wie sich ein Täter selbst bezeichnet.
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