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Kettner Edelmetalle
06.05.2026
16:31 Uhr

Wortbruch im Kanzleramt? FDP-Hoffnungsträger zerlegt Merz nach einem Jahr Schwarz-Rot

Ein Jahr Große Koalition – ein Jahr ernüchterte Erwartungen. Henning Höne, Vorsitzender der nordrhein-westfälischen FDP und Bewerber um den Bundesvorsitz seiner Partei, hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zum traurigen Jubiläum der schwarz-roten Regierung mit ungewöhnlich scharfen Worten attackiert. Im Gespräch mit dem Nachrichtensender ntv warf er dem Kanzler nicht weniger als Wortbruch vor – ein Vorwurf, der angesichts der bisherigen Bilanz dieser Koalition kaum noch als Übertreibung durchgehen dürfte.

Vom marktwirtschaftlichen Wahlkämpfer zum sozialdemokratischen Verwalter

Höne brachte es auf den Punkt: Merz habe im Wahlkampf den entschlossenen Marktwirtschaftler gegeben, betreibe nun aber den lieben langen Tag sozialdemokratische Politik. "Dieser Wortbruch kostet viel Vertrauen", ließ der Liberale wissen. Eine Aussage, die wie ein Spiegel funktioniert – denn genau dieses Empfinden teilen Millionen Wähler, die im Februar 2025 in der Hoffnung auf eine echte wirtschaftspolitische Wende ihr Kreuz bei der Union gemacht hatten.

Stattdessen erleben die Bürger, wie ein Bundeskanzler, der einst eisern versprochen hatte, keine neuen Schulden aufzunehmen, ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durchwinkt und die Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz hieven lässt. Das Versprechen solider Haushaltsführung? Verraten. Die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Befreiungsschlag? Verpufft.

Schwarz-Rot unbeliebter als die Ampel – ein bemerkenswertes Kunststück

Was Höne in Erinnerung rief, sollte jedem Beobachter zu denken geben: Innerhalb eines einzigen Jahres hat es diese Koalition geschafft, unbeliebter zu werden als die Ampel kurz vor ihrem unrühmlichen Ende. Eine Leistung, die man erst einmal hinbekommen muss. Während die Vorgängerregierung sich in offener Feldschlacht zerlegte, schafft es die Große Koalition, ihren Vertrauensverlust durch schiere Tatenlosigkeit zu organisieren.

"Es braucht weniger Selbstmitleid beim Bundeskanzler und ein bisschen mehr Selbstreflexion", forderte Höne – ein Satz, der sitzt. Merz, der einst antrat, Deutschland zu führen, scheint mittlerweile vor allem damit beschäftigt zu sein, den eigenen Image-Schaden zu verwalten.

Reformen verschleppt, Kommissionen statt Lösungen

Besonders bitter sei, so Höne, dass dringend nötige Reformen in irgendwelche Kommissionen ausgelagert würden. Eine altbekannte Methode der deutschen Politik: Wenn man nicht weiß, was tun, gründet man einen Arbeitskreis. Das Land stehe vor enormen wirtschaftlichen Herausforderungen – das sei "die größte Baustelle". Doch statt anzupacken, werde verschleppt und verschlafen.

Konkret kritisierte Höne die geplante Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung. Diese werde die Kosten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen erhöhen. Statt den ohnehin schwächelnden Aufschwung zu unterstützen, sabotiere die Bundesregierung ihn aktiv. Ein Befund, der sich nahtlos in das Gesamtbild einer Politik einfügt, die deutsche Unternehmen mit immer neuen Lasten überzieht, während gleichzeitig der internationale Wettbewerbsdruck wächst.

Wirtschaftlicher Niedergang mit Ansage

Während Trump in den USA mit aggressiver Zollpolitik die heimische Industrie schützt und China seine Stellung weiter ausbaut, verliert Deutschland zusehends den Anschluss. Die Inflation, befeuert durch das gigantische Schuldenpaket der Bundesregierung, frisst die Ersparnisse der Bürger. Generationen werden auf Jahrzehnte hinaus mit Zinszahlungen und Steuerlasten belegt – für Versprechen, die heute gemacht und morgen gebrochen werden.

Höne will beim FDP-Parteitag Ende Mai für den Parteivorsitz kandidieren. Ob die einst stolze liberale Partei aus ihrem Tiefschlaf erwacht und wieder zur ernstzunehmenden Stimme der Marktwirtschaft wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Der Befund über den Zustand der Bundesregierung trifft ins Schwarze.

Was bleibt dem Bürger?

In Zeiten, in denen politische Versprechen die Halbwertszeit von Schnittblumen haben, in denen Schuldenberge wachsen und die Kaufkraft schwindet, suchen vernünftige Anleger nach Stabilität. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie wertbeständig bleiben – auch und gerade dann, wenn Politiker das Vertrauen ihrer Wähler mit Füßen treten. Eine sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen kann helfen, sich gegen die Folgen politischer Fehlentscheidungen abzusichern.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die hier geäußerten Ansichten geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen und gegebenenfalls einen qualifizierten Berater zu konsultieren. Für Anlageentscheidungen ist jeder selbst verantwortlich; eine Haftung wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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