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Kettner Edelmetalle
13.02.2026
06:42 Uhr

Xiaomis Elektro-SUV demütigt Tesla in China – Verkaufszahlen doppelt so hoch

Was vor wenigen Jahren noch undenkbar schien, ist nun bittere Realität für Elon Musk: Ein chinesischer Smartphone-Hersteller hat Tesla auf dessen wichtigstem Wachstumsmarkt vom Thron gestoßen. Xiaomi, bislang vor allem für seine günstigen Mobiltelefone bekannt, verkaufte im Januar seinen Elektro-SUV YU7 exakt doppelt so häufig wie Tesla sein Flaggschiff Model Y – und das in China, dem größten Automarkt der Welt.

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache

Laut Daten der China Passenger Car Association setzte Xiaomi im Januar 37.869 Einheiten des YU7 ab. Tesla brachte es im selben Zeitraum auf magere 16.845 Model-Y-Fahrzeuge. Ein Absturz, der sich gewaschen hat: Noch im Dezember thronte das Model Y unangefochten auf Platz eins der meistverkauften Modelle in China. Einen Monat später fand es sich auf dem zwanzigsten Rang wieder. Bei den sogenannten New Energy Vehicles – also Elektro- und Hybridfahrzeugen – rutschte Tesla von der Spitzenposition auf Platz sieben ab.

Xiaomi hatte den YU7 erst im Sommer 2025 auf den Markt gebracht und dabei keinerlei Hehl daraus gemacht, dass man Tesla direkt angreifen wolle. Der Einstiegspreis lag bewusst 10.000 Yuan – umgerechnet rund 1.450 Dollar – unter dem des Model Y. Gleichzeitig prahlte das Unternehmen damit, Tesla bei entscheidenden Kennzahlen wie der Reichweite pro Batterieladung zu übertreffen.

Ein Weckruf für die westliche Automobilindustrie

Was hier geschieht, sollte nicht nur Tesla, sondern auch die deutschen Premiumhersteller in höchste Alarmbereitschaft versetzen. Wenn ein Unternehmen, das vor drei Jahren noch kein einziges Auto gebaut hat, innerhalb weniger Monate zum Marktführer aufsteigen kann, dann offenbart dies die brutale Dynamik des chinesischen Marktes. Während hierzulande Konzerne wie Volkswagen mit Bürokratie, überbordenden Regulierungen und einer ideologisch getriebenen Energiepolitik kämpfen, schießen in China neue Wettbewerber wie Pilze aus dem Boden.

Fairerweise muss man anmerken, dass monatliche Verkaufszahlen durchaus volatil sein können. Bereits im Oktober hatte der YU7 das Model Y überholt, ohne dabei jedoch die Gesamtrangliste anzuführen. Über das gesamte Jahr 2025 betrachtet, lag Tesla in China immerhin noch auf dem fünften Platz, Xiaomi auf dem zehnten. Der unangefochtene Marktführer bleibt BYD mit über drei Millionen verkauften Fahrzeugen, gefolgt von Geely mit 2,6 Millionen Einheiten.

Sicherheitsbedenken und Expansionspläne

Der Erfolg des YU7 kam trotz eines allgemeinen Abschwungs im chinesischen Elektroautomarkt in den vergangenen Monaten zustande. Allerdings ist Xiaomis Automobilsparte nicht frei von Kontroversen. Die zuvor eingeführte SU7-Limousine geriet nach tödlichen Unfällen im Zusammenhang mit Fahrassistenzsystemen und elektrisch betriebenen Türgriffen in die Kritik. Peking reagierte mit einem Verbot versteckter Türgriffe, und Autohersteller wurden verpflichtet, externe Leuchten zu installieren, die den aktiven Einsatz von Fahrassistenten anzeigen.

Besonders brisant für Europa: Xiaomi plant, wie die meisten chinesischen Elektroautohersteller, eine Expansion ins Ausland – einschließlich des europäischen Marktes im kommenden Jahr. Für die ohnehin unter massivem Druck stehende deutsche Automobilindustrie könnte dies der nächste schwere Schlag werden. Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz zwar wirtschaftsfreundlichere Töne anschlägt als ihre Vorgängerin, bleibt die Frage, ob das ausreicht, um im globalen Wettbewerb mit der chinesischen Industriemaschine bestehen zu können.

Die Geschichte von Xiaomi zeigt einmal mehr: Wer im internationalen Wettbewerb bestehen will, braucht Innovationskraft, schlanke Strukturen und den unbedingten Willen zum Erfolg – keine ideologischen Debatten über Gendersternchen und Lastenfahrräder.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien, Elektrofahrzeughersteller oder andere Kapitalanlagen sind mit erheblichen Risiken verbunden. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, eigene Recherchen durchzuführen und gegebenenfalls professionelle Beratung einzuholen, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Wer sein Vermögen langfristig absichern möchte, sollte physische Edelmetalle als bewährten Baustein eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht ziehen.

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