Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
15.05.2026
18:06 Uhr

ZDF-Satirikerin Bosetti pöbelt gegen AfD-Wähler: „Zu doof für die Demokratie"

ZDF-Satirikerin Bosetti pöbelt gegen AfD-Wähler: „Zu doof für die Demokratie"

Wenn die Umfragewerte nicht ins eigene Weltbild passen, hilft sich der gebührenfinanzierte Staatsfunk auf bewährte Weise: Man erklärt kurzerhand die Wähler für zu dumm. So geschehen in der jüngsten Folge der ZDF-Sendung „Bosetti will reden!", in der sich die Satirikerin Sarah Bosetti sichtlich aufgewühlt über die jüngsten Umfragewerte zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt äußerte. Dort kommt die AfD auf satte 42 Prozent – nur noch einen Prozentpunkt von der absoluten Mehrheit entfernt. Für die Berliner Kulturblase offenbar ein Schock von epochalem Ausmaß.

„Menschliches Handeln zu doof für die Demokratie"

Bosetti formuliert den Vorwurf in ihrer Sendung mit jener Mischung aus moralischer Überheblichkeit und sprachlicher Eleganz, für die der gebührenfinanzierte Humorbetrieb hinlänglich bekannt ist. Aktuelle Umfragen würden zeigen, dass „menschliches Handeln zu doof für die Demokratie" sei. Wer AfD wähle, der sei „moralisch so mittel" – vor allem aber „einfach dumm". Es sei denn, man sei ein „reicher, weißer Nazi – mit Betonung auf reich". Eine Wortwahl, die viel über das Demokratieverständnis ihrer Urheberin verrät, aber wenig über die tatsächlichen Sorgen der Menschen im Osten Deutschlands.

Bemerkenswert ist die ungeniert pauschalisierende Beleidigung von Millionen Bürgerinnen und Bürgern – ausgestrahlt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der laut Staatsvertrag eigentlich zur Ausgewogenheit verpflichtet wäre. Wer hier die Empörung des Senders erwartet, wartet vergeblich. Stattdessen produziert man fleißig weiter jenen Haltungsjournalismus, der seit Jahren maßgeblich dazu beiträgt, dass das Vertrauen in die etablierten Medien schwindet.

Der angebliche Aufhänger: Die Schulpflicht-Debatte

Als inhaltliche Verpackung ihrer Wählerbeschimpfung wählte Bosetti die Forderung der AfD Sachsen-Anhalt nach einer Abschaffung der Schulpflicht zugunsten einer Bildungspflicht – Punkt 24 auf einer 31 Punkte umfassenden bildungspolitischen Agenda. Heimunterricht, so die Argumentation, führe zu sozialer Ungleichheit, weil sich vor allem wohlhabende Familien guten Privatunterricht leisten könnten. Außerdem würden Echokammern entstehen und Frauen in traditionelle Rollenmuster gedrängt.

Dass in zahlreichen westlichen Demokratien – darunter die USA, Großbritannien, Irland, Belgien und Tschechien – Heimunterricht völlig selbstverständlich möglich ist, ohne dass diese Länder im Chaos versinken, blendet die Satirikerin dezent aus. Auch die Frage, warum gerade jene Eltern, die ihre Kinder dem zunehmend ideologisierten staatlichen Schulbetrieb entziehen wollen, pauschal verdächtigt werden, bleibt unbeantwortet. Stattdessen serviert man dem Publikum die altbekannte Mischung aus Moralin und Spott.

Die Misere der staatlichen Schulen wird ausgeblendet

Wer ehrlich über das deutsche Bildungssystem sprechen wollte, käme an unangenehmen Tatsachen kaum vorbei. PISA-Studien attestieren deutschen Schülern einen kontinuierlichen Leistungsabfall, der ASPI Critical Technology Tracker führt Deutschland in keiner der 64 untersuchten Schlüsseltechnologien unter den fünf führenden Nationen. Rund 12 Prozent der erwachsenen Bevölkerung gelten als funktionale Analphabeten. Gewalt an Schulen, fehlende Lehrkräfte, ideologische Lehrpläne – die Probleme sind so offensichtlich wie hartnäckig.

Vor diesem Hintergrund eine Diskussion über alternative Bildungswege pauschal als „dumm" abzukanzeln, ist nicht nur intellektuell unredlich, sondern Ausdruck jener Selbstgewissheit, mit der eine bestimmte Milieuelite den eigenen Lebensentwurf zur allein gültigen Norm erklären möchte. Die Frage, warum Millionen Eltern dem staatlichen Schulsystem zunehmend misstrauen, wird konsequent ignoriert.

Wenn der Wähler stört, wird er beschimpft

Die eigentliche Botschaft der Bosetti-Tirade ist freilich eine andere – und sie reicht weit über die Bildungsdebatte hinaus. Wenn eine im Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks tätige Entertainerin offen verkündet, dass das Wahlverhalten eines erheblichen Teils der Bevölkerung Beleg für deren mangelnde Eignung für die Demokratie sei, dann offenbart das ein zutiefst problematisches Verständnis vom demokratischen Diskurs. Demokratie bedeutet eben nicht, dass nur jene wählen dürfen, die das richtige Kreuz machen.

Anstatt sich kritisch mit den Gründen für den Höhenflug der AfD auseinanderzusetzen – Migrationspolitik, Energiekrise, Deindustrialisierung, ausufernde Staatsverschuldung unter der schwarz-roten Koalition unter Friedrich Merz, kollabierende innere Sicherheit – verlegen sich die Kulturschaffenden des öffentlich-rechtlichen Komplexes lieber aufs Beschimpfen. Dass diese Strategie seit Jahren spektakulär scheitert und die Werte der AfD von Wahl zu Wahl in die Höhe treibt, scheint sie nicht zu beunruhigen. Im Gegenteil: Je näher die absolute Mehrheit rückt, desto schriller wird der Ton.

Edelmetalle als Anker in unruhigen Zeiten

Wer beobachtet, mit welcher Verbissenheit politische und mediale Eliten den Diskurs einzuhegen versuchen, dem dürfte klar werden: Die Vertrauenskrise in die etablierten Institutionen ist tief. Politische Verwerfungen, eine ausufernde Staatsverschuldung durch das 500-Milliarden-Sondervermögen und eine schleichende Aushöhlung der Meinungsfreiheit machen es für Bürger immer dringlicher, ihr Vermögen auf solide Grundlagen zu stellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher in unsicheren Zeiten bewährt – als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio.

Hinweis: Der vorliegende Beitrag gibt die Meinung der Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Eine Haftung für Anlageentscheidungen aufgrund dieses Artikels wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen