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Kettner Edelmetalle
07.05.2026
20:19 Uhr

10,5 Millionen Euro für ein „Black Communities Center": Berlins teures Denkmal der Identitätspolitik

10,5 Millionen Euro für ein „Black Communities Center": Berlins teures Denkmal der Identitätspolitik

Während marode Schulen, bröckelnde Brücken und überlastete Krankenhäuser die deutsche Hauptstadt prägen, hat der Berliner Senat seine Prioritäten offenbar an einem ganz anderen Ort gesetzt. Im Stadtteil Wedding wurde am Mittwoch das erste sogenannte „Black Communities Center" Deutschlands eröffnet – ein Prestigeprojekt, das mit stolzen 10,5 Millionen Euro überwiegend aus Steuermitteln finanziert wurde. Betreiber ist der Verein Each One Teach One (EOTO), und die zuständige Sozialsenatorin Cansel Kızıltepe (SPD) ließ es sich nicht nehmen, den Festakt persönlich zu zelebrieren.

Ein „Leuchtturm" – nur wofür eigentlich?

Was genau in diesem millionenschweren Vorzeigeprojekt geschehen soll, blieb selbst nach einer halbstündigen Pressekonferenz weitgehend nebulös. Es sei ein Ort für „Austausch, Integration und Kompetenzerwerb", ein „bundesweiter Leuchtturm" für schwarze Menschen und Personen afrikanischer Herkunft, hieß es aus der Senatsverwaltung. Welche konkreten Beratungsleistungen dort angeboten werden sollen und was sich hinter dem schwammigen Begriff der „rassismuskritischen Empowerment-Ansätze" verbirgt, wurde nicht näher erläutert. Die anwesenden Pressevertreter, so scheint es, hatten an konkreten Antworten ohnehin wenig Interesse.

Eine Behauptung ohne Belege

Stattdessen herrschte zwischen Senatorin, EOTO-Vertreterin Lina Mitschke und weiteren Funktionärinnen aus dem Umfeld des „Expert*innenkreises zu anti-Schwarzem Rassismus" weitgehend Einigkeit darin, dass das multikulturelle Berlin angeblich kein sicherer Ort für schwarze Menschen sei. „Der Druck und die Gewalt, denen schwarze, afrikanische und afrodiasporische Menschen in ihrem alltäglichen Leben in Deutschland ausgesetzt sind, steigen", klagte Mitschke. Auf welche belastbaren amtlichen Daten sich diese steile These stützen soll, verriet sie nicht. Es liegt der Verdacht nahe, dass die Grundlage solcher Aussagen vor allem aus Auswertungen jener Beratungs- und Meldestellen stammt, deren Geschäftsmodell darin besteht, eine permanente Zunahme von Rassismus zu konstatieren – um damit weitere Fördergelder einzuwerben.

Mehr Stellen, mehr Posten, mehr Steuergeld

Wenig überraschend lautet die zentrale Forderung der Beteiligten: noch mehr öffentliche Mittel und noch mehr Stellen. Katja Kinder von RAA Berlin verlangte einen zusätzlichen Beauftragten für „antischwarzen Rassismus" – zusätzlich zu den ohnehin zahlreichen Antidiskriminierungsstellen, die in Berlin bereits existieren. Auch ein neu zu schaffendes akademisches Fach „Black Studies" stand auf der Wunschliste. Der Mechanismus ist altbekannt: Eine Problemdiagnose wird formuliert, die kaum hinterfragt werden darf, und prompt folgt der Ruf nach neuen Posten, neuen Lehrstühlen und neuen Förderprogrammen. Der NGO-Sumpf wuchert munter weiter, und der Steuerzahler darf die Rechnung begleichen.

Wer zahlt das alles?

Von den 10,5 Millionen Euro für Erwerb und Sanierung des Gebäudes stammen 5,2 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Das chronisch klamme Land Berlin steuert weitere 3,6 Millionen Euro bei, die übrigen rund 1,7 Millionen Euro kommen aus der Lotto-Stiftung Berlin. Eingebettet ist das Projekt in die UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft, deren erste Phase von 2015 bis 2024 lief; eine zweite läuft seit Januar 2025 bis Ende 2034. Der Berliner Senat hatte sich bereits 2019 zur Umsetzung dieser Dekade verpflichtet.

Eine Frage der Verhältnismäßigkeit

Mehr als zehn Millionen Euro – während der Bundeshaushalt aus allen Nähten platzt, während Familien unter der Inflation ächzen, während die Bundeswehr nicht einsatzfähig ist und Schulen seit Jahren saniert werden müssten. Was den Bürgern hier präsentiert wird, ist weniger ein gesellschaftspolitisches Hilfsprojekt als ein weiterer Baustein jener Identitätspolitik, die unsere Gesellschaft entlang ethnischer Linien spaltet, anstatt sie zusammenzuführen. Die Idee, dass Menschen sich nach Hautfarbe getrennt in eigenen „Rückzugsräumen" organisieren sollen, war früher einmal das Markenzeichen genau jener Ideologien, gegen die der Westen jahrzehntelang gekämpft hat. Dass diese Logik nun mit Steuermitteln in Berlin reanimiert wird, ist ein bemerkenswerter Vorgang.

Sicherer Hafen Sachwerte

Wenn der Staat seine Mittel nach derart fragwürdigen Kriterien verteilt, während die wirtschaftliche Substanz des Landes erodiert, wächst das Misstrauen vieler Bürger in die Stabilität des Systems – zu Recht. Wer sein hart erarbeitetes Vermögen vor inflationären Tendenzen, ausufernder Staatsverschuldung und politischer Beliebigkeit schützen möchte, sollte daher über eine breit gestreute Vermögensaufstellung nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich seit Jahrtausenden als Krisenwährung und verlässlicher Werterhalter bewährt – unabhängig davon, welche Projekte gerade im Berliner Politikbetrieb für förderungswürdig erklärt werden.

Hinweis: Der vorliegende Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung der Redaktion auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen wieder. Jeder Leser ist angehalten, eigene Recherchen durchzuführen und für seine wirtschaftlichen Entscheidungen einen qualifizierten Berater hinzuzuziehen. Eine Haftung für etwaige Vermögensdispositionen, die auf Basis dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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