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Kettner Edelmetalle
02.04.2026
12:14 Uhr

Abkassieren an der Zapfsäule: Staat streicht hunderte Millionen Euro Zusatzeinnahmen ein

Während der deutsche Autofahrer an der Tankstelle zunehmend den Atem anhält, reibt sich der Fiskus die Hände. Einer Überschlagsrechnung zufolge hat der Staat allein im März durch die explodierten Spritpreise bis zu 320 Millionen Euro mehr an Mehrwertsteuereinnahmen kassiert als noch im Vormonat Februar. Vergleicht man das Preisniveau mit dem März des Vorjahres, summiert sich der Zusatzgewinn sogar auf rund 380 Millionen Euro. Und das wohlgemerkt – ohne einen Finger gerührt zu haben.

Der Staat als stiller Profiteur der Krise

Die Mechanik ist so simpel wie zynisch: Steigt der Literpreis an der Zapfsäule, steigt automatisch auch die darauf erhobene Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Hinzu kommen die Energiesteuer und die CO₂-Abgabe, die den Preis zusätzlich in die Höhe treiben. Der Bürger zahlt also nicht nur mehr für den Rohstoff selbst, sondern auch mehr Steuern auf die Steuern. Eine Steuer auf die Steuer – man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. In kaum einem anderen Land Europas wird der Autofahrer derart systematisch geschröpft wie in Deutschland.

Die Berechnung basiert auf der Annahme, dass die Deutschen im März ähnlich viel getankt haben wie in den Vorjahresmonaten. Ob sich das Konsumverhalten durch die Preisexplosion bereits verändert hat, ob Menschen verstärkt auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen sind, ist derzeit noch unklar. Belastbare Verkaufszahlen liegen schlicht nicht vor.

Experten dämpfen die Euphorie – doch die Belastung bleibt

Der Steuerexperte Jens Boysen-Hogrefe vom renommierten Institut für Weltwirtschaft in Kiel sieht die Sache nüchterner. Er erklärte, dass die Mehrwertsteuereinnahmen durch höhere Spritpreise zwar zunächst stiegen, der Staat unter dem Strich aber kaum profitiere. Der Grund: Verbraucher reagierten auf steigende Preise, indem sie weniger tankten. Dadurch gingen die Einnahmen aus Energiesteuer und CO₂-Abgabe zurück. „Der Staat hat unter dem Strich nichts davon", so Boysen-Hogrefe.

Mag sein, dass diese volkswirtschaftliche Gesamtrechnung am Ende aufgeht. Doch für den einzelnen Bürger, der morgens zur Arbeit pendeln muss, ist das ein schwacher Trost. Er zahlt mehr – Punkt. Ob der Staat am Ende netto profitiert oder nicht, ändert nichts an der Tatsache, dass die Kaufkraft der Deutschen weiter erodiert. Jeder Euro, der an der Tankstelle mehr ausgegeben wird, fehlt an anderer Stelle – beim Einkauf, beim Konsum, bei der Altersvorsorge.

Rekordpreise seit Eskalation des Iran-Konflikts

Die Spritpreise sind seit Beginn der militärischen Eskalation im Nahen Osten regelrecht durch die Decke gegangen. Sowohl Benzin als auch Diesel durchbrachen kurz nach Beginn der Kampfhandlungen die psychologisch wichtige Zwei-Euro-Marke. Der ADAC vermeldete für den März historische Rekordwerte: Ein Liter Diesel kostete im Monatsdurchschnitt 2,16 Euro – im Februar lag der Schnitt noch bei 1,72 Euro. Ein Anstieg von über 25 Prozent innerhalb eines einzigen Monats. Für Familien, Pendler und Handwerksbetriebe ist das eine Katastrophe.

Doch statt die Steuerlast zu senken und den Bürgern in dieser Krisensituation unter die Arme zu greifen, verfiel die Bundesregierung unter Friedrich Merz auf eine geradezu groteske Idee: eine Preisregulierung an den Tankstellen. Seit Mittwoch dürfen die Preise nur noch einmal täglich erhöht werden – pünktlich um 12 Uhr mittags. Das Ergebnis? Am ersten Tag dieser neuen Regelung stiegen die Preise im bundesweiten Schnitt um fast acht Cent. Benzin kostete durchschnittlich 2,175 Euro pro Liter, Diesel sogar 2,376 Euro. Ein Schildbürgerstreich, der seinesgleichen sucht.

Regulierung als Mogelpackung

Wer geglaubt hatte, die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD würde nach dem Desaster der Ampel-Jahre einen wirtschaftspolitischen Neuanfang wagen, sieht sich bitter enttäuscht. Statt die Mineralölsteuer zu senken, statt die CO₂-Abgabe auszusetzen, statt den Bürgern echte Entlastung zu bieten, greift man zum planwirtschaftlichen Instrument der Preisregulierung – und verschlimmert die Situation damit noch. Die Tankstellenbetreiber kalkulieren die einmalige Preiserhöhung naturgemäß großzügiger, um für den Rest des Tages gewappnet zu sein. Das Ergebnis ist ein höheres Preisniveau als zuvor.

Man fragt sich unwillkürlich: Haben die Verantwortlichen in Berlin jemals ein Grundlagenseminar in Volkswirtschaftslehre besucht? Oder regiert hier die blanke Ideologie, gepaart mit dem unbändigen Drang, den Bürger als Melkkuh der Nation zu missbrauchen? Friedrich Merz hatte im Wahlkampf versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Stattdessen hat seine Regierung ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen beschlossen – ein Euphemismus für Schulden, die Generationen von Steuerzahlern abarbeiten dürfen. Und nun profitiert der Staat auch noch von einer Krise, die er selbst nicht lösen kann oder will.

Die schleichende Enteignung des Mittelstands

Was hier geschieht, ist nichts anderes als eine schleichende Enteignung der arbeitenden Bevölkerung. Die Inflation frisst die Löhne auf, die Energiepreise treiben die Lebenshaltungskosten in die Höhe, und der Staat kassiert bei jedem Preisanstieg automatisch mit. Es ist ein perfides System, das den Fleißigen bestraft und den Staat belohnt – ohne dass dieser auch nur einen Cent an Mehrwert geschaffen hätte.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen vor der Erosion durch Inflation und staatliche Zugriffe zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Entscheidungen, Kriegen und Währungskrisen. Während der Euro an Kaufkraft verliert und die Spritpreise neue Rekorde markieren, behält das gelbe Metall seinen inneren Wert. Als Beimischung in einem breit gestreuten Anlageportfolio können physische Edelmetalle einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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