Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
30.01.2026
00:19 Uhr

Amazon entlässt erneut Tausende: Der Tech-Gigant opfert Mitarbeiter auf dem Altar der Künstlichen Intelligenz

Der amerikanische Online-Riese Amazon setzt seinen radikalen Sparkurs fort und streicht weltweit weitere 16.000 Arbeitsplätze. Was das Unternehmen als notwendigen „Bürokratieabbau" verkauft, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als knallharte Rationalisierung zugunsten der Künstlichen Intelligenz. Innerhalb von nur drei Monaten hat der Konzern damit rund 30.000 Menschen vor die Tür gesetzt – etwa zehn Prozent der gesamten Belegschaft.

Die zweite Entlassungswelle in kürzester Zeit

Bereits im Oktober hatte Amazon 14.000 Stellen gestrichen. Nun folgt der nächste Kahlschlag. Beth Galetti, Vizepräsidentin für Personalwesen, verkündete die Hiobsbotschaft in einem nüchternen Blogbeitrag. Welche Abteilungen konkret betroffen sind, verschwieg sie wohlweislich. Insider berichten jedoch, dass die Cloud-Sparte Amazon Web Services, der Einzelhandel und ausgerechnet die Personalabteilung selbst mit erheblichen Kürzungen rechnen müssen.

Die betroffenen US-Mitarbeiter erhalten immerhin 90 Tage Zeit, um sich intern auf neue Positionen zu bewerben. Ein schwacher Trost für jene, die nach Jahren treuer Dienste plötzlich um ihre berufliche Existenz bangen müssen. Galetti wies Spekulationen über regelmäßige Entlassungswellen zurück: „Das ist nicht unser Plan." Doch wer glaubt nach zwei Massenentlassungen innerhalb eines Quartals noch an solche Beteuerungen?

KI als Jobkiller – oder doch nur ein Vorwand?

Amazon-Chef Andy Jassy hatte bereits im vergangenen Sommer unmissverständlich klargemacht, wohin die Reise geht. Effizienzgewinne durch Künstliche Intelligenz würden die Zahl der Büroarbeitsplätze sinken lassen, prophezeite er damals. In einem internen Schreiben bezeichnete der Konzern die aktuelle KI-Generation als „die transformativste Technologie seit dem Internet". Eine Technologie, die es Unternehmen ermögliche, „viel schneller als je zuvor zu innovieren" – und offenbar auch schneller als je zuvor Mitarbeiter zu entlassen.

Gegenüber Analysten ruderte Jassy allerdings zurück und relativierte die Rolle der KI. Die Reduzierungen seien „nicht wirklich finanziell bedingt und auch nicht wirklich KI-bedingt". Vielmehr gehe es um die Unternehmenskultur und den Abbau von Bürokratie. Amazon habe zu viele Hierarchieebenen angehäuft. Eine bemerkenswerte Argumentation: Erst wird die KI als revolutionäre Kraft gepriesen, dann soll sie plötzlich nichts mit den Entlassungen zu tun haben?

Milliarden für Maschinen, Kündigungen für Menschen

Während Zehntausende Mitarbeiter ihre Schreibtische räumen müssen, öffnet Amazon gleichzeitig die Geldschleusen für Technologie-Investitionen. Für das Jahr 2026 plant der Konzern Investitionsausgaben von sage und schreibe 125 Milliarden US-Dollar – der höchste Wert unter allen großen Technologiekonzernen. Das Geld fließt in den Ausbau von Rechenzentren und die Weiterentwicklung Künstlicher Intelligenz.

Diese Entwicklung zeigt exemplarisch, wohin die Reise in der modernen Arbeitswelt geht. Konzerne investieren Unsummen in Automatisierung und KI, während gleichzeitig menschliche Arbeitskraft als verzichtbar gilt. Die Botschaft ist unmissverständlich: Maschinen sind die Zukunft, Menschen ein Kostenfaktor.

Ein Warnsignal für den gesamten Arbeitsmarkt

Was bei Amazon geschieht, dürfte nur der Anfang sein. Wenn selbst ein Technologie-Gigant mit Milliardenumsätzen derart rigoros Personal abbaut, was bedeutet das für kleinere Unternehmen? Die zunehmende Automatisierung durch KI wird in den kommenden Jahren ganze Berufsbilder verschwinden lassen. Routineaufgaben, Codeentwicklung, Kundenservice – all das können Algorithmen bereits heute übernehmen.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und technologischer Umwälzungen gewinnt die Frage nach krisensicheren Anlageformen an Bedeutung. Während Arbeitsplätze wegrationalisiert werden und Aktienkurse von Tech-Unternehmen starken Schwankungen unterliegen, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber eine bewährte Möglichkeit zur Vermögenssicherung. Als greifbare Werte haben sie über Jahrhunderte hinweg Krisen überdauert und können als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios dienen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen