
Amoklauf in Kanada: Zehn Tote an Schule – und eine Polizei, die sich in Gender-Sprache übt
Ein Amoklauf an einer Schule im kanadischen Tumbler Ridge hat am Dienstagabend mindestens zehn Menschen das Leben gekostet. Acht Personen starben direkt am Tatort, darunter auch der mutmaßliche Schütze, der sich offenbar selbst richtete. Zwei weitere Leichen wurden in einem nahegelegenen Wohnhaus entdeckt und dem Fall zugeordnet. Mindestens 25 weitere Menschen erlitten Verletzungen, zwei davon so schwer, dass sie per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden mussten. In den Kliniken sollen sich „sehr dramatische Szenen" abgespielt haben.
Eine Kleinstadt im Schock
Tumbler Ridge – ein Ort, den die meisten Menschen wohl nicht auf der Landkarte finden würden. Eine Kleinstadt in der Provinz British Columbia, fernab der großen Metropolen, eingebettet in die raue Natur Westkanadas. Dass ausgerechnet hier eine solche Gewalttat geschieht, macht die Fassungslosigkeit nur noch größer. Über das sogenannte Cell-Broadcast-System wurden Warnungen an alle Mobiltelefone in der Umgebung verschickt, die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Mittlerweile sei die akute Gefahr gebannt, teilte die kanadische Bundespolizei RCMP mit. Weitere lebende Verdächtige gebe es nach aktuellem Ermittlungsstand nicht.
Gender-Neusprech statt klarer Fakten
Was in der Berichterstattung über diesen grauenvollen Vorfall besonders ins Auge sticht, ist ein Detail, das man kaum glauben mag: Die kanadische Polizei bezeichnet den Täter konsequent als „gunperson" – eine geschlechtsneutrale Neuschöpfung des englischen Begriffs „gunman". Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Zehn Menschen sind tot, Dutzende verletzt, Familien zerstört – und die Behörden beschäftigen sich mit sprachlicher Geschlechterneutralität. Gleichzeitig wurde in der Notfallwarnung per Cell Broadcast die tatverdächtige Person als „weiblich in einem Kleid mit braunem Haar" beschrieben. Weder Alter noch Geschlecht der Opfer wurden bislang offiziell bestätigt.
Diese groteske Prioritätensetzung ist symptomatisch für eine westliche Gesellschaft, die sich zunehmend in ideologischen Spiegelgefechten verliert, während die wirklich drängenden Probleme – Sicherheit, Zusammenhalt, der Schutz der Schwächsten – auf der Strecke bleiben. Wenn eine Polizeibehörde mitten in der Aufklärung eines Massakers mehr Wert auf gendergerechte Terminologie legt als auf transparente Informationspolitik, dann stimmt etwas grundlegend nicht mehr.
Kanadas Premier sagt München ab
Der kanadische Premierminister Mark Carney reagierte umgehend auf die Tragödie und sagte seinen geplanten Besuch bei der Münchner Sicherheitskonferenz ab. Auf der Plattform X erklärte er, mit all jenen trauern zu wollen, „deren Leben heute unwiderruflich verändert wurde". Es habe sich um „entsetzliche Schießereien" gehandelt. Laut Berichten des Toronto Star liegt die letzte vergleichbare Massenschießerei an einer kanadischen Schule mehr als ein Jahrzehnt zurück.
Ein Muster, das sich wiederholt
Amokläufe an Schulen gehören zu den verstörendsten Verbrechen unserer Zeit. Sie treffen Gesellschaften ins Mark, weil sie jene Orte angreifen, die eigentlich Schutzräume sein sollten – Orte des Lernens, der Kindheit, der Unschuld. Kanada galt lange als vergleichsweise sicher, als ein Land mit strengeren Waffengesetzen als der große Nachbar im Süden. Doch auch dort zeigt sich: Gesetze allein verhindern keine Gewalt. Es braucht funktionierende gesellschaftliche Strukturen, intakte Familien, ein Wertegerüst, das jungen Menschen Halt gibt.
Stattdessen erleben wir in weiten Teilen der westlichen Welt eine zunehmende Erosion genau dieser Fundamente. Traditionelle Werte werden belächelt, der Zusammenhalt in Gemeinschaften schwindet, und die politische Klasse verliert sich in Symbolpolitik – sei es beim Gendern, bei identitätspolitischen Grabenkämpfen oder bei der Umbenennung von Begriffen, die seit Jahrhunderten funktioniert haben. Dass die RCMP-Kommandantin einräumte, man sei „nicht in der Lage zu verstehen", warum die Schießerei stattgefunden habe, spricht Bände. Vielleicht sollte man weniger Zeit mit linguistischen Experimenten verbringen und mehr mit der Frage, wie solche Taten verhindert werden können.
Auch Deutschland muss wachsam bleiben
Für Deutschland ist dieser Vorfall eine Mahnung. Auch hierzulande hat die Kriminalität in den vergangenen Jahren besorgniserregende Ausmaße angenommen. Messerangriffe, Gewalttaten im öffentlichen Raum, ein zunehmendes Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung – all das sind Symptome einer Politik, die über Jahre hinweg die falschen Prioritäten gesetzt hat. Statt die innere Sicherheit zu stärken, wurden Polizeikräfte abgebaut, Justiz überlastet und gesellschaftliche Probleme mit wohlklingenden Programmen zugekleistert, die am Kern vorbeigehen.
Die Tragödie von Tumbler Ridge sollte uns daran erinnern, dass Sicherheit kein Selbstläufer ist. Sie muss jeden Tag aufs Neue verteidigt werden – mit entschlossenem Handeln, klaren Regeln und einer Gesellschaft, die den Mut hat, Probleme beim Namen zu nennen. Auch wenn das bedeutet, dabei auf modische Sprachkosmetik zu verzichten.

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