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Kettner Edelmetalle
30.01.2026
00:30 Uhr

Apple triumphiert in China – doch der amerikanische Heimatmarkt schwächelt bedenklich

Apple triumphiert in China – doch der amerikanische Heimatmarkt schwächelt bedenklich

Der Technologieriese aus Cupertino hat die Finanzwelt mit seinen jüngsten Quartalszahlen überrascht. Während Analysten bereits nervös auf die Ergebnisse warteten, lieferte Apple ein Zahlenwerk ab, das auf den ersten Blick beeindruckt – bei genauerem Hinsehen jedoch erhebliche Fragen aufwirft. Denn ausgerechnet im Heimatmarkt USA verfehlte der iPhone-Hersteller die Erwartungen, während das Geschäft in China regelrecht explodierte.

Rekordzahlen beim iPhone – aber woher kommen sie wirklich?

Die nackten Zahlen sprechen zunächst eine deutliche Sprache: Der Gewinn pro Aktie lag bei 2,84 Dollar und übertraf damit sowohl den Vorjahreswert von 2,40 Dollar als auch die Analystenerwartungen von 2,68 Dollar deutlich. Der Gesamtumsatz kletterte um satte 16 Prozent auf 143,76 Milliarden Dollar – weit über den prognostizierten 138,4 Milliarden.

Das iPhone-Geschäft erwies sich dabei als absoluter Wachstumstreiber. Mit einem Umsatzsprung von 23 Prozent auf 85,27 Milliarden Dollar pulverisierte Apple die Schätzungen von 78,31 Milliarden Dollar förmlich. Es war das beste Quartal in der Geschichte des Smartphones – zumindest auf dem Papier.

China als Rettungsanker – oder als Fata Morgana?

Der eigentliche Paukenschlag verbirgt sich jedoch in der geografischen Aufschlüsselung der Umsätze. Während der amerikanische Markt mit 58,53 Milliarden Dollar die Erwartungen von 59,06 Milliarden verfehlte, schoss der Umsatz in Großchina um atemberaubende 38 Prozent auf 25,53 Milliarden Dollar in die Höhe. Die Analysten hatten lediglich mit 21,82 Milliarden gerechnet.

Diese Diskrepanz wirft unweigerlich Fragen auf. Wie kann es sein, dass Apple ausgerechnet in einem Land, das für seine undurchsichtigen Geschäftspraktiken bekannt ist, derart spektakuläre Wachstumsraten erzielt, während der transparentere US-Markt schwächelt? Kritische Beobachter dürften sich fragen, ob hier nicht möglicherweise Zahlen geschönt wurden – eine Vermutung, die angesichts der geopolitischen Verflechtungen zwischen Apple und dem Reich der Mitte durchaus berechtigt erscheint.

Schattenseiten im Zahlenwerk

Nicht alle Produktkategorien konnten überzeugen. Der Mac-Umsatz sank um 6,7 Prozent auf 8,39 Milliarden Dollar und verfehlte damit die Erwartungen deutlich. Auch das Segment Wearables, Home und Accessories enttäuschte mit einem Rückgang von 2,2 Prozent. Selbst das hochgelobte Services-Geschäft verpasste die Prognosen haarscharf.

Die Börse reagiert verhalten

Bezeichnend ist die Reaktion der Märkte: Nach einem anfänglichen Kurssprung gab die Apple-Aktie einen Großteil ihrer Gewinne wieder ab. Investoren scheinen sich zunehmend Sorgen über die steigenden Kosten für Speicherchips zu machen, deren Preise sich in den vergangenen Wochen verdreifacht haben. Dies könnte die Margen beim iPhone erheblich belasten.

Mit einer installierten Basis von nunmehr über 2,5 Milliarden aktiven Geräten und einem operativen Cashflow von fast 54 Milliarden Dollar bleibt Apple zweifellos ein Schwergewicht. Doch die zunehmende Abhängigkeit vom chinesischen Markt birgt erhebliche Risiken – politische wie wirtschaftliche. In Zeiten eskalierender Handelskonflikte und steigender Zölle könnte sich diese Strategie als gefährliches Spiel erweisen.

Die Dividende wurde bei 0,26 Dollar pro Aktie bestätigt – ein schwacher Trost für Anleger, die sich fragen müssen, wie nachhaltig das chinesische Wachstumswunder tatsächlich ist.

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