
Arbeiten bis zum Umfallen: Wirtschaftsministerin Reiche verlangt mehr Leistung vom Bürger – während die Politik versagt
Es ist ein Eingeständnis, das aufhorchen lässt, und zugleich eine Forderung, die vielen Deutschen wie blanker Hohn vorkommen dürfte. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche verkündete in einem Interview, dass Deutschland sein Wohlstandsversprechen nicht mehr halten könne. Die Lösung der Ministerin? Die Bürger sollen gefälligst mehr arbeiten. Längere Wochenarbeitszeiten, späterer Renteneintritt, mehr Vollzeit statt Teilzeit – das ist die Medizin, die Berlin dem erschöpften Patienten namens deutsche Wirtschaft verschreiben will.
Das Eingeständnis des Scheiterns
„Zum ersten Mal seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland können wir das Wohlstands- und Aufstiegsversprechen nicht mehr halten", so die Ministerin wörtlich. Eine bemerkenswerte Aussage, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Jahrzehntelang galt es als selbstverständlich, dass es der nächsten Generation besser gehen würde als der vorherigen. Dieses Versprechen, das Fundament des deutschen Gesellschaftsvertrags, liegt nun in Trümmern.
Die Gründe, die Reiche anführt, sind dabei so vorhersehbar wie entlarvend: wegbrechende Exporte, explodierende Energiepreise und der demografische Wandel. Was die Ministerin jedoch geflissentlich verschweigt, ist die unbequeme Wahrheit, dass all diese Probleme hausgemacht sind. Die desaströse Energiepolitik der vergangenen Jahre, der ideologisch motivierte Ausstieg aus der Kernkraft, die Abhängigkeit von russischem Gas – all das sind keine Naturkatastrophen, sondern politische Entscheidungen, für die die Regierenden die Verantwortung tragen.
Die Dreistigkeit der Forderung
Besonders pikant erscheint die Forderung nach längeren Arbeitszeiten vor dem Hintergrund dessen, was die Politik den Bürgern in den vergangenen Jahren zugemutet hat. Während Millionen von Migranten ins Sozialsystem einwandern und großzügig mit Bürgergeld versorgt werden, soll der deutsche Arbeitnehmer nun noch mehr schuften. Während NGOs mit Steuergeldern gemästet werden und Entwicklungshilfe selbst an wirtschaftliche Großmächte wie China fließt, wird dem kleinen Mann erklärt, er müsse den Gürtel enger schnallen.
Die Rentenkommission, die 2026 ihre Arbeit aufnehmen soll, wird von Reiche zu einer „schonungslosen Analyse" aufgefordert. Man darf gespannt sein, welche weiteren Zumutungen sich die politische Klasse für die arbeitende Bevölkerung ausdenken wird. Dass Unternehmen einerseits über Fachkräftemangel klagen, andererseits aber erfahrene Mitarbeiter in Altersteilzeit schicken, ist dabei nur ein weiteres Symptom eines Systems, das längst aus den Fugen geraten ist.
Flexibilisierung als Euphemismus für Sozialabbau
Besonders alarmierend ist Reiches Vorstoß zur sogenannten „Flexibilisierung" des Kündigungsschutzes. Gut bezahlten Arbeitskräften soll künftig leichter gekündigt werden können, weil diese angeblich schneller einen neuen Job finden würden. Was hier als wirtschaftsfreundliche Maßnahme verkauft wird, ist in Wahrheit nichts anderes als ein Angriff auf die Mittelschicht. Der Leistungsträger, der sich über Jahre hochgearbeitet hat, soll künftig leichter auf die Straße gesetzt werden können – während gleichzeitig Millionen von Transferempfängern alimentiert werden.
„2026 muss ein Jahr des Wachstums werden und nicht ein Jahr neuer Schulden"
So tönt Fraktionsvorsitzender Jens Spahn. Doch wie glaubwürdig sind solche Ankündigungen angesichts des 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögens, das die neue Regierung bereits beschlossen hat? Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen – und zahlen werden sie, wie immer, die fleißigen Bürger dieses Landes.
Ein System am Abgrund
Die Forderung nach mehr Arbeit offenbart die ganze Hilflosigkeit einer politischen Klasse, die keine echten Lösungen mehr anzubieten hat. Statt die wahren Ursachen der Misere anzugehen – die ausufernde Bürokratie, die ideologiegetriebene Energiepolitik, die unkontrollierte Migration, die Verschwendung von Steuergeldern – wird der Bürger zur Kasse gebeten. Es ist die alte Leier: Wenn die Politik versagt, soll das Volk die Zeche zahlen.
Deutschland braucht keine Regierung, die den Menschen erklärt, sie müssten mehr arbeiten. Deutschland braucht eine Regierung, die endlich für die Interessen der eigenen Bevölkerung eintritt. Eine Regierung, die aufhört, Milliarden in alle Welt zu verschenken, während die eigene Infrastruktur verfällt. Eine Regierung, die den Mittelstand entlastet statt belastet. Doch davon ist die aktuelle Große Koalition meilenweit entfernt.
Die Aussage der Wirtschaftsministerin ist letztlich nichts anderes als ein Offenbarungseid. Sie zeigt, dass die politische Führung dieses Landes bankrott ist – nicht nur finanziell, sondern vor allem ideell. Und solange sich daran nichts ändert, werden alle Forderungen nach mehr Arbeitszeit nichts weiter sein als ein verzweifelter Versuch, ein sinkendes Schiff mit Teelöffeln auszuschöpfen.
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