
Arbeitsmarkt-Desaster: Über drei Millionen ohne Job – und der Frühling bringt keine Hoffnung
Was für ein verheerendes Zeugnis für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Die Arbeitslosenzahlen verharren auf einem Zwölf-Jahres-Hoch, der ersehnte Frühjahrsaufschwung bleibt aus wie ein Gast, der seine Einladung längst vergessen hat. Die Bundesagentur für Arbeit musste im Februar 2026 eingestehen, dass mehr als drei Millionen Menschen in diesem Land ohne Beschäftigung sind – ein Anstieg um 81.000 gegenüber dem Vorjahresmonat. Wer angesichts dieser Zahlen noch von einer robusten deutschen Wirtschaft spricht, der betreibt entweder Realitätsverweigerung oder politische Propaganda.
Andrea Nahles konstatiert: Kein Schwung, nirgends
Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Andrea Nahles, fand bei ihrer Pressekonferenz in Nürnberg bemerkenswert nüchterne Worte. Auch zum Ende der Winterpause komme der Arbeitsmarkt nicht in Schwung, die Arbeitslosigkeit verändere sich kaum und bleibe über der Drei-Millionen-Marke. Eine Aussage, die in ihrer Schlichtheit erschreckender kaum sein könnte. Gegenüber dem Januar sank die Zahl zwar marginal um 15.000, doch was bedeutet das schon, wenn der Jahresvergleich ein so desaströses Bild zeichnet?
Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,5 Prozent. Ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat – statistisches Rauschen, mehr nicht. Die traditionelle Frühjahrsbelebung, die insbesondere in Branchen wie dem Bau und der Gastronomie für frischen Wind sorgen sollte, blieb weitgehend aus. Rund 638.000 gemeldete offene Stellen zeigten nahezu keine Veränderung. Der Arbeitsmarkt steht still wie ein eingerostetes Zahnrad.
Die wahren Dimensionen der Misere
Doch wer glaubt, drei Millionen Arbeitslose seien bereits die ganze Wahrheit, der irrt gewaltig. Die sogenannte Unterbeschäftigung – jene Kennzahl, die auch Menschen in Maßnahmen, Weiterbildungen und ähnlichen Programmen erfasst – lag bei sage und schreibe 3,724 Millionen Personen. Gegenüber dem Vorjahr ging sie zwar marginal um 4.000 zurück, doch diese Zahl verdeutlicht das wahre Ausmaß der Krise auf dem deutschen Arbeitsmarkt.
Bei den Leistungsempfängern ergibt sich ein gemischtes, aber keineswegs beruhigendes Bild: 1,1 Millionen Menschen beziehen Arbeitslosengeld – 76.000 mehr als noch im Februar 2025. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldempfänger summiert sich auf 3,822 Millionen, was immerhin einem Rückgang um 149.000 gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Ob dieser Rückgang tatsächlich auf eine verbesserte Arbeitsmarktintegration zurückzuführen ist oder schlicht auf statistische Verschiebungen, darf bezweifelt werden.
Kurzarbeit sinkt – ein schwacher Trost
Einen kleinen Lichtblick gibt es bei der Kurzarbeit: Im Dezember 2025 bezogen rund 139.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld – 48.000 weniger als im November und 72.000 weniger als im Dezember des Vorjahres. Doch dieser Rückgang könnte auch bedeuten, dass Unternehmen die Phase der Kurzarbeit bereits hinter sich gelassen haben – nicht etwa, weil es ihnen besser geht, sondern weil sie den endgültigen Schritt zum Stellenabbau vollzogen haben.
Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stagniert
Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung entwickelte sich von November auf Dezember 2025 saisonbereinigt nur äußerst schwach positiv – ein Plus von gerade einmal 5.000 Stellen. Im Vorjahresvergleich lag sie mit 34,98 Millionen sogar um 40.000 niedriger. Das ist kein Wachstum, das ist Stagnation auf hohem Leidensniveau. Deutschland, einst Europas Wirtschaftslokomotive, tuckert bestenfalls noch als Draisine über rostige Gleise.
Man muss sich diese Zahlen auf der Zunge zergehen lassen: Ein Land mit über 83 Millionen Einwohnern, das sich rühmt, die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt zu sein, schafft es nicht einmal, seinen Arbeitsmarkt nach der üblichen Winterflaute wieder in Gang zu bringen. Weder eine echte Dynamik noch eine strukturelle Veränderung sei erkennbar, so die Einschätzung der Bundesagentur selbst.
Die politischen Ursachen der Misere
Wer nach den Gründen für dieses Desaster sucht, muss nicht lange forschen. Jahre einer verfehlten Energie- und Wirtschaftspolitik haben den Industriestandort Deutschland systematisch ausgehöhlt. Die ideologiegetriebene Energiewende, die explodierten Strompreise, die erdrückende Bürokratie – all das hat dazu geführt, dass Unternehmen abwandern, Investitionen ausbleiben und Arbeitsplätze verschwinden. Die Ampel-Koalition hat dieses Land wirtschaftlich an den Rand des Abgrunds geführt, bevor sie im November 2024 endlich zerbrach.
Und was tut die neue Große Koalition unter Friedrich Merz? Sie schnürt ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das nichts anderes ist als ein gigantischer Schuldenberg, den kommende Generationen abtragen müssen. Statt die Wirtschaft durch Deregulierung, Steuersenkungen und eine vernünftige Energiepolitik wieder auf Kurs zu bringen, wird weiter Geld verbrannt, das dieses Land nicht hat. Die Inflation wird steigen, die Kaufkraft weiter sinken – und am Ende zahlt der deutsche Bürger die Zeche.
Die Fachkräfte-Illusion
Besonders absurd mutet in diesem Kontext die seit Jahren gebetsmühlenartig wiederholte Behauptung an, Deutschland brauche dringend Zuwanderung, um den Fachkräftemangel zu beheben. Drei Millionen Arbeitslose, fast vier Millionen Unterbeschäftigte, knapp vier Millionen Bürgergeldempfänger – und gleichzeitig wird weiter unkontrolliert Zuwanderung in die Sozialsysteme zugelassen? Wer diese Gleichung für schlüssig hält, dem ist mit Logik nicht mehr beizukommen.
Die Versprechen von 2015, die Neuankömmlinge würden unsere Renten sichern und den Wohlstand mehren, haben sich als das entpuppt, was nüchterne Beobachter schon damals prognostizierten: eine kostspielige Illusion. Statt den Sozialstaat zu entlasten, wird er bis an seine Belastungsgrenze strapaziert. Die Kosten für das Bürgergeld erreichen laut aktuellen Berichten neue Rekordhöhen.
Gold als Fels in der Brandung
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, steigender Arbeitslosigkeit und einer Politik, die offenkundig nicht in der Lage ist, die richtigen Weichen zu stellen, rückt die Frage der persönlichen Vermögenssicherung in den Vordergrund. Während der Arbeitsmarkt stagniert und die Staatsverschuldung neue Dimensionen erreicht, erweisen sich physische Edelmetalle einmal mehr als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten. Wer sein Vermögen vor Inflation und wirtschaftlicher Erosion schützen möchte, sollte Gold und Silber als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht ziehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Anlageentscheidungen, die auf Grundlage der hier dargestellten Informationen getroffen werden.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











