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Kettner Edelmetalle
02.02.2026
06:55 Uhr

Atomare Zeitbombe: New-START-Vertrag läuft aus – und Deutschland träumt von eigenen Nuklearwaffen

Die Menschheit steht vor einem historischen Wendepunkt, der in den deutschen Mainstream-Medien kaum Beachtung findet. Am 6. Februar 2026 läuft der letzte verbliebene Rüstungskontrollvertrag zwischen den beiden größten Atommächten der Welt aus. Der New-START-Vertrag, einst als Meilenstein der nuklearen Abrüstung gefeiert, wird Geschichte sein – und mit ihm womöglich die letzte Hoffnung auf eine kontrollierte atomare Ordnung.

Das systematische Scheitern der Rüstungskontrolle

Was einst mit dem SALT-I-Abkommen von 1972 begann, gleicht heute einem Trümmerfeld gescheiterter Diplomatie. Die Geschichte der nuklearen Rüstungskontrolle liest sich wie ein Lehrstück über gebrochene Versprechen und strategische Täuschungsmanöver. Der INF-Vertrag von 1987, der landgestützte Mittelstreckenraketen in Europa eliminierte? Von den USA 2019 gekündigt. Der ABM-Vertrag zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen? Washington stieg 2002 aus. Das Open-Skies-Abkommen für gegenseitige Überwachungsflüge? Die Vereinigten Staaten verließen es 2020.

Russland reagierte auf diese systematische Demontage der Rüstungskontrollarchitektur mit der Entwicklung von Hyperschallwaffen – eine technologische Antwort auf das, was Moskau als Bruch des strategischen Gleichgewichts betrachtet. Die westliche Darstellung, wonach Russland der Aggressor sei, ignoriert geflissentlich diese Vorgeschichte amerikanischer Vertragsbrüche.

New START: Der letzte Damm bricht

Der New-START-Vertrag, 2010 von Obama und Medwedew unterzeichnet, begrenzte die Zahl der einsatzbereiten strategischen Sprengköpfe auf jeweils 1550 pro Seite. Ein System gegenseitiger Inspektionen sollte Transparenz gewährleisten. Doch seit Russland im Februar 2023 seine Teilnahme suspendierte – als Reaktion auf die massive westliche Militärhilfe für die Ukraine – herrscht faktisch Blindflug.

Präsident Putin unterbreitete im September 2025 einen bemerkenswerten Vorschlag: Die zentralen Limits sollten freiwillig für ein weiteres Jahr eingehalten werden, um Zeit für neue Verhandlungen zu gewinnen. Die Antwort aus Washington? Donald Trump winkte ab mit den Worten:

„Wenn sie ausläuft, läuft sie aus. Wir werden einfach eine bessere Vereinbarung treffen."

Eine bessere Vereinbarung? Die Arroganz dieser Aussage ist atemberaubend. Trump besteht auf der Einbeziehung Chinas in ein neues Abkommen – wohl wissend, dass Pekings Arsenal nur einen Bruchteil der amerikanischen und russischen Bestände ausmacht. Russland kontert zu Recht: Wenn China dabei sein soll, dann auch Großbritannien, Frankreich, Israel, Indien und Pakistan.

Der vergessene Atomwaffensperrvertrag

Was in der öffentlichen Debatte völlig untergeht: Der Atomwaffensperrvertrag verpflichtet die Atommächte zu ernsthaften Abrüstungsbemühungen mit dem Ziel der vollständigen Abschaffung von Kernwaffen. Nur unter dieser Bedingung verzichteten zahlreiche Länder auf eigene Nuklearprogramme. Doch statt abzurüsten, modernisieren alle Atommächte ihre Arsenale. Sie entwickeln neue Waffen und Trägersysteme – ein klarer Vertragsbruch, der niemanden zu interessieren scheint.

Die Heuchelei ist grenzenlos: Während der Iran mit Sanktionen und Kriegsdrohungen überzogen wird, obwohl er den Atomwaffensperrvertrag einhält und keine Bombe gebaut hat, ignorieren die etablierten Atommächte ihre eigenen Verpflichtungen. Das Atomwaffenverbot, das die Abschaffung auf Dauer erzwungen hätte, lehnten sie allesamt ab.

Deutschlands gefährlicher Größenwahn

Und was macht Deutschland in dieser brandgefährlichen Situation? Statt auf Deeskalation zu drängen, werden Rufe nach eigenen Atomwaffen laut. Der ehemalige Außenminister Joschka Fischer fordert eine „europäische" Nuklearbewaffnung. Ein Brigadegeneral der Bundeswehr plädiert öffentlich für eine deutsche Atombombe. Experten rechnen bereits vor, dass die Urananreicherungsanlage in Gronau genug Material für „rund 340 Sprengköpfe" liefern könnte.

Bundeskanzler Friedrich Merz, der mit markigen Worten eine neue „Machtpolitik" der EU fordert, scheint vergessen zu haben, wohin deutscher Größenwahn historisch geführt hat. Die EU müsse „die Sprache der Machtpolitik sprechen lernen", tönt er – während die Doomsday Clock auf 85 Sekunden vor Mitternacht steht, dem engsten Stand in ihrer Geschichte.

Die Büchse der Pandora öffnet sich

Das Auslaufen des New-START-Vertrages wird eine Kettenreaktion auslösen. Wenn selbst die Supermächte keine Rüstungskontrolle mehr betreiben, warum sollten andere Länder auf Atomwaffen verzichten? Die nukleare Proliferation wird zunehmen. Mehr Staaten werden nach der ultimativen Abschreckungswaffe greifen – denn sie erscheint als einziger Schutz vor militärischen Bedrohungen größerer Mächte.

Die Weltuntergangsuhr tickt. Und während sie tickt, streiten sich Politiker um Macht und Einfluss, als gäbe es kein Morgen. Vielleicht, so muss man befürchten, haben sie damit sogar recht.

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