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Kettner Edelmetalle
20.08.2026
06:15 Uhr
KI-generiert

Atomwaffen gegen Iran? Ex-Powell-Stabschef schlägt Alarm

Atomwaffen gegen Iran? Ex-Powell-Stabschef schlägt Alarm
Symbolbild: KI-generiert

Ein Mann, der jahrzehntelang im Maschinenraum der amerikanischen Außenpolitik saß, spricht plötzlich das Undenkbare aus: In Washington und im Pentagon werde ernsthaft über den Einsatz taktischer Atomwaffen gegen den Iran geredet. Das sagte Oberst a. D. Lawrence Wilkerson, einst Stabschef von US-Außenminister Colin Powell, in einem Interview mit dem norwegischen Politikwissenschaftler Glenn Diesen. Auch die frühere US-Abgeordnete Marjorie Taylor Greene hatte Medienberichten zufolge Mitte August von entsprechenden internen Gesprächen berichtet.

„Nur ein größerer Knall“ – das gefährlichste Argument der Welt

Wilkerson schildert, wie in militärischen Zirkeln argumentiert werde: Taktische Nuklearwaffen seien angeblich beherrschbar, schließlich hätten die Brandbombenangriffe auf Tokio 1945 mehr Menschen getötet als die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki. Ein „größerer Knall“ eben.

Wilkersons Gegenfrage: Ließe sich die Büchse der Pandora je wieder schließen? Seine Antwort falle eindeutig aus – nein. Teheran werde nicht kapitulieren, sondern umso härter zurückschlagen, womöglich gegen bislang verschonte Ziele in der Region. Und Russland? Da stochere man, so Wilkerson sinngemäß, mit dem Stock nach dem Bären in der Höhle.

Die Bestände schwinden – die Rhetorik bleibt groß

Der Hintergrund ist ein Krieg, der seit dem 28. Februar 2026 tobt: Damals starteten die USA und Israel Luftangriffe auf den Iran, bei denen unter anderem der geistliche Führer Ali Chamenei getötet wurde. Ein Waffenstillstand hielt nicht, seither wird weiter geschossen – zuletzt eskalierte der Streit um die Straße von Hormus.

Parallel häufen sich Berichte über leere Waffenkammern. US-Medien meldeten stark geschrumpfte Raketenbestände, ein Pentagon-Dokument soll den Mangel bestätigen; Verteidigungsminister Pete Hegseth wies das als Falschmeldung zurück. Berichten zufolge verlor das US-Militär zudem rund ein Viertel seiner Reaper-Drohnen.

Wilkersons bitterste Pointe: Als Hegseth erklärte, Irans Raketen, Industriebasis und Atomprogramm seien vernichtet, habe er in Wahrheit den Zustand der eigenen Streitkräfte beschrieben. Die amerikanische Rüstungsindustrie könne kaum nachproduzieren – auch, weil Rohstoffe aus China ausblieben.

Europa als Zuschauer der eigenen Katastrophe

Für Europa wäre eine nukleare Schwelle kein fernes Ereignis, sondern der Kollaps jeder Sicherheitsarchitektur, die seit 1945 gilt. Wilkerson wirft dem Kontinent vor, sich zum bloßen Instrument amerikanischer Interessen degradiert zu haben, statt eigene zu formulieren.

Aus Sicht unserer Redaktion trifft das Berlin besonders hart: Eine Bundesregierung, die Milliarden in Sondervermögen und Klimaziele schiebt, hat auf die Frage, was ein Nuklearbruch für deutsche Energieversorgung, Lieferketten und Bürger bedeutet, bislang keine erkennbare Antwort. Rhetorische Frage: Wer in Brüssel oder Berlin hat für diesen Fall überhaupt einen Plan?

Was der Ernstfall für Sparer bedeutet

Märkte reagieren auf Kriegsangst zuverlässig – mit Flucht. Steigende Ölpreise, wackelnde Lieferketten und ein Vertrauensverlust in Papierwerte gehören zum Muster geopolitischer Schocks. Physisches Gold und Silber haben in solchen Phasen historisch als Versicherung gedient, weil sie kein Gegenparteirisiko tragen.

Wilkerson, 81 Jahre alt, 30 Jahre Uniform, höchste Sicherheitsfreigaben, endet mit einem Satz, der nachhallt: Man marschiere auf die eigene Zerstörung zu. Die Frage sei nur, ob noch jemand zuhöre.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wir geben keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Jeder Anleger muss eigenständig recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst.

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