
Berlin im Pulverdampf: Wenn Handgranaten zur neuen NormalitÀt werden

Es ist ein Bild, das einst nur in Krisengebieten oder Mafia-Filmen denkbar schien â heute gehört es zum Berliner Alltag: Polizisten, die nachts mit Taschenlampen ĂŒber den Asphalt kriechen, um PatronenhĂŒlsen einzusammeln. Die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland verwandelt sich StĂŒck fĂŒr StĂŒck in ein Pulverfass, und die Zahlen, die nun ans Licht kommen, lassen einem das Blut in den Adern gefrieren.
558 SchusswaffeneinsĂ€tze in fĂŒnf Monaten â und keiner zieht die ReiĂleine
Wie aus einer parlamentarischen Anfrage des Berliner AfD-Abgeordneten Thorsten WeiĂ an die Senatsverwaltung fĂŒr Inneres hervorgeht, kamen allein zwischen Januar und Ende Mai dieses Jahres sage und schreibe 558-mal Schusswaffen zum Einsatz. Das sind 36 FĂ€lle mehr als im Vorjahreszeitraum. In mehr als der HĂ€lfte dieser FĂ€lle â exakt 285-mal â wurde tatsĂ€chlich geschossen. In weiteren 173 FĂ€llen drohte man mit der Waffe.
Fast tĂ€glich also wird in dieser Stadt ein Abzug gedrĂŒckt oder ein Mensch starrt in den Lauf einer Pistole. Und wĂ€hrend die BĂŒrger sich fragen, ob sie ihre Kinder noch unbesorgt durch bestimmte Bezirke schicken können, kommt die Polizei bei der Verfolgung der TĂ€ter kaum noch hinterher.
Flinte, Revolver, Kalaschnikow â das Arsenal der Berliner Unterwelt liest sich wie die Bestellliste einer paramilitĂ€rischen Einheit. Und nun fliegen sogar Handgranaten.
Vom Schreckschuss zur Kriegswaffe
Was sich hier abspielt, ist keine Bagatelle, die man mit ein paar zusĂ€tzlichen Streifenwagen aus der Welt schaffen könnte. Die Bewaffnung der kriminellen Milieus hat eine neue QualitĂ€t erreicht. Es geht lĂ€ngst nicht mehr nur um illegale Pistolen aus dubiosen Quellen â es geht um vollautomatische Sturmgewehre und um Sprengkörper, die einst auf Schlachtfeldern eingesetzt wurden. Dass Handgranaten in einer deutschen Metropole geworfen werden, hĂ€tte man noch vor wenigen Jahren fĂŒr die Fieberfantasie eines schlechten Drehbuchautors gehalten.
Die Quittung einer verfehlten Sicherheitspolitik
Wie konnte es so weit kommen? Die Antwort ist unbequem, aber sie muss ausgesprochen werden. Jahrzehntelang hat man in diesem Land weggeschaut, kleingeredet und relativiert. Man hat lieber ĂŒber Gendersternchen und LastenfahrrĂ€der diskutiert, als sich der bitteren RealitĂ€t auf den StraĂen zu stellen. Eine Sicherheitspolitik, die ihren Namen verdient, sieht anders aus. Wer ClankriminalitĂ€t verharmlost und die Polizei chronisch unterfinanziert lĂ€sst, der darf sich ĂŒber die Konsequenzen nicht wundern.
Es ist bezeichnend, dass es offenbar einer Oppositionsanfrage bedurfte, um diese verstörenden Zahlen ĂŒberhaupt ans Tageslicht zu befördern. Man fragt sich unweigerlich: Wie viele dieser Statistiken hĂ€tte man am liebsten in den Schubladen der Behörden verstauben lassen?
Was bleibt dem rechtschaffenen BĂŒrger?
WĂ€hrend der Staat seine ureigenste Aufgabe â den Schutz seiner BĂŒrger â immer weniger erfĂŒllen kann, wĂ€chst die Verunsicherung. Diese Sorge ist keine Hysterie einer Redaktion, sondern das tief sitzende GefĂŒhl eines GroĂteils der Bevölkerung, der sich in seiner eigenen Heimat zunehmend fremd und ungeschĂŒtzt fĂŒhlt. Deutschland braucht endlich wieder eine Politik, die fĂŒr das eigene Volk regiert und nicht an dessen SicherheitsbedĂŒrfnis vorbei.
In Zeiten, in denen selbst staatliche Grundgarantien wie die innere Sicherheit ins Wanken geraten, suchen viele Menschen nach StabilitĂ€t und nach Werten, die kein Krimineller wegschieĂen und keine politische Fehlentscheidung entwerten kann. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben ĂŒber Jahrtausende bewiesen, dass sie auch in unruhigen Zeiten ihren Wert bewahren â ein solider Anker fĂŒr jeden, der sein Vermögen krisenfest und breit gestreut absichern möchte.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die EinschĂ€tzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist fĂŒr seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigenstĂ€ndig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











