
Berlin: Wieder Gewalt im Linienbus â Fahrer und zwei Seniorinnen durch Pfefferspray verletzt
Es ist eine dieser Meldungen, die lĂ€ngst zum traurigen Alltag in deutschen GroĂstĂ€dten gehören: In einem Berliner Linienbus eskaliert ein Streit, Reizgas fliegt durch die Luft, und am Ende leiden ausgerechnet jene, die ĂŒberhaupt nichts mit der Auseinandersetzung zu tun hatten. Der öffentliche Nahverkehr â einst ein Symbol fĂŒr Sicherheit und VerlĂ€sslichkeit â verkommt zunehmend zum Schauplatz von Gewaltexzessen.
Was in Berlin-Reinickendorf geschah
Nach Angaben der Polizei kam es am Samstagabend gegen 21.45 Uhr in der Buslinie 122 zu einem heftigen Zwischenfall. Der Bus befand sich auf der Lindauer Allee, als zwei bislang unbekannte MÀnner wÀhrend der Fahrt in Streit gerieten. Was als verbale Auseinandersetzung begann, schlug rasch in offene Gewalt um.
Einer der Beteiligten soll zunĂ€chst handgreiflich geworden sein und schlieĂlich Pfefferspray eingesetzt haben. Die verheerende Folge: Das Reizgas traf nicht nur den Kontrahenten, sondern auch völlig unbeteiligte FahrgĂ€ste. Besonders betroffen waren der 47-jĂ€hrige Busfahrer sowie zwei Ă€ltere Frauen im Alter von 82 und 73 Jahren, die ĂŒber Reizungen klagten.
TĂ€ter flĂŒchten unerkannt
Nachdem der Bus die Haltestelle Paracelsusbad erreicht hatte, verlieĂen beide MĂ€nner das Fahrzeug und verschwanden â ohne dass ihre IdentitĂ€t festgestellt werden konnte. Trotz ihrer Beschwerden lehnten die verletzten FahrgĂ€ste eine medizinische Behandlung vor Ort ab. Die Polizei ermittelt nun wegen gefĂ€hrlicher Körperverletzung, doch bislang fehlt von den TatverdĂ€chtigen jede Spur.
Wer heute noch mit gutem Gewissen Ă€ltere Angehörige in den Bus setzt, muss stark sein â oder naiv.
Ein Einzelfall? Wohl kaum
Man könnte versucht sein, diesen Vorfall als bedauerliche Ausnahme abzutun. Doch die RealitĂ€t sieht anders aus. Die HĂ€ufung von Gewalttaten im öffentlichen Nahverkehr ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer jahrelangen Politik, die Sicherheit und Ordnung strĂ€flich vernachlĂ€ssigt hat. Wer Kontrolle und PrĂ€senz an den Brennpunkten abbaut, darf sich ĂŒber eskalierende ZustĂ€nde nicht wundern.
Zwei Seniorinnen, die im hohen Alter von 82 und 73 Jahren einfach nur nach Hause fahren wollten, und ein Busfahrer, der schlicht seine Arbeit verrichtete â sie alle wurden Opfer einer Gewalt, die in unseren StĂ€dten immer selbstverstĂ€ndlicher zu werden scheint. Das ist nicht hinnehmbar. Und es ist keineswegs nur die Meinung unserer Redaktion: Ein groĂer Teil der deutschen Bevölkerung fĂŒhlt sich im eigenen Land zunehmend unsicher und im Stich gelassen.
Was jetzt geschehen muss
Statt schöner Sonntagsreden brĂ€uchte es endlich eine Politik, die den Schutz der BĂŒrger ernst nimmt: konsequente Strafverfolgung, mehr PrĂ€senz von SicherheitskrĂ€ften und ein klares Signal, dass Gewalt Konsequenzen hat. Ein Rentner sollte nicht abwĂ€gen mĂŒssen, ob eine Busfahrt zum gesundheitlichen Risiko wird.
Solange jedoch weiterhin an den falschen Stellen gespart und weggeschaut wird, bleibt zu befĂŒrchten, dass sich VorfĂ€lle wie dieser wiederholen werden. Die BĂŒrger haben ein Recht auf Sicherheit â im Bus, auf der StraĂe und ĂŒberall dort, wo sie sich frei bewegen möchten.
Sicherheit beginnt bei der Vorsorge
In unsicheren Zeiten, in denen selbst grundlegende staatliche Aufgaben ins Wanken geraten, gewinnt der Gedanke an persönliche Vorsorge und Absicherung an Bedeutung. Wer sein Vermögen krisenfest aufstellen möchte, setzt seit Jahrhunderten auf physische Edelmetalle wie Gold und Silber â wertbestĂ€ndige Sachwerte, die unabhĂ€ngig von politischen Verwerfungen ihren Wert bewahren und eine sinnvolle Beimischung zu jedem breit gestreuten Portfolio darstellen.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich selbst ausreichend zu informieren und trĂ€gt die Verantwortung fĂŒr seine Entscheidungen eigenstĂ€ndig.

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