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23.01.2026
11:20 Uhr

Berliner E-Bus-Desaster: Millionen-Investition steht auf wackligen Rädern

Berliner E-Bus-Desaster: Millionen-Investition steht auf wackligen Rädern

Was als grüne Vorzeige-Revolution im öffentlichen Nahverkehr gefeiert wurde, entpuppt sich nun als kostspieliges Fiasko: Fast alle 90 Elektrobusse des niederländischen Herstellers Ebusco, die Berlin vor drei Jahren anschaffte, müssen wegen gefährlicher Risse im Fahrzeugrahmen stillgelegt werden. Ein weiteres Kapitel in der endlosen Geschichte ideologiegetriebener Fehlentscheidungen, die den deutschen Steuerzahler teuer zu stehen kommen.

Routinekontrollen offenbaren strukturelle Mängel

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bestätigten am Donnerstag, dass bei regulären Inspektionen kleine Risse an den Fahrzeugrahmen der betroffenen Busse entdeckt wurden. Was zunächst harmlos klingt, hat dramatische Konsequenzen: Mit einem Schlag fallen rund 30 Prozent aller elektrisch betriebenen Busse der Hauptstadt aus. Von insgesamt 280 E-Bussen stehen nun die meisten der Ebusco-Fahrzeuge nutzlos in den Depots.

Die Fahrgäste bekommen die Misere bereits zu spüren. Auf stark frequentierten Linien verkehren statt der gewohnten Doppeldecker nur noch Eindecker – ein Sinnbild für den Niedergang der einst so ambitionierten Verkehrswende. Die BVG gibt sich zwar optimistisch und erwartet eine „schnelle Reparatur", doch die Realität zeichnet ein düsteres Bild.

Hersteller in finanzieller Schieflage – Garantie auf der Kippe?

Denn der niederländische Hersteller Ebusco kämpft selbst ums Überleben. Das Unternehmen steckt in einer handfesten finanziellen Krise. Bereits Anfang Januar musste Ebusco rund 100 Stellen streichen – das entspricht 16,5 Prozent der gesamten Belegschaft. Mehrere Aufträge für die Produktion von E-Bussen wurden wegen chronischer Lieferverzögerungen storniert.

Zwar versichert das Unternehmen gegenüber der Presse, seinen „Verpflichtungen im Rahmen der Garantie nachkommen" zu wollen. Doch wie belastbar ist dieses Versprechen angesichts der prekären Finanzlage? Die Frage, wer am Ende die Zeche zahlt, wenn der Hersteller seine Zusagen nicht einhalten kann, dürfte den Berliner Steuerzahler brennend interessieren.

Risse im Rahmen – Risse im System

Die Rahmenrisse bei den Berliner E-Bussen sind mehr als nur ein technisches Problem. Sie sind symptomatisch für eine Politik, die Altbewährtes leichtfertig über Bord wirft und auf unausgereifte Technologien setzt, nur um ideologische Ziele zu verfolgen. Ursprünglich hatte die BVG angestrebt, bis 2030 ausschließlich elektrische Busse einzusetzen. Von diesem hochfliegenden Ziel hat man sich mittlerweile klammheimlich verabschiedet – ein stilles Eingeständnis des Scheiterns.

Nun peilt man immerhin noch an, dass in fünf Jahren zwei Drittel aller Berliner Busse elektrisch betrieben werden. Angesichts der aktuellen Probleme erscheint selbst dieses abgespeckte Ziel mehr als ambitioniert.

Kein Einzelfall: E-Busse versagen auch andernorts

Berlin steht mit seinen Problemen keineswegs allein da. Auch im Rhein-Neckar-Verbund kam es zu massiven Ausfällen bei den Elektrobussen. Zwei Drittel der 48 Fahrzeuge waren betroffen, eine Linie musste vorübergehend komplett eingestellt werden. Der Grund: „Kältebedingte Schäden an Kompressoren" bei niedrigen Temperaturen. Man möchte fast lachen, wenn es nicht so traurig wäre – Busse, die bei winterlichen Temperaturen den Dienst verweigern, in einem Land, das bekanntlich nicht für sein mediterranes Klima bekannt ist.

Die Elektromobilität im öffentlichen Nahverkehr erweist sich zunehmend als teures Experiment auf Kosten der Bürger. Während Politiker sich mit grünen Prestigeprojekten schmücken, bleiben die Fahrgäste im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke.

Wer trägt die Verantwortung?

Die entscheidende Frage bleibt: Wer übernimmt die Verantwortung für diese Hochrisiko-Investition? Wer hat die Entscheidung getroffen, Millionen von Steuergeldern in Fahrzeuge eines offenbar finanziell angeschlagenen Herstellers zu investieren? Und vor allem: Welche Konsequenzen werden daraus gezogen?

Die Antwort dürfte ernüchternd ausfallen. In der deutschen Politik ist es längst zur Gewohnheit geworden, dass niemand für Fehlentscheidungen geradestehen muss. Die Verantwortlichen werden weiterhin ihre Diäten und Pensionen beziehen, während der Steuerzahler einmal mehr die Rechnung für ideologische Experimente präsentiert bekommt.

Das Berliner E-Bus-Desaster ist ein weiterer Beweis dafür, dass die blinde Fixierung auf vermeintlich klimafreundliche Technologien ohne Rücksicht auf wirtschaftliche Vernunft und technische Reife in die Sackgasse führt. Es wäre an der Zeit, dass die politisch Verantwortlichen endlich zur Besinnung kommen und pragmatische Lösungen über ideologische Wunschträume stellen.

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