Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
07.05.2026
17:46 Uhr

Berliner Jusos wollen die Ehe abschaffen – ein ideologischer Frontalangriff auf das Fundament unserer Gesellschaft

Berliner Jusos wollen die Ehe abschaffen – ein ideologischer Frontalangriff auf das Fundament unserer Gesellschaft

Es ist eine jener Forderungen, bei denen man zweimal hinschauen muss, um zu glauben, dass sie tatsächlich aus den Reihen einer Regierungspartei stammt: Die Berliner Jusos, der Nachwuchs der SPD, wollen die Ehe abschaffen. Nicht reformieren, nicht modernisieren – schlicht abschaffen. An ihre Stelle sollen sogenannte „Verantwortungsgemeinschaften" treten, beliebig zusammenstellbar, mit mehreren Personen, mit optionalen Probezeiten und „einfacher Auflösung per Erklärung". Was wie eine Realsatire klingt, ist ein ernstgemeinter Antrag für den SPD-Landesparteitag in Berlin.

Ein Angriff auf Millionen Familien

Die Reaktion aus den Reihen der Jungen Union und der Werteunion fiel deutlich aus. Harald Burkart, Landesvorsitzender der Jungen Union Berlin, bezeichnete die Berliner Jusos gegenüber dem Online-Magazin NIUS als „Totengräber des gesellschaftlichen Zusammenhalts". Die Ehe sei für Millionen Menschen Halt, Verantwortung, Stabilität – und gerade für Frauen und Kinder die wichtigste rechtliche Schutzinstanz, die unsere Gesellschaft kenne. Wer sie abschaffe, schade ausgerechnet jenen, die er angeblich schützen wolle.

Auch Sylvia Pantel, stellvertretende Bundesvorsitzende der Werteunion, fand klare Worte. Der Vorstoß sei ein „Schlag ins Gesicht all jener, die an Familie und dauerhafte Bindung glauben". Mit Verweis auf die Shell-Studie betonte sie, dass viele junge Menschen die Ehe heute wieder stärker als Ausdruck von Verbindlichkeit, Treue und Verantwortung schätzten. Die Forderung nach Mehrpersonen-Modellen sei „kein Fortschritt, sondern ein Angriff auf das, was unsere Gesellschaft im Innersten zusammenhält".

Die Sprache des Antrags – ein ideologisches Manifest

Wer den Originalantrag liest, reibt sich verwundert die Augen. Die Ehe wird darin wörtlich als „Durchsetzungsinstrument frauenfeindlicher, queerfeindlicher, klassistischer und rassistischer Politik" des „chauvinistischen, kapitalistischen Nationalstaats" bezeichnet. Die Institution vertiefe patriarchale Machtstrukturen und behindere „Freiheit und Selbstbestimmung" durch ihren Anspruch auf dauerhaftes Halten.

Man muss diesen Wortlaut zweimal lesen, um die Wucht der ideologischen Verirrung zu erfassen. Die Ehe – jene Institution, die seit Jahrhunderten das Fundament unserer Zivilisation bildet, die in Artikel 6 des Grundgesetzes ausdrücklich unter besonderem Schutz steht – wird von einer Jugendorganisation der Sozialdemokratie zu einem rassistischen, sexistischen Unterdrückungsinstrument umgedeutet. Dass diese Sprache aus dem akademischen Milieu der Gender Studies stammt und mit der Lebensrealität normaler Bürger nichts zu tun hat, dürfte selbst innerhalb der SPD niemand mehr ernsthaft bestreiten.

„Verantwortungsgemeinschaften" – Beliebigkeit als Programm

Die geplante Ersatzkonstruktion ist an Beliebigkeit kaum zu überbieten: anlass-, verwandtschafts-, gender- und anzahlunabhängig. Sechser-Modelle inklusive. Die Anmeldung erfolge beim Standesamt, mit „optionalen Probezeiten" und Auflösung per Erklärung. Bestehende Ehen dürften zwar fortbestehen, sämtliche steuerlichen und rechtlichen Privilegien sollten jedoch gestrichen werden. Standesbeamte würden künftig in der Jugend- und Gewaltschutzhilfe eingesetzt – wofür man sie ja offenbar nicht mehr bräuchte, wenn die Ehe abgeschafft sei.

Burkart bringt die Diskrepanz zwischen Juso-Welt und Lebensrealität auf den Punkt: Während sich normale Berliner fragten, wie sie die nächste Mieterhöhung stemmen, ob die Tochter abends noch sicher durch den Görlitzer Park komme und ob der eigene Job in zwei Jahren noch existiere, säßen die Jusos „in irgendwelchen Szeneseminaren zwischen Hafermilch und Gendersternchen und fantasieren über die Abschaffung der Ehe". Sein Urteil: „Wohlstandsverwahrlosung im Endstadium."

Wenn der Mainstream die Familie zerlegt

Was sich in diesem Antrag offenbart, ist mehr als jugendlicher Übermut. Es ist die konsequente Fortsetzung eines kulturellen Umbaus, der seit Jahren von links betrieben wird. Erst hieß es, man wolle nur „dazugehören", wie Burkart selbst als schwuler Mann mit Blick auf die Ehe für alle anmerkt. Doch nun gehe es offenbar darum, „alles einzureißen, was Menschen Halt gibt". Aus der „Ehe für alle" werde so die „Ehe für keinen".

Die Ehe ist – juristisch wie kulturell – die zentrale Form verbindlicher Verantwortung in unserer Gesellschaft. Sie schützt Kinder, sie schützt Partner, sie schafft Verlässlichkeit. Wer sie durch austauschbare Konstrukte ersetzen möchte, dem geht es nicht um mehr Freiheit, sondern um die systematische Auflösung gewachsener Strukturen. Diese Strategie folgt einem Muster, das wir bei vielen linken Bewegungen beobachten können: Erst werden Begriffe umgedeutet, dann Institutionen delegitimiert, schließlich abgeschafft. Familie, Nation, Tradition – alles Gegenstände eines ideologischen Großreinemachens, das vor allem eines hinterlässt: Orientierungslosigkeit.

Vertagt, aber nicht vom Tisch

Zwar wurde der Antrag von der Antragskommission vertagt und soll erst 2027 erneut diskutiert werden. Doch die Tatsache, dass solche Forderungen überhaupt mehrheitsfähig in einer SPD-Gliederung formuliert werden, ist alarmierend genug. Die Sozialdemokratie, einst Partei der arbeitenden Familienväter und -mütter, lässt zu, dass ihre Jugendorganisation öffentlich gegen das Fundament jener Wählerschaft hetzt, die ihr in den Industriegebieten zwischen Ruhrpott und Saarland einst die Mehrheit verschaffte.

Es ist diese Entkopplung von der Lebensrealität der Mehrheit, die viele Bürger ratlos zurücklässt. Während die Inflation die Familien drückt, die Mieten in Berlin explodieren und die innere Sicherheit auf einem Tiefpunkt angelangt ist, debattiert der politische Nachwuchs über Sechser-Verantwortungsgemeinschaften und gendergerechte Standesamtsformulare. Wer in solchen Zeiten die Ehe abschaffen will, hat den Kontakt zur Wirklichkeit nicht nur verloren – er hat ihn nie gesucht.

Fazit: Stabilität ist kein Auslaufmodell

Die Ehe ist und bleibt das Rückgrat einer funktionierenden Gesellschaft. Sie ist kein Relikt, sondern eine bewährte Institution, die Generationen überdauert hat – und die gerade in unsicheren Zeiten wieder an Bedeutung gewinnt. In einer Welt, in der politische Verlässlichkeit, wirtschaftliche Sicherheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt erodieren, suchen Menschen nach Halt. Wer ihnen diesen Halt nehmen will, handelt nicht progressiv, sondern destruktiv.

Genau wie die Ehe ein Garant für Stabilität im Privaten ist, sind physische Edelmetalle wie Gold und Silber ein Garant für Stabilität im Vermögensbereich. In Zeiten, in denen Ideologen an den Fundamenten unserer Gesellschaft sägen und politische Entscheidungen die Inflation antreiben, gewinnen krisenfeste Sachwerte zunehmend an Bedeutung. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, sollte auf bewährte Werte setzen – im Privaten wie im Finanziellen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen