
Bewaffneter Eindringling an Trumps Mar-a-Lago erschossen – Demokraten unter Druck
Was sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags am Privatresort des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump abspielte, liest sich wie das Drehbuch eines Thrillers – ist aber bittere Realität. Ein 21-jähriger Mann versuchte, bewaffnet mit einer Schrotflinte und einem Benzinkanister, in das Sicherheitsareal von Mar-a-Lago in Palm Beach einzudringen. Er wurde von Agenten des Secret Service erschossen.
Der Eindringling: Austin Tucker Martin aus North Carolina
Der Angreifer wurde inzwischen als Austin Tucker Martin identifiziert, ein 21-Jähriger aus North Carolina. Seine Eltern hatten ihn offenbar erst kurz zuvor als vermisst gemeldet – zuletzt gesehen wurde er am 21. Februar gegen 19:51 Uhr Ortszeit. Nur wenige Stunden später stand er bewaffnet vor dem Nordtor von Mar-a-Lago. Was in der Zwischenzeit geschah, welche Route er nahm und was ihn antrieb, ist Gegenstand intensiver Ermittlungen des FBI und der lokalen Behörden.
Laut dem Sheriff von Palm Beach County, Rick Bradshaw, wurde Martin aufgefordert, seine Waffe und den Benzinkanister abzulegen. Er habe den Kanister zwar abgestellt, dann jedoch die Schrotflinte in Schussposition gebracht. Zwei Secret-Service-Agenten und ein Deputy des Sheriffbüros eröffneten daraufhin das Feuer. Martin wurde noch am Tatort für tot erklärt. Kein Beamter wurde verletzt – und, was entscheidend ist: Kein Schutzperson, also auch nicht der Präsident selbst, befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls vor Ort.
Die Schrotflinte: Offenbar unterwegs beschafft
Besonders beunruhigend ist ein Detail, das Sheriff Bradshaw bei der Pressekonferenz preisgab: Die Ermittler hätten in Martins Fahrzeug die Originalverpackung der Schrotflinte gefunden. Dies deute darauf hin, dass er die Waffe erst während seiner Reise nach Florida erworben habe. Eine geplante Tat also, kein spontaner Ausbruch. Die Behörden arbeiten derzeit an einem psychologischen Profil des Verstorbenen und versuchen, das Motiv zu rekonstruieren. Ob Martin den Behörden zuvor bekannt gewesen sei, verneinte Bradshaw zunächst.
Schon wieder Mar-a-Lago – schon wieder ein Angriff
Man muss sich die Dimension dieses Vorfalls vor Augen führen. Es ist nicht das erste Mal, dass Trumps Umfeld zum Ziel wird. Nur wenige Meilen entfernt, an Trumps Golfclub in West Palm Beach, hatte der als linksradikal eingestufte Ryan Routh während des Wahlkampfs 2024 versucht, Trump zu ermorden. Routh wurde kürzlich zu lebenslanger Haft verurteilt. Davor gab es bereits den Attentatsversuch in Butler, Pennsylvania, bei dem Trump nur knapp mit dem Leben davonkam. Drei Anschläge oder Anschlagsversuche in weniger als zwei Jahren – eine beispiellose Serie der Gewalt gegen einen amtierenden US-Präsidenten.
Finanzminister Bessent klagt an: „Die Demokraten normalisieren Gewalt"
US-Finanzminister Scott Bessent fand in einem Interview mit Fox News deutliche Worte. Die Demokratische Partei normalisiere Gewalt, so Bessent. Dieses „Gift", das von der anderen Seite komme, müsse aufhören. Er verwies auf die mittlerweile zwei toten Möchtegern-Attentäter und einen, der lebenslänglich hinter Gittern sitze. Eine Anklage, die sitzt – und die man in den deutschen Mainstream-Medien vermutlich vergeblich suchen wird.
Denn während hierzulande jede noch so unbedeutende Äußerung konservativer Politiker zum Skandal aufgeblasen wird, herrscht bei tatsächlicher politischer Gewalt gegen rechte Politiker oft ohrenbetäubendes Schweigen. Die Parallelen zur deutschen Debattenkultur sind frappierend: Auch in der Bundesrepublik erleben wir seit Jahren eine zunehmende Verrohung des politischen Diskurses, bei der Gewalt gegen Andersdenkende – sofern sie von der „richtigen" Seite kommt – allzu oft relativiert oder gar ignoriert wird.
Ein Muster, das Fragen aufwirft
Wie ist es möglich, dass ein 21-Jähriger, der gerade erst als vermisst gemeldet wurde, quer durch mehrere Bundesstaaten fährt, sich unterwegs eine Schrotflinte besorgt und dann bewaffnet vor dem Tor des bestbewachten Privatanwesens der Vereinigten Staaten auftaucht? Welche Radikalisierungsprozesse haben hier stattgefunden? Und welche Rolle spielen die unablässige mediale Dämonisierung Trumps und die aufgeheizte politische Rhetorik dabei?
Es wäre naiv zu glauben, dass die jahrelange Verteufelung eines demokratisch gewählten Präsidenten – von „Faschist" bis „Bedrohung der Demokratie" – keine Konsequenzen hätte. Worte haben Macht. Und wenn politische Gegner systematisch als existenzielle Gefahr dargestellt werden, finden sich immer Individuen, die daraus eine Handlungsaufforderung ableiten. Das gilt in den USA ebenso wie in Europa.
Die Ermittlungen stehen noch am Anfang. Doch eines steht bereits fest: Die Sicherheitslage rund um den US-Präsidenten bleibt angespannt wie selten zuvor. Und die politische Klasse – auf beiden Seiten des Atlantiks – täte gut daran, sich zu fragen, ob ihre Rhetorik nicht längst Grenzen überschritten hat, die sich nicht mehr so leicht zurücknehmen lassen.
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