
Blackout-Gefahr in Deutschland: Beamtenbund warnt vor flächendeckendem Versagen der Infrastruktur

Was sich in Berlin ereignete, war kein Einzelfall – es war ein Weckruf. Tagelang ohne Strom, ohne Heizung, ohne Kommunikation. Mitten im Winter. Rund 100.000 Menschen erlebten am eigenen Leib, was passiert, wenn der Staat versagt. Und der Chef des Deutschen Beamtenbunds dbb, Volker Geyer, macht unmissverständlich klar: Das kann jederzeit überall in Deutschland passieren.
Die bittere Wahrheit: Deutschland ist nicht vorbereitet
„Berlin hat gezeigt, dass man nicht auf Krisen dieser Art vorbereitet ist. Das ist eine Katastrophe", erklärte Geyer gegenüber der „Rheinischen Post". Seine Worte sollten jeden Bürger aufrütteln. Köln, Stuttgart, München – keine deutsche Großstadt sei vor einem vergleichbaren Szenario gefeit. Der Staat, so Geyer, dürfe sich nicht derart vorführen lassen. Doch genau das geschieht.
Die Bevölkerung erwartet in Krisenzeiten einen handlungsfähigen Staat. Was sie stattdessen bekommt, ist ein bürokratisches Chaos, das selbst bei einem lokalen Stromausfall tagelang braucht, um die Grundversorgung wiederherzustellen. Ist das noch das Deutschland, das einst für seine Effizienz und Zuverlässigkeit weltweit bewundert wurde?
Privatisierung als Wurzel des Übels
Geyer benennt die Ursache für diese staatliche Hilflosigkeit mit erfrischender Deutlichkeit: die Privatisierung kritischer Infrastruktur. Energieversorgung, Telekommunikation, Bahn – alles wurde in private Hände gegeben oder so weit ausgelagert, dass der Staat keinen direkten Zugriff mehr hat. Die Autobahn GmbH sei zwar noch in staatlicher Hand, doch selbst hier fehle dem Staat die unmittelbare Eingriffsmöglichkeit.
Jahrzehntelang wurde uns erzählt, Privatisierung bringe Effizienz und Innovation. Was sie tatsächlich gebracht hat, zeigt sich nun in aller Brutalität: einen Staat, der bei elementaren Versorgungskrisen zum Zuschauer degradiert wird.
Städtetag fordert nationale Blackout-Reserve
Der Deutsche Städtetag reagiert mit einer konkreten Forderung: eine „nationale Blackout-Reserve" mit mobilen Kraftwerken. Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt betont, dass Notstrom-Aggregate für einzelne Krankenhäuser oder Pflegeheime nicht ausreichten. Ganze Quartiere müssten mit Wärme und Strom versorgt werden können.
Der Verband kommunaler Unternehmen geht noch weiter und fordert eine „Nationale Reserve Blackout und Krisenintervention" mit Anlagen zur mobilen Stromerzeugung im Umfang von mehreren hundert Megawatt. Zwar verfügen THW und Bundeswehr über Generatoren – doch deren Kapazitäten sind für Großlagen schlicht unzureichend.
Die Bilanz des Berliner Desasters
Der mutmaßlich linksextremistische Brandanschlag auf Stromkabel legte 45.000 Haushalte und 2.200 Firmen lahm. Rund 13.000 Einsatzkräfte waren nötig, um die Lage zu bewältigen – darunter 7.800 Polizisten, 1.500 davon aus Brandenburg. Feuerwehr, THW und sogar die Bundeswehr mussten ausrücken.
Erst nach fünf Tagen waren alle Betroffenen wieder am Netz. Fünf Tage ohne Strom, ohne Heizung, ohne Kommunikation – im Januar. Das ist keine Unannehmlichkeit, das ist eine existenzielle Bedrohung für vulnerable Bevölkerungsgruppen.
Ein Symptom tieferliegender Probleme
Dieser Vorfall offenbart, wie fragil unsere moderne Gesellschaft geworden ist. Während die Politik sich mit ideologischen Debatten beschäftigt, bröckelt die Grundversorgung. Die Energiewende wurde vorangetrieben, ohne die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Kritische Infrastruktur wurde privatisiert, ohne Kontrollmechanismen zu etablieren. Und nun stehen wir da – ein Land, das nicht einmal einen lokalen Stromausfall zeitnah bewältigen kann.
In Zeiten wachsender geopolitischer Unsicherheiten und zunehmender extremistischer Bedrohungen sollte die Sicherung der Grundversorgung oberste Priorität haben. Stattdessen erleben wir einen Staat, der sich selbst demontiert hat. Es wird höchste Zeit, dass die Verantwortlichen aufwachen – bevor der nächste Blackout nicht nur Berlin, sondern ganz Deutschland trifft.
Silber-Explosion 2026:Das unterschätzte Edelmetall
Keine Kreditkarte erforderlich • Keine versteckten Kosten
Ihre Experten im Webinar:

Dominik Kettner
CEO Kettner Edelmetalle

Ernst Wolff
Der Systemkritiker

Jochen Staiger
Der Rohstoff-Realist
Top-Experten
Dominik Kettner & Star-Gäste
Live Q&A
Ihre Fragen
15.000€ Gold
zu gewinnen
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik














