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Kettner Edelmetalle
24.03.2026
09:34 Uhr

Blinde Kampfjets: 300 neue F-35 fliegen mit Ballast statt Radar – Chinas Rohstoff-Waffe trifft ins Mark

Blinde Kampfjets: 300 neue F-35 fliegen mit Ballast statt Radar – Chinas Rohstoff-Waffe trifft ins Mark

Es klingt wie eine Satire aus der Feder eines Kabarettisten, ist aber bittere Realität: Die Vereinigten Staaten liefern Hunderte ihrer modernsten Kampfflugzeuge vom Typ F-35 an ihre Streitkräfte aus – ohne funktionierendes Radarsystem. Stattdessen befinden sich in den Bugspitzen der Maschinen schlichte Gegengewichte, simpler Ballast. Ein Stealth-Fighter der fünften Generation, das teuerste Waffenprogramm der Menschheitsgeschichte, blind wie ein Maulwurf. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen.

Das Ausmaß des Debakels

Was Anfang Februar dieses Jahres zunächst als Randnotiz in Fachpublikationen auftauchte, hat sich mittlerweile zu einem veritablen Skandal ausgewachsen. Nach Berichten des Military Watch Magazine seien zwischen 300 und 400 fabrikneue F-35 von dem Problem betroffen. Das Pentagon hatte die Angelegenheit im Februar noch dementiert – ein Dementi, das sich nun als haltlos erwiesen haben dürfte.

Der Hintergrund ist so komplex wie bezeichnend für die strategischen Fehlkalkulationen westlicher Rüstungspolitik: Die neuen F-35 ab Produktionslos 17 wurden konstruktiv bereits für das Radarsystem der nächsten Generation, das AN/APG-85, ausgelegt. Dieses sollte das bewährte, aber als nicht mehr zeitgemäß erachtete AN/APG-81 ablösen. Doch das neue Radar sei noch nicht einmal in die Produktionsphase eingetreten. Und hier wird es pikant: Die höheren Leistungs- und Kühlungsanforderungen des AN/APG-85 machten Änderungen am Flugzeugdesign erforderlich, die es unmöglich machen, einfach das ältere Radar einzubauen. Eine klassische Sackgasse.

Chinas Rohstoff-Trumpf sticht

Die Ursache für dieses beispiellose Fiasko führt direkt nach Peking. China kontrolliert den Weltmarkt für Seltene Erden und hat seit Juli 2023 systematisch die Exportkontrollen für strategisch wichtige Materialien verschärft – insbesondere für Gallium und Germanium. Galliumnitrid ist ein Schlüsselmaterial für die Leistungssteigerung moderner Radarsysteme. Ohne diesen Rohstoff kein AN/APG-85. So einfach, so verheerend.

Die Ironie könnte kaum größer sein: Während Washington Peking mit Zöllen, Sanktionen und Technologieembargos überzieht, dreht China den Spieß um und nutzt seine Dominanz bei kritischen Rohstoffen als geopolitische Waffe. Wer jahrzehntelang die eigene Rohstoffversorgung vernachlässigt und sich in blinder Abhängigkeit von seinem größten geopolitischen Rivalen wiegt, der darf sich über solche Konsequenzen nicht wundern. Es ist ein strategisches Versagen ersten Ranges.

China rüstet derweil ungehindert auf

Besonders brisant: Während die USA mit radarlosen Kampfjets dastehen, hat China seinen eigenen Stealth-Fighter der fünften Generation, die J-20, bereits erfolgreich mit einem Radar der nächsten Generation ausgerüstet – basierend auf eben jener Galliumnitrid-Technologie, die den Amerikanern fehlt. Analysten gehen davon aus, dass China sogar Kampfflugzeuge der sechsten Generation in Dienst stellen könnte, bevor die USA ihr primäres Kampfflugzeug der fünften Generation überhaupt auf den erforderlichen Standard gebracht haben. Ein Alptraum für jeden westlichen Verteidigungsplaner.

Ein „kalkuliertes Risiko" – oder fahrlässiger Leichtsinn?

Das F-35 Joint Program Office und das Pentagon bezeichnen die Situation als „kalkuliertes Risiko", um das Flugzeug auf den verbesserten Block-4-Standard vorzubereiten. Ein bemerkenswerter Euphemismus für ein Desaster, das die Einsatzbereitschaft der US-Streitkräfte sowie von über einem Dutzend verbündeter Nationen massiv beeinträchtigt. Denn die F-35 ist nicht nur das Rückgrat der amerikanischen Luftwaffe – zahlreiche NATO-Partner und weitere Verbündete haben das Flugzeug bestellt und sind auf funktionierende Exemplare angewiesen.

Als Notlösung sollen die radarlosen Maschinen gemeinsam mit älteren F-35 eingesetzt werden, die noch über das AN/APG-81 verfügen. Über Datenaustausch könnten die Piloten der „blinden" Jets zumindest ein gewisses Situationsbewusstsein aufrechterhalten. Doch was ist das anderes als ein Eingeständnis des Scheiterns? Ein Kampfflugzeug, das auf die Augen eines anderen angewiesen ist, um überhaupt zu funktionieren – das ist keine Lösung, das ist eine Bankrotterklärung.

Auslieferung der Radarsysteme frühestens 2028

Nach aktuellen Berichten dürfte die Auslieferung der AN/APG-85-Radarsysteme frühestens 2028 beginnen. Bis dahin werden die Produktionslose 17, 18 und 19 – mit jeweils über 150 Maschinen – ohne funktionierendes Radar vom Band laufen. Möglicherweise verzögere sich die Produktion sogar noch weiter, bis die USA es schaffen, selbst ausreichend Gallium herzustellen oder alternative Bezugsquellen jenseits Chinas zu erschließen.

Lehren für Europa – und für Deutschland

Dieser Fall sollte auch in Berlin die Alarmglocken schrillen lassen. Die Abhängigkeit von chinesischen Rohstoffen betrifft nicht nur die USA, sondern die gesamte westliche Welt. Deutschland, das unter der neuen Großen Koalition gerade ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur aufgelegt hat, täte gut daran, einen erheblichen Teil dieser Mittel in die Sicherung kritischer Lieferketten zu investieren – statt sie in ideologisch motivierte Projekte zu versenken.

Die Geschichte der radarlosen F-35 ist mehr als eine militärische Peinlichkeit. Sie ist ein Symptom für die strategische Kurzsichtigkeit des gesamten Westens, der sich über Jahrzehnte in eine gefährliche Abhängigkeit von einem systemischen Rivalen manövriert hat. Wer seine industrielle Basis aushöhlt, wer kritische Rohstoffe und Produktionskapazitäten leichtfertig ins Ausland verlagert, der steht am Ende mit Kampfjets da, die zwar fliegen können – aber nichts sehen. Ein treffenderes Sinnbild für den Zustand westlicher Verteidigungspolitik lässt sich kaum finden.

Für den sicherheitsbewussten Bürger unterstreicht diese Entwicklung einmal mehr, wie fragil die vermeintlich stabilen Strukturen unserer modernen Welt tatsächlich sind. In Zeiten geopolitischer Verwerfungen und brüchiger Lieferketten gewinnen physische Werte wie Gold und Silber als Instrumente der Vermögenssicherung zusätzlich an Bedeutung. Denn während digitale Systeme ausfallen und Hightech-Waffen ohne Rohstoffe zu teuren Attrappen werden, bewahren Edelmetalle seit Jahrtausenden ihren Wert – ganz ohne Galliumnitrid.

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