
Blutbad an bayerischem Gymnasium: Wie sicher sind unsere Schulen überhaupt noch?

Es ist einer jener Vormittage, die man niemals vergisst. Ein Ort, der eigentlich für Bildung, Zukunft und die Unbeschwertheit der Jugend stehen sollte, verwandelt sich binnen Minuten in einen Schauplatz des Grauens. Am Welfen-Gymnasium im oberbayerischen Schongau, einer beschaulichen Kleinstadt am Ufer des Lechs mit gut 12.000 Einwohnern, soll ein 16-jähriger Jugendlicher zwei erst 13 Jahre alte Mädchen schwer verletzt haben. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sei der mutmaßliche Täter kurz nach der Tat festgenommen worden. Lebensgefahr bestehe – zum Glück – nicht.
Ein Bewaffneter mitten im Klassenzimmer
Was diesen Fall besonders erschütternd macht: Der Jugendliche soll nach Angaben des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) sowohl mit einem Messer als auch mit einer Schusswaffe unterwegs gewesen sein. Man lasse sich das kurz auf der Zunge zergehen. Ein Sechzehnjähriger, bewaffnet bis an die Zähne, spaziert in eine Schule hinein – jenen Ort, an dem Eltern ihre Kinder morgens in dem festen Glauben verabschieden, sie befänden sich in Sicherheit.
Die Polizei gab sich betont zurückhaltend. Zunächst sei von einer möglichen Amoklage die Rede gewesen, später habe man auch eine Beziehungstat als denkbaren Hintergrund nicht ausschließen wollen. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, so ein Polizeisprecher. Neben den beiden schwerverletzten Mädchen hätten mehrere weitere Schüler einen Schock erlitten und mussten behandelt werden.
Solch eine Tat reiße nicht nur sichtbare, sondern auch viele unsichtbare Wunden – so kommentierte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder das Geschehen.
Betroffenheitsfloskeln statt echter Konsequenzen
Und schon setzt sie ein, die altbekannte Maschinerie der politischen Beileidsbekundungen. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Verletzten von Schongau“, ließ Söder wissen. Man dankt den Helfern, man ist erschüttert, man ist in Gedanken bei den Opfern. Doch was passiert eigentlich danach? Welche konkreten Maßnahmen folgen auf die wohlfeilen Worte? Die traurige Antwort lautet nach aller Erfahrung: meist keine.
Denn dieser Vorfall reiht sich ein in eine erschreckende Entwicklung. Die Kriminalität in Deutschland hat ein Rekordniveau erreicht, Messerangriffe sind längst zur bitteren Normalität geworden. Wer aufmerksam die Polizeimeldungen dieses Landes verfolgt, dem dürfte längst schwindelig geworden sein. Und dennoch tut sich die Politik schwer, endlich Klartext zu reden und zu handeln.
Was wir wissen – und was uns verschwiegen wird
Fest steht: Zwei 13-jährige Mädchen wurden schwer verletzt, ein 16-Jähriger wurde festgenommen, bewaffnet mit Messer und Schusswaffe. Die Anlaufstelle für Angehörige richtete man am Feuerwehrhaus ein. Doch vieles bleibt im Dunkeln. Die genaue Art der Verletzungen, der exakte Ablauf, das Motiv – all das hielten die Ermittler zunächst bedeckt. Und, wie so oft in solchen Fällen, blieben auch nähere Angaben zur Person des Tatverdächtigen aus.
Wann handelt die Politik endlich?
Es ist die immer gleiche, ermüdende Choreografie: Erst die Tat, dann die Betroffenheit, schließlich das Schweigen. Der Bürger dieses Landes hat es satt, dass seine Sicherheit zur Randnotiz verkommt, während man sich in Berlin lieber mit Genderfragen und ideologischen Debatten beschäftigt. Ein Großteil der Bevölkerung teilt längst die Auffassung, dass wir eine Politik brauchen, die endlich wieder für Deutschland und seine Menschen regiert – und nicht an ihnen vorbei. Unsere Kinder verdienen es, in Sicherheit zur Schule gehen zu können. Alles andere ist ein Armutszeugnis für einen Staat, der seine Kernaufgaben vernachlässigt.
In unsicheren Zeiten wie diesen – ob es um die eigene Sicherheit oder um die finanzielle Vorsorge geht – gewinnt Beständigkeit an Bedeutung. Wer sein Vermögen krisenfest aufstellen möchte, findet in physischen Edelmetallen wie Gold und Silber seit jeher einen bewährten Anker zur Vermögenssicherung und eine sinnvolle Beimischung für ein breit gestreutes Portfolio.
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