Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
01.04.2026
09:03 Uhr

Brüsseler Bevormundung: EU-Energiechef will Europäer ins Homeoffice zwingen und Autofahren einschränken

Es sind Töne, die man aus den dunkelsten Tagen der Corona-Pandemie kennt. Töne der Angst, der Einschränkung, der staatlichen Gängelung. Doch diesmal kommt die Aufforderung nicht von Virologen, sondern vom EU-Energiekommissar Dan Jørgensen persönlich: Die Europäer sollen gefälligst zu Hause bleiben, weniger Auto fahren, weniger fliegen – und am besten auch noch langsamer. Man reibt sich verwundert die Augen und fragt sich unwillkürlich: Ist das noch Krisenpolitik oder schon ideologisch motivierte Verhaltenssteuerung?

Die „sehr ernste Lage" – und die altbekannten Rezepte

Anlass für den dramatischen Appell ist die eskalierende Energiekrise infolge des Iran-Konflikts. Seit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran seien die Öl- und Gaspreise um bis zu 70 Prozent gestiegen, heißt es. Ein Fünftel der weltweiten Rohöl- und Flüssiggasversorgung laufe über die Straße von Hormus, die der Iran blockiert habe. Jørgensen warnte nach einem außerordentlichen Treffen der 27 EU-Energieminister vor einer Situation, deren Ende nicht absehbar sei. „Selbst wenn morgen Frieden herrscht, werden wir in absehbarer Zeit nicht zur Normalität zurückkehren", so der Däne.

Man könnte meinen, eine derart gravierende Krise würde pragmatische, nüchterne Lösungsansätze hervorbringen. Stattdessen greift Brüssel einmal mehr in die ideologische Werkzeugkiste: Homeoffice-Pflicht, Tempolimits, Carsharing, öffentliche Verkehrsmittel – die Empfehlungen lesen sich wie das Wunschkonzert grüner Klimaaktivisten. Jørgensen forderte die Mitgliedsländer auf, den Ratschlägen der Internationalen Energieagentur zu folgen und unter anderem die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen um zehn Kilometer pro Stunde zu senken sowie die Nutzung von Privatfahrzeugen einzuschränken.

Déjà-vu der Bevormundung

Wer sich an die Corona-Jahre erinnert, dem dürfte bei diesen Worten ein kalter Schauer über den Rücken laufen. Damals wie heute wird den Bürgern suggeriert, sie müssten ihren Lebensstil radikal einschränken – natürlich nur vorübergehend, versteht sich. Doch die Erfahrung lehrt: Was als temporäre Maßnahme beginnt, hat in Brüssel die unangenehme Eigenschaft, sich zu verstetigen. Die EU-Kommission hat bereits angekündigt, in naher Zukunft ein ganzes Maßnahmenpaket auf EU-Ebene vorzulegen.

Besonders entlarvend ist Jørgensens langfristige Forderung: Die EU-Mitgliedstaaten sollten den Ausbau der erneuerbaren Energien verdoppeln. „Dies muss der Zeitpunkt sein, an dem wir endlich das Ruder herumreißen und wirklich energieunabhängig werden", erklärte er. Man nutzt also eine akute geopolitische Krise, um die eigene Agenda der Energiewende voranzutreiben. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Wo bleibt die ehrliche Debatte über Kernenergie?

Was bei all den wohlklingenden Appellen auffällt: Die Kernenergie wird bestenfalls am Rande erwähnt. Dabei wäre gerade jetzt der Moment, ehrlich über alle verfügbaren Energiequellen zu sprechen – einschließlich jener, die Deutschland unter der ideologischen Führung der Grünen mutwillig abgeschaltet hat. Während Frankreich dank seiner Atomkraftwerke vergleichsweise gelassen auf die Krise blicken kann, steht Deutschland mit heruntergelassenen Hosen da. Die Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke im April 2023 erweist sich einmal mehr als historischer Fehler, der den deutschen Bürgern nun teuer zu stehen kommt.

Die Befürchtungen nehmen zu, dass die Welt vor einer Energiekrise steht, die sogar den Ölschock der 1970er Jahre übertreffen könnte. Damals reagierten die westlichen Industrienationen mit autofreien Sonntagen und Fahrverboten. Fünfzig Jahre später scheint Brüssel exakt dieselben Rezepte aufzuwärmen – garniert mit dem zeitgemäßen Vokabular von Nachhaltigkeit und Energiewende.

Konkrete Ergebnisse? Fehlanzeige.

Das Treffen der 27 Energieminister endete – wenig überraschend – ohne konkrete Beschlüsse. Mehrere Diplomaten, die anonym bleiben wollten, räumten ein, dass die Erwartungen an das Treffen von vornherein gering gewesen seien. Das Ziel habe lediglich darin bestanden, nationale Maßnahmen zu koordinieren. Mit anderen Worten: Man hat geredet, sich gegenseitig auf die Schulter geklopft und die eigentlichen Entscheidungen vertagt. Brüsseler Politik in Reinform.

Für den deutschen Bürger, der bereits unter explodierenden Energiepreisen, einer galoppierenden Inflation und einer wirtschaftlichen Stagnation leidet, sind diese Nachrichten ein weiterer Schlag ins Gesicht. Statt die eigene Energieversorgung durch einen pragmatischen Mix aus allen verfügbaren Quellen – einschließlich Kernkraft und heimischer Gasförderung – zu sichern, setzt man in Brüssel und Berlin weiterhin auf ideologisch motivierte Einschränkungen des Bürgers. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz wäre gut beraten, sich diesem Brüsseler Diktat nicht widerstandslos zu beugen.

Gold als Krisenversicherung aktueller denn je

In Zeiten geopolitischer Verwerfungen und steigender Energiepreise zeigt sich einmal mehr der unschätzbare Wert physischer Edelmetalle. Während Papierwährungen durch Inflation entwertet werden und Aktienmärkte unter der Unsicherheit ächzen, bewährt sich Gold seit Jahrtausenden als verlässlicher Wertspeicher. Wer sein Vermögen in Krisenzeiten schützen möchte, sollte über eine Beimischung physischer Edelmetalle in sein Portfolio nachdenken – als bewährte Absicherung gegen genau jene Verwerfungen, die wir derzeit erleben.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, übernehmen wir keine Haftung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen