
Chinas Exportmaschine läuft auf Hochtouren: Rekordüberschuss entlarvt westliche Schwäche

Während Europa und die Vereinigten Staaten sich in endlosen Debatten über Klimaziele und Gendersternchen verlieren, demonstriert das Reich der Mitte einmal mehr, wie knallharte Wirtschaftspolitik funktioniert. Mit einem historischen Handelsüberschuss von nahezu 1,2 Billionen Dollar hat China im Jahr 2025 alle bisherigen Rekorde pulverisiert – und das trotz des erbitterten Zollstreits mit Washington.
Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
Die chinesische Zollbehörde verkündete Zahlen, die manchen westlichen Ökonomen die Schamesröte ins Gesicht treiben dürften. Die Exporte des asiatischen Giganten stiegen um satte 5,5 Prozent auf rund 3,8 Billionen Dollar. Die Importe hingegen verharrten bei etwa 2,6 Billionen Dollar – praktisch unverändert zum Vorjahr. Was bedeutet das? China verkauft der Welt seine Waren, kauft aber selbst kaum etwas ein. Ein Ungleichgewicht, das seinesgleichen sucht.
Besonders bemerkenswert: Die Dezemberzahlen übertrafen sämtliche Analystenprognosen bei weitem. Die Exporte legten um 6,6 Prozent zu, während die Importe um 5,7 Prozent stiegen. Experten hatten bei den Einfuhren lediglich mit einem mageren Plus von 0,9 Prozent gerechnet. Peking belehrt die selbsternannten Wirtschaftsweisen des Westens offenbar gerne eines Besseren.
Strukturelle Probleme hinter der glänzenden Fassade
Doch der Rekordüberschuss offenbart auch die Schattenseiten der chinesischen Wirtschaftspolitik. Die schwache Binnennachfrage bleibt das Sorgenkind der kommunistischen Führung. Während die exportorientierte Industrie ihre Produkte aggressiv auf den Weltmarkt drückt, konsumieren die eigenen Bürger zurückhaltend. Ein Modell, das langfristig an seine Grenzen stoßen könnte – oder eben nicht, wenn der Rest der Welt weiterhin so bereitwillig chinesische Waren aufkauft.
Der Zollkrieg mit Washington zeigt Wirkung – aber anders als gedacht
Die Handelsbeziehungen zwischen Peking und Washington haben sich dramatisch verschlechtert. Chinas Exporte in die USA brachen um 20 Prozent ein, die Importe sanken um 14,6 Prozent. Doch statt in die Knie zu gehen, reagierten chinesische Unternehmen mit bemerkenswerter Flexibilität. Sie erschlossen neue Absatzmärkte in Afrika und Südostasien. Die ASEAN-Staaten wurden zum willkommenen Ersatz für den amerikanischen Markt.
Deutschland als Chinas neuer Lieblingspartner
Und dann wäre da noch Deutschland. Die Ausfuhren in die Bundesrepublik stiegen um stolze 10,5 Prozent auf rund 118 Milliarden Dollar. Im Gegenzug gingen die deutschen Exporte nach China leicht zurück. Seit Oktober hat das Reich der Mitte die USA als wichtigsten Handelspartner Deutschlands abgelöst. Eine Entwicklung, die nachdenklich stimmen sollte.
Denn was bedeutet diese zunehmende Abhängigkeit für die deutsche Wirtschaft? Während die Ampelregierung – mittlerweile Geschichte – jahrelang ideologische Grabenkämpfe führte und die neue Große Koalition unter Friedrich Merz erst noch beweisen muss, ob sie wirtschaftspolitisch handlungsfähig ist, baut China seine Dominanz systematisch aus.
Brüssel zwischen Ohnmacht und zaghafter Gegenwehr
In der Europäischen Union wächst der Unmut über die chinesische Exportflut. Kritiker bemängeln industrielle Überkapazitäten, erschwerte Marktbedingungen für europäische Unternehmen in China und eine möglicherweise unterbewertete Währung. Doch was folgt auf die Kritik? Bislang wenig Substanzielles.
Immerhin gibt es zaghafte Annäherungsversuche. Die EU ermöglicht Herstellern von in China produzierten E-Autos, Mindestpreise festzusetzen, statt Zollaufschläge zu akzeptieren. Peking wiederum will ab April die Mehrwertsteuer-Rückerstattung für Photovoltaikexporte streichen. Ein kleines Zugeständnis, das die gebeutelte europäische Solarbranche kaum retten dürfte.
Die Lehren für den Westen
Chinas Rekordüberschuss ist mehr als eine statistische Größe. Er ist ein Weckruf für Europa und insbesondere für Deutschland. Während wir uns mit Bürokratie, Energiewende-Chaos und einer überbordenden Regulierungswut selbst fesseln, marschiert China unbeirrt voran. Die Frage ist nicht mehr, ob wir aufholen können – sondern ob wir den Anschluss nicht längst verloren haben.
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