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29.11.2025
08:40 Uhr

Chinas Spionagenetz: Wie das Reich der Mitte mit USB-Sticks und Honigfallen unsere Sicherheit untergräbt

Die Bedrohung lauert überall – im Parkhaus, auf LinkedIn, sogar bei harmlosen Geschäftstreffen. Was nach Paranoia klingt, sei bittere Realität, warnt der Geheimdienstexperte Paul Johnstone. Seine Enthüllungen über die Spionagetaktiken der Kommunistischen Partei Chinas sollten jeden aufhorchen lassen, der noch an friedliche Koexistenz glaubt.

Die Illusion vom friedlichen Partner

Johnstone, ein ehemaliger australischer Militär und Bundespolizist, kennt China wie kaum ein anderer westlicher Sicherheitsexperte. Über 30 Mal bereiste er das Land, arbeitete sogar als Ausbilder für die chinesische Polizei. Damals, Anfang der 2000er Jahre, habe man noch geglaubt, China würde sich öffnen und demokratisieren. Eine fatale Fehleinschätzung, wie sich heute zeigt.

"China ist die größte Bedrohung für die Menschheit", konstatiert Johnstone heute mit der Nüchternheit eines Mannes, der die Realität hinter der Fassade gesehen hat. Während westliche Politiker weiterhin auf "konstruktive Zusammenarbeit" setzen – man denke nur an die zaghaften Reaktionen der Merz-Regierung auf Chinas aggressive Außenpolitik – arbeitet Peking systematisch an der Unterwanderung unserer Gesellschaften.

Der USB-Stick als Trojanisches Pferd

Die Methoden seien dabei erschreckend simpel und effektiv zugleich. Bei einem amerikanischen Pharmaunternehmen in Queensland deckte Johnstone ein Muster auf, das sich weltweit wiederholt: Nach dem Besuch chinesischer Delegationen fanden Mitarbeiter USB-Sticks auf dem Parkplatz. Die natürliche Neugier wurde zur Falle – wer die Datenträger an seinen Computer anschloss, installierte unwissentlich Trojaner, die sensible Firmendaten nach China übertrugen.

"Wenn man einen USB-Stick auf dem Boden findet, hebt man ihn auf und denkt: 'Was ist wohl darauf gespeichert?' Man steckt ihn in den Computer und denkt: 'Das ist interessant'. Aber in Wirklichkeit handelt es sich um einen Trojaner."

Besonders perfide: Die chinesischen "Geschäftspartner" ignorierten bewusst Fotografierverbote in sensiblen Produktionsbereichen, spielten Sprachbarrieren vor und dokumentierten alles. Von elf Delegationsmitgliedern seien mindestens drei keine echten Geschäftsleute gewesen, sondern Agenten des berüchtigten Ministeriums für Staatssicherheit (MSS).

Die erschreckende Übermacht

Die Zahlen, die Johnstone nennt, sollten jeden Sicherheitspolitiker alarmieren: Auf zehn westliche Geheimdienstagenten kämen etwa 1.000 chinesische Spione. Diese agierten wie "Staubsauger" – sie nähmen alles mit, was sie bekommen könnten. Dabei beschränke sich die Spionage keineswegs auf militärische oder wirtschaftliche Geheimnisse.

Die Honigfalle 2.0: LinkedIn als Jagdrevier

Während früher attraktive Agentinnen in Hotelbars auf ihre Opfer warteten, hat sich das Spiel ins Digitale verlagert. Der britische Inlandsgeheimdienst MI5 warnte kürzlich Parlamentarier vor chinesischen "Headhuntern" auf LinkedIn, die gezielt Mitarbeiter des Parlaments ansprächen. Die Namen Amanda Qiu und Shirly Shen stehen exemplarisch für ein Netzwerk, das systematisch westliche Entscheidungsträger ins Visier nimmt.

Johnstone selbst wurde mehrfach Ziel solcher Annäherungsversuche. Dating-Plattformen wie "Asian Dating" würden gezielt genutzt, um Personen mit militärischem oder polizeilichem Hintergrund anzulocken. "Wunderschöne Mädchen aus Hongkong" – so beschreibt er die digitalen Lockvögel, die ahnungslose Westler in die Falle locken sollen.

Das perfide Spiel mit der Meinungsbildung

Doch es gehe um mehr als nur Datendiebstahl. China wolle verstehen, wie der Westen denkt, wie Entscheidungen getroffen werden, welche Stimmungen vorherrschen. Johnstone berichtet von Versuchen, ihn dazu zu bringen, Meinungsartikel über australische Positionen zu verfassen – scheinbar harmlose Texte, die dem Regime in Peking wertvolle Einblicke in westliche Denkweisen liefern würden.

Die fatale Abhängigkeit des Westens

Während die Bedrohung offensichtlich sei, reagierten westliche Regierungen zaghaft bis gar nicht. Australien habe sich zu abhängig von China als Exportmarkt gemacht, kritisiert Johnstone. Die aktuelle Politik der "stillen Diplomatie" sei nichts anderes als Feigheit vor dem Feind. Man wolle den lukrativen Handel nicht gefährden und versuche, auf beiden Seiten zu spielen – ein Spiel, das man gegen die KPCh nur verlieren könne.

Diese Kritik lässt sich nahtlos auf Deutschland übertragen. Während die Merz-Regierung vollmundig von "Verantwortung für Deutschland" spricht, bleibt sie in der China-Politik erschreckend passiv. Die wirtschaftlichen Verflechtungen sind zu eng, die Abhängigkeiten zu groß. Dabei zeigen die jüngsten Entwicklungen – von der Jobkrise in der Automobilindustrie bis zum Fachkräftemangel – wohin die einseitige Fokussierung auf globale Lieferketten führt.

Zeit für einen Kurswechsel

Johnstones Warnungen kommen zur rechten Zeit. Während in Südostasien und im Pazifikraum die Bevölkerung längst begriffen habe, welches Spiel China spiele – "Sie hassen sie", so seine deutlichen Worte über die Stimmung in Kambodscha, Laos oder Vietnam – verschließe der Westen weiterhin die Augen.

Es sei höchste Zeit für einen Paradigmenwechsel. Statt naiver Kooperationshoffnungen brauche es klare Kante gegen Pekings Unterwanderungsversuche. Die Sicherheit unserer Daten, unserer Wirtschaft und letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung stehe auf dem Spiel.

In einer Zeit, in der die deutsche Politik sich in Gender-Debatten und Klimaneutralität verliert, während gleichzeitig die Kriminalität auf Rekordniveau steigt und die Wirtschaft schwächelt, sollten die Warnungen vor Chinas Spionagenetz endlich ernst genommen werden. Die Alternative ist der schleichende Ausverkauf unserer Souveränität – USB-Stick für USB-Stick, LinkedIn-Kontakt für LinkedIn-Kontakt.

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