
Dänischer EU-Abgeordneter sprengt Tabu: Schwarz-Blau nach skandinavischem Vorbild
Während die deutsche politische Klasse weiterhin krampfhaft an ihrer selbst errichteten Brandmauer festhält, kommt aus dem hohen Norden ein bemerkenswert pragmatischer Vorschlag, der das politische Berlin in helle Aufregung versetzen dürfte. Der dänische EU-Abgeordnete Henrik Dahl, der wohlgemerkt in derselben EU-Fraktion sitzt wie die CDU – nämlich der Europäischen Volkspartei (EPP) –, hat in einem Interview mit Euractiv das ausgesprochen, was sich viele deutsche Bürger längst denken: Eine gemeinsame Regierung aus Union und AfD wäre nicht das politische Armageddon, sondern eine nüchterne, sinnvolle Antwort auf die katastrophalen Versäumnisse der etablierten Parteien.
Das dänische Modell als Blaupause
Dahl schlägt eine erstaunlich klare Aufgabenteilung vor: Die AfD solle sich der Migrationspolitik annehmen, während die Union die Außenpolitik gestalte. Ein „Joch der Verantwortung" nannte er das. Wer als populistisch geltende Partei Macht beanspruche, müsse auch liefern – und sich an konkreten Ergebnissen messen lassen. Sollte die AfD diese Verantwortung scheuen, könne sie selbstverständlich auch nicht Teil einer Koalition sein. Eine bestechend logische Argumentation, die in Deutschland offenbar als revolutionär gilt.
Die Brandmauer-Ideologie selbst bezeichnete Dahl unmissverständlich als „sehr schlecht" und unhaltbar. Stattdessen müsse Berlin endlich den Mut zu Kompromissen finden. Sein Verweis auf Dänemark ist dabei kein Zufall: Die sozialdemokratische Regierung unter Mette Frederiksen fährt seit Jahren einen rigiden migrationspolitischen Kurs – und erntete für ihre Prioritätensetzung zur EU-Ratspräsidentschaft im Juli 2025 vor allem Beifall aus dem konservativen Lager des EU-Parlaments, nicht von den Linken.
Die unbequeme Wahrheit über Wahlerfolge
Dahl benannte auch schonungslos die Ursache für den Aufstieg sogenannter „populistischer" Parteien in ganz Europa: „Der Grund, dass die AfD eine so große Partei ist, ist, dass viele der etablierten Parteien keine Antworten geliefert haben." Solange die Probleme bei Migration und Deindustrialisierung von den etablierten Kräften ignoriert würden, werde der Zuspruch für rechtskonservative Parteien weiter wachsen. Eine simple Erkenntnis – und doch eine, die in den Berliner Parteizentralen offenbar partout nicht ankommen will.
Merz im freien Fall – AfD baut Vorsprung aus
Wie zur Bestätigung dieser These liefert der jüngste ARD-Deutschlandtrend verheerende Zahlen für den Kanzler. Gerade einmal 16 Prozent der Befragten zeigen sich mit der Arbeit von Friedrich Merz zufrieden. Das ist ein historischer Tiefststand – schlechter als Olaf Scholz während der gesamten Amtszeit der ungeliebten Ampel-Koalition jemals dastand. Satte 83 Prozent der Bürger sind unzufrieden mit dem Kurs des Kanzlers, ein Zuwachs von sieben Prozentpunkten innerhalb eines einzigen Monats.
Die AfD baut ihren Vorsprung derweil weiter aus, kommt auf 27 Prozent, während die Union auf 24 Prozent abrutscht. Der vom CDU-Vorsitzenden im Wahlkampf versprochene „Politikwechsel" entpuppt sich als das, was kritische Beobachter von Anfang an befürchtet hatten: eine Fortsetzung der Merkel-Politik mit anderen Gesichtern, garniert mit einem 500-Milliarden-Schuldenpaket, das künftige Generationen in die Zinsknechtschaft führt – und das, obwohl Merz exakt das Gegenteil gelobt hatte.
Die Brandmauer als demokratisches Eigentor
Was Dahl mit norddeutschem Pragmatismus ausspricht, ist im Kern eine demokratietheoretische Selbstverständlichkeit: In einem funktionierenden parlamentarischen System koaliert man mit denjenigen, mit denen sich inhaltliche Schnittmengen finden lassen. Die kategorische Ausgrenzung der zweitstärksten – mittlerweile sogar stärksten – Partei durch ein Kartell der übrigen Fraktionen ist nicht Ausdruck demokratischer Reife, sondern ihres Gegenteils. Während Dänemark, Italien, Schweden, die Niederlande oder Finnland längst pragmatische Wege gefunden haben, konservative und rechte Kräfte in die Regierungsverantwortung einzubinden, leistet sich ausgerechnet die größte Volkswirtschaft Europas den Luxus, ein knappes Drittel ihrer Wählerschaft politisch zu isolieren.
Es ist eine bittere Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet ein Abgeordneter aus dem Ausland – und noch dazu aus den eigenen Reihen der EVP – der deutschen Union die Leviten lesen muss. Die Frage, die sich aufdrängt, lautet: Wie lange noch will sich die CDU/CSU an eine SPD ketten, deren Politik der Wähler längst abgestraft hat? Und wie lange können sich die Christdemokraten den Luxus leisten, die programmatischen Schnittmengen mit der AfD zu ignorieren, während sie gleichzeitig in den Umfragen abstürzen?
Konsequenzen für Vermögen und Stabilität
Für den wirtschaftlich und politisch denkenden Bürger ergibt sich aus dieser verfahrenen Lage eine klare Lehre: Wer auf die Stabilität und Vernunft der politischen Klasse setzt, lebt riskant. Während Regierungen Schulden in Billionenhöhe anhäufen, die Inflation befeuern und mit ideologischen Projekten wie der grundgesetzlich verankerten Klimaneutralität bis 2045 weitere Lasten auf die Bürger abwälzen, bleibt eines bestehen: Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben ihre Funktion als Wertspeicher und Schutz vor staatlicher Misswirtschaft über Jahrhunderte hinweg bewiesen. In Zeiten, in denen weder politische Stabilität noch wirtschaftliche Vernunft selbstverständlich sind, gehört eine solide Beimischung physischer Edelmetalle in jedes ausgewogene Vermögensportefeuille.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier wiedergegebenen Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und seine Anlageentscheidungen selbstverantwortlich zu treffen. Für individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsfragen wenden Sie sich bitte an einen entsprechend qualifizierten Berater.

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