
Der große Ausverkauf: Volkswagen will vier Werke opfern – und Deutschland schaut tatenlos zu

Es ist ein Paukenschlag, der weit über Wolfsburg hinaushallt. Der Vorstand des einstigen Vorzeigekonzerns Volkswagen soll neuen Medienberichten zufolge planen, gleich vier deutsche Werke dem Rotstift zu opfern. Betroffen wären die Standorte Zwickau, Emden, Hannover sowie das Audi-Werk im schwäbischen Neckarsulm. Was hier geschieht, ist nicht bloß ein betriebswirtschaftliches Kalkül – es ist ein Menetekel für den gesamten Industriestandort Deutschland.
Ein Zeitplan des Niedergangs
Wie der „Spiegel“ unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtet, sollen Zwickau und Emden bereits ab 2031 ihre Tore schließen. Hannover folge ein Jahr später, das Audi-Werk in Neckarsulm stehe demnach ab 2034 vor dem Aus. In den vier Werken arbeiten insgesamt rund 40.000 Beschäftigte – 40.000 Menschen, 40.000 Familien, deren Existenz auf dem Spiel steht.
Doch damit nicht genug. Bis 2030 will der Konzern dem Bericht zufolge weitere 50.000 Stellen streichen. Das „Manager Magazin“ berichtete sogar, geprüft werde der Abbau von bis zu 100.000 Arbeitsplätzen. Man lasse sich diese Zahl auf der Zunge zergehen: Ein Konzern, der einst Sinnbild deutscher Wertarbeit und Ingenieurskunst war, könnte binnen weniger Jahre ein Zehntel einer Großstadt an Beschäftigten in die Arbeitslosigkeit entlassen.
Wer hat diesen Scherbenhaufen zu verantworten?
Konzernchef Oliver Blume begründet den verschärften Sparkurs mit veränderten Rahmenbedingungen: Zölle, Kriege, geopolitische Spannungen und die wachsende Konkurrenz aus China setzten Volkswagen unter Druck. Das alte Geschäftsmodell – in Europa entwickeln und produzieren, weltweit verkaufen – funktioniere nicht mehr wie früher.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Wer trägt denn die eigentliche Verantwortung für diesen Absturz? Es war die politische Klasse in Berlin und Brüssel, die dem Verbrennungsmotor – dem Herzstück der deutschen Automobilindustrie – aus ideologischem Übereifer den Todesstoß versetzte. Das überhastete Verbrenner-Aus, beschlossen ohne Not und gegen jede wirtschaftliche Vernunft, hat einen ganzen Industriezweig ins Wanken gebracht.
Man opferte den wichtigsten Industriezweig Europas auf dem Altar einer grünen Klimaideologie – und wundert sich nun über die Rechnung.
Die China-Falle und der Energie-Wahnsinn
Während deutsche Hersteller unter dem Druck einer bürokratischen Regulierungswut ächzen, pumpt China Hunderte Milliarden an Subventionen in seine E-Auto-Industrie und flutet damit den Weltmarkt. Zeitgleich hat man sich in Deutschland durch den Verzicht auf günstige Energie selbst die Beine weggezogen. Wer glaubt, mit den höchsten Strompreisen der industrialisierten Welt eine wettbewerbsfähige Produktion aufrechterhalten zu können, der hat die einfachsten Gesetze der Ökonomie nicht verstanden.
Und Niedersachsen? Das Land hält 20 Prozent an VW und sitzt mit Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) und seiner grünen Stellvertreterin im Aufsichtsrat. Ob die politischen Entscheider das Ruder noch herumreißen können, darf bezweifelt werden. Zu befürchten steht vielmehr, dass am Ende der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird, um politisches Versagen mit Milliarden zuzuschütten.
Ein Alarmsignal für jeden Bürger
Die schleichende Deindustrialisierung Deutschlands nimmt Fahrt auf. Und mit ihr wächst die Erkenntnis vieler Bürger, dass Vermögen nicht in Papierwerten und wackligen Aktien liegen sollte, sondern in beständigen Sachwerten. Wenn ganze Industrien wegbrechen und die Währung durch immer neue Schuldenprogramme entwertet wird, dann zeigt sich der wahre Wert physischer Edelmetalle wie Gold und Silber. Sie waren über Jahrtausende hinweg ein verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten – ein Fundament, das keine Fehlpolitik einfach schließen kann. Als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen bieten sie einen Schutz, den kein Werkstor bieten kann.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Für Verluste jeglicher Art wird keine Haftung übernommen.
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