
Deutsche Truppen für die Ukraine? Merz' gefährlicher Friedensplan spaltet die Nation
Während die Welt noch auf einen möglichen Friedensschluss in der Ukraine wartet, entbrennt in Deutschland bereits eine hitzige Debatte über die Zeit danach. Die Frage, die Politiker und Bürger gleichermaßen umtreibt: Soll die Bundeswehr deutsche Soldaten in die Ukraine entsenden, um einen fragilen Frieden zu sichern? Was als diplomatische Überlegung begann, entwickelt sich zunehmend zu einem Lackmustest für Deutschlands neue außenpolitische Ambitionen unter Kanzler Friedrich Merz.
Merz' riskantes Spiel mit deutschen Leben
Der CDU-Kanzler, der sich gerne als starker Mann Europas inszeniert, steht vor einem Dilemma. Einerseits möchte er Deutschland wieder zur führenden Macht auf dem Kontinent machen, andererseits weiß er um die Skepsis der Bevölkerung gegenüber militärischen Abenteuern. Die Diskussion über eine mögliche Truppenstationierung in der Ukraine offenbart dabei die ganze Widersprüchlichkeit deutscher Sicherheitspolitik.
Besonders brisant: Die Bundeswehr, die jahrzehntelang kaputtgespart wurde, soll nun plötzlich internationale Verantwortung übernehmen. Trotz Rekordausgaben für Verteidigung fehlt es an allen Ecken und Enden – vor allem an Personal. Die Truppe ist so ausgedünnt, dass das Verteidigungsministerium diese Woche einen verwässerten Entwurf zur Wiedereinführung der Wehrpflicht vorlegen wird.
Die Wehrpflicht-Mogelpackung
Was als große Reform verkauft wird, entpuppt sich bei genauem Hinsehen als zahnloser Tiger. 18-jährige Männer sollen lediglich einen Fragebogen zu ihrer Diensttauglichkeit ausfüllen. Erst wenn die Überzeugungsversuche der Bundeswehr scheitern, soll überhaupt über eine echte Einberufung nachgedacht werden. Ein Armutszeugnis für ein Land, das sich gerne als Stabilitätsanker Europas sieht.
Die deutsche Jugend zeigt wenig Interesse am Dienst an der Waffe – trotz russischer Aggression und amerikanischem Rückzug aus Europa.
Europas Sicherheitsgarantien auf tönernen Füßen
Die Debatte um deutsche Friedenstruppen wirft ein grelles Licht auf Europas militärische Schwäche. Während Präsident Trump in Washington vollmundige Friedensversprechen abgibt, müssen die Europäer erkennen, dass sie ohne amerikanische Unterstützung kaum in der Lage wären, einen Waffenstillstand in der Ukraine abzusichern.
Die deutsche Zurückhaltung beim Thema Truppeneinsatz ist dabei symptomatisch für ein größeres Problem: Europa redet viel über strategische Autonomie, scheut aber vor den praktischen Konsequenzen zurück. Wie soll ein Kontinent, der nicht einmal genügend Soldaten für seine eigene Verteidigung aufbringen kann, glaubwürdige Sicherheitsgarantien für die Ukraine bieten?
Die unbequeme Wahrheit über Deutschlands Verteidigungsfähigkeit
Jahrelang haben sich deutsche Politiker in der Illusion gewiegt, Frieden sei ein Naturzustand. Die Bundeswehr wurde zur Sparmaßnahme degradiert, militärische Tugenden als überholt abgetan. Jetzt, wo die Realität an die Tür klopft, fehlen nicht nur Waffen und Ausrüstung, sondern vor allem der Wille zur Verteidigung.
Die Umfragen mögen zwar eine Mehrheit für höhere Verteidigungsausgaben zeigen, doch wenn es darum geht, selbst Verantwortung zu übernehmen, herrscht Funkstille. Die Rekrutierungsbüros der Bundeswehr bleiben leer, während gleichzeitig über Auslandseinsätze philosophiert wird.
Ein gefährliches Vakuum
Die deutsche Debatte über Friedenstruppen für die Ukraine findet in einem gefährlichen Vakuum statt. Ohne klare Strategie, ohne ausreichende Kapazitäten und ohne gesellschaftlichen Rückhalt diskutiert die Politik über Einsätze, die das Land militärisch und politisch überfordern könnten.
Merz' Versuch, Deutschland als Führungsmacht zu etablieren, droht zur Farce zu werden. Ein Land, das nicht einmal genügend Soldaten für die eigene Verteidigung aufbringen kann, will plötzlich internationale Friedensmissionen stemmen? Diese Hybris könnte sich bitter rächen – nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa.
Die bittere Erkenntnis: Deutschlands sicherheitspolitische Wende kommt zu spät und bleibt halbherzig. Während in der Ukraine weiter gekämpft wird, streitet man hierzulande über Wehrpflicht-Light und Auslandseinsätze, für die weder Personal noch politischer Wille vorhanden sind. Europa muss endlich erwachsen werden – oder es wird zwischen den Großmächten zerrieben.
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