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Kettner Edelmetalle
23.02.2026
09:18 Uhr

Deutschlands Maschinenbau im freien Fall: US-Zölle und globale Krisen würgen die Exportnation ab

Deutschlands Maschinenbau im freien Fall: US-Zölle und globale Krisen würgen die Exportnation ab

Es ist ein Alarmsignal, das niemanden mehr überraschen dürfte – und das gerade deshalb so beunruhigend ist. Der deutsche Maschinenbau, einst stolzes Rückgrat der Exportnation, gerät immer stärker unter Druck. Eine aktuelle Analyse des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zeichnet ein düsteres Bild: Die Exporte sind 2025 erneut spürbar zurückgegangen. Und die Aussichten? Alles andere als rosig.

Trumps Zollkeule trifft den Mittelstand ins Mark

Im Zentrum der Misere stehen die massiven Zollerhöhungen der US-Regierung unter Präsident Donald Trump. Mit einem pauschalen Aufschlag von 20 Prozent auf EU-Importe hat Washington eine Handelsbarriere errichtet, die deutsche Maschinenbauer besonders hart trifft. Die Vereinigten Staaten waren über Jahrzehnte einer der wichtigsten Absatzmärkte für hochspezialisierte Maschinen „Made in Germany". Nun werden diese Produkte für amerikanische Abnehmer schlicht zu teuer – oder zumindest deutlich weniger wettbewerbsfähig gegenüber lokalen Anbietern und asiatischen Konkurrenten.

Man muss sich das einmal vor Augen führen: Ein mittelständischer Maschinenbauer aus dem Schwarzwald, der seit Generationen Präzisionswerkzeuge in die USA liefert, sieht sich plötzlich mit einem Preisaufschlag konfrontiert, der seine gesamte Kalkulation über den Haufen wirft. Und was tut die Politik? Sie verhandelt. Seit Monaten. Ohne greifbare Ergebnisse.

China – vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind

Doch die US-Zölle sind bei weitem nicht das einzige Problem. Auch der chinesische Markt, der über Jahre als Wachstumsmotor für den deutschen Maschinenbau fungierte, schwächelt erheblich. Die Volksrepublik baut ihre eigenen Kapazitäten im Maschinenbau mit atemberaubender Geschwindigkeit aus und ist längst nicht mehr nur Abnehmer, sondern zunehmend auch Konkurrent. Was deutsche Ingenieure einst als technologischen Vorsprung betrachteten, schmilzt dahin wie Schnee in der Frühlingssonne.

Die VDMA-Analyse macht deutlich, dass sich der deutsche Maschinenbau in einem regelrechten Spannungsfeld globaler Krisen befindet. Einzelne Märkte mögen zwar noch Hoffnung machen – etwa in Teilen Südostasiens oder Indiens –, doch das Gesamtbild bleibt besorgniserregend. Die Branche steht möglicherweise vor einem Wendepunkt, der weit über konjunkturelle Schwankungen hinausgeht.

Politisches Versagen mit Ansage

Wer nach den Ursachen dieser Entwicklung sucht, kommt an der deutschen Politik nicht vorbei. Jahrelang hat man sich in Berlin auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausgeruht, während die Welt sich veränderte. Die Energiekosten in Deutschland sind nach wie vor exorbitant hoch, die Bürokratie erstickt jede unternehmerische Initiative, und von einer kohärenten Industriestrategie kann keine Rede sein. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz mag auf dem Papier beeindruckend klingen – doch ob diese Mittel tatsächlich dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden, nämlich bei den produzierenden Unternehmen, darf bezweifelt werden.

Statt die Rahmenbedingungen für den industriellen Mittelstand zu verbessern, hat man sich in den vergangenen Jahren lieber mit ideologischen Projekten beschäftigt. Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz – eine noble Absicht, gewiss. Aber was nützt das schönste Klimaziel, wenn die Fabriken, die es umsetzen sollen, längst ins Ausland abgewandert sind?

Ein Weckruf, der gehört werden muss

Der deutsche Maschinenbau war einmal das Aushängeschild einer Nation, die für Qualität, Präzision und Verlässlichkeit stand. Dass diese Branche nun unter derart massivem Druck steht, sollte jeden Bürger alarmieren. Denn wenn der Maschinenbau hustet, bekommt die gesamte deutsche Volkswirtschaft eine Lungenentzündung. Es wäre an der Zeit, dass die politisch Verantwortlichen endlich aufwachen und begreifen: Ohne eine starke industrielle Basis gibt es keinen Wohlstand, keine Renten, keine Zukunft.

In Zeiten derartiger wirtschaftlicher Unsicherheit und geopolitischer Verwerfungen zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine solide Vermögenssicherung ist. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn Exportmärkte wegbrechen, Währungen schwanken und politische Entscheidungen die wirtschaftliche Stabilität gefährden. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wertvollen Beitrag zur Absicherung des eigenen Vermögens leisten.

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