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15.01.2026
11:06 Uhr

Deutschlands Mini-Wachstum: Eine statistische Luftnummer ohne realen Wert

Deutschlands Mini-Wachstum: Eine statistische Luftnummer ohne realen Wert

Das Statistische Bundesamt verkündet stolz ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent für das Jahr 2025. Europas größte Volkswirtschaft sei damit knapp am dritten Rezessionsjahr in Folge vorbeigeschrammt. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell: Diese Zahl ist nichts weiter als ein statistisches Feigenblatt, das die wahre wirtschaftliche Misere Deutschlands kaum zu verbergen vermag.

Die Inflation frisst das vermeintliche Wachstum auf

Was die Statistiker in Wiesbaden verschweigen oder zumindest nicht prominent genug herausstellen: Berücksichtigt man die Inflationsrate, bleibt von diesem mickrigen Plus praktisch nichts übrig. Real betrachtet stagniert die deutsche Wirtschaft bestenfalls – wenn sie nicht sogar weiter schrumpft. Die Bürger spüren es längst am eigenen Geldbeutel: Alles wird teurer, während die Löhne kaum mithalten können.

Nach zwei Jahren Rezession – 2023 mit minus 0,9 Prozent und 2024 mit minus 0,5 Prozent – wirkt dieses vermeintliche Wachstum wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, Ruth Brand, führt das magere Plus auf gestiegene Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates zurück. Doch was bedeutet das konkret? Der Staat gibt mehr Geld aus, das er nicht hat, während die Bürger gezwungen sind, für dieselben Waren mehr zu bezahlen.

Staatsverschuldung auf Rekordniveau

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der deutsche Staat verzeichnete 2025 ein Defizit von rund 107 Milliarden Euro. Die Staatsquote kletterte auf 50,3 Prozent – ein Niveau, das zuletzt während der Corona-Jahre erreicht wurde. Mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung fließt mittlerweile durch staatliche Hände. Von einer freien Marktwirtschaft kann kaum noch die Rede sein.

Besonders alarmierend: Die Exportwirtschaft, einst das Rückgrat der deutschen Wirtschaftskraft, schwächelt weiter. Im dritten Jahr in Folge gingen die Ausfuhren zurück – diesmal um 0,3 Prozent. Die Gründe sind vielfältig: höhere US-Zölle unter Präsident Trump, eine ungünstige Euro-Aufwertung und die immer stärkere Konkurrenz aus China.

Investitionsschwäche als Dauerzustand

Die Investitionsschwäche hält unvermindert an. Sowohl in Ausrüstungen als auch in Bauten wurde weniger investiert. Unternehmen scheuen das Risiko, in einem Land zu investieren, das durch überbordende Bürokratie, hohe Energiekosten und eine unberechenbare Politik geprägt ist. Die Hoffnung der Regierung Merz, dass Milliardenausgaben für Infrastruktur und Verteidigung 2026 für Auftrieb sorgen werden, erscheint angesichts dieser strukturellen Probleme wie Wunschdenken.

Viele Ökonomen erwarten einen spürbaren Aufschwung erst ab 2027 – wenn überhaupt. Denn ohne tiefgreifende Reformen drohen die schuldenfinanzierten Ausgaben ein Strohfeuer zu bleiben, dessen Kosten künftige Generationen zu tragen haben werden. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das die neue Bundesregierung plant, wird die Inflation weiter anheizen und die Steuerzahler auf Jahre hinaus belasten.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und schleichender Geldentwertung erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährte Instrumente zur Vermögenssicherung. Als greifbare Werte bieten sie einen Schutz gegen die Kaufkraftverluste, die durch Inflation und expansive Geldpolitik entstehen.

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