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Kettner Edelmetalle
21.01.2026
10:09 Uhr

Deutschlands Schuldenberg erreicht historischen Höchststand: 2,6 Billionen Euro und kein Ende in Sicht

Deutschlands Schuldenberg erreicht historischen Höchststand: 2,6 Billionen Euro und kein Ende in Sicht

Die Zahlen sind erschreckend, doch sie überraschen kaum noch. Die deutsche Staatsverschuldung hat im dritten Quartal 2025 einen neuen Rekordwert erreicht. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung stehen mittlerweile mit unfassbaren 2.608,8 Milliarden Euro in der Kreide. Das entspricht einem Anstieg von 54,8 Milliarden Euro oder 2,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal – Zahlen, die dem deutschen Steuerzahler den Atem rauben sollten.

Der Bund als größter Schuldentreiber

Wenig überraschend trägt der Bund den Löwenanteil dieser gigantischen Schuldenlast. Mit 1.808,4 Milliarden Euro hat sich die Bundesregierung verschuldet – ein Anstieg um satte 44 Milliarden Euro. Besonders pikant: Das sogenannte „Sondervermögen Bundeswehr" trug allein 4,9 Milliarden Euro zu diesem Zuwachs bei. Ein Sondervermögen, das in Wahrheit nichts anderes ist als ein sprachlicher Euphemismus für Sonderschulden, die künftige Generationen werden abtragen müssen.

Man erinnere sich: Bundeskanzler Friedrich Merz hatte im Wahlkampf noch versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Nun regiert er eine Große Koalition, die mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur bereits den nächsten Schuldenturbo gezündet hat. Die Realität der deutschen Finanzpolitik könnte von den Wahlversprechen kaum weiter entfernt sein.

Kommunen verzeichnen prozentual stärksten Anstieg

Während die absoluten Zahlen beim Bund am dramatischsten ausfallen, zeigt sich auf kommunaler Ebene ein besorgniserregender Trend. Die Gemeinden und Städte verzeichneten mit 3,7 Prozent den prozentual größten Schuldenanstieg – das entspricht 6,7 Milliarden Euro zusätzlicher Verbindlichkeiten.

Besonders Baden-Württemberg sticht hervor: Die Kommunen im Ländle erhöhten ihre Verschuldung um erschreckende 13 Prozent. Bayern und Mecklenburg-Vorpommern folgen mit 5,3 beziehungsweise 4,4 Prozent. Einzig Thüringen stemmt sich gegen den Trend und reduzierte seine kommunale Verschuldung zum dritten Mal in Folge um 2,1 Prozent – ein Lichtblick inmitten der fiskalischen Finsternis.

Bundesländer: Gemischtes Bild

Die Länder stehen mit insgesamt 613,9 Milliarden Euro in der Kreide, was einem Anstieg von 0,7 Prozent oder 4,1 Milliarden Euro entspricht. Baden-Württemberg, Hessen und Brandenburg verzeichneten die stärksten Zuwächse. Brandenburg gab dabei eine größere Anleihe aus, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Immerhin: Niedersachsen, das Saarland und Schleswig-Holstein konnten ihre Schulden reduzieren.

Die Zeche zahlen kommende Generationen

Was bedeutet diese Schuldenlast für den deutschen Bürger? Jeder Einwohner – vom Säugling bis zum Greis – trägt rechnerisch eine Schuldenlast von über 31.000 Euro. Eine Hypothek, die nicht durch Wohlstand gedeckt ist, sondern durch das Versprechen, dass künftige Generationen diese Verbindlichkeiten irgendwann begleichen werden.

Die einzig positive Nachricht in diesem Zahlenwerk: Die Verschuldung der Sozialversicherung sank leicht um 1,7 Prozent auf 9,6 Millionen Euro. Ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts des Gesamtbildes.

Die deutsche Finanzpolitik gleicht einem Tanker, der mit voller Fahrt auf einen Eisberg zusteuert – während die Kapitäne auf der Brücke über die Farbe der Rettungsboote diskutieren.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, steigender Inflation und geopolitischer Spannungen wäre eine solide Haushaltspolitik wichtiger denn je. Stattdessen erleben wir eine Schuldenorgie, die ihresgleichen sucht. Wer in diesen Zeiten nach Vermögenssicherung sucht, sollte über physische Edelmetalle als Beimischung zum Portfolio nachdenken – sie haben sich über Jahrhunderte als Schutz gegen staatliche Misswirtschaft und Währungsverfall bewährt.

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