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Kettner Edelmetalle
16.12.2025
09:26 Uhr

Die unbequemen Fragen an den Kanzler: Was verschweigt Friedrich Merz über seine Verbindungen zur Weimer Media Group?

Es gibt Momente in der politischen Berichterstattung, die mehr offenbaren als tausend Sonntagsreden. Wenn Politiker schweigen, wo sie eigentlich antworten müssten, dann spricht dieses Schweigen Bände. Der Fall des sogenannten „Ludwig-Erhard-Gipfels" und die Verstrickungen von Bundeskanzler Friedrich Merz mit Kulturstaatsminister Wolfram Weimer werfen genau solche unbequemen Fragen auf, die das politische Berlin offenbar lieber unter den Teppich kehren möchte.

Das lukrative Geschäftsmodell am Tegernsee

Die Weimer Media Group, zu gleichen Teilen im Besitz von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und dessen Ehefrau Christiane Goetz-Weimer, veranstaltet seit Jahren den „Ludwig-Erhard-Gipfel" am malerischen Tegernsee. Was auf den ersten Blick wie eine harmlose Wirtschaftskonferenz erscheint, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein höchst einträgliches Geschäftsmodell. Für stolze 80.000 Euro pro VIP-Ticket verspricht die Veranstaltung „exklusiven Zugang zu hoch- und höchstrangigen Entscheidungsträgern". Mit anderen Worten: Hier werden Treffen mit Ministern, Abgeordneten und anderen Machthabern schlicht und ergreifend verkauft.

Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit nach mehreren Anzeigen, ob dieses Geschäftsgebaren strafrechtlich relevant sein könnte. Doch während die Ermittler ihre Arbeit tun, stellt sich eine noch drängendere Frage: Was haben die derart „verhökerten" Politiker eigentlich von diesem Arrangement?

Die Recherche und ihre ernüchternden Ergebnisse

Eine systematische Befragung aller Berufspolitiker, die in den Jahren 2023, 2024 und 2025 als Teil des Bühnenprogramms auftraten, förderte Erstaunliches zutage. Die Mehrheit der Angefragten antwortete schnell und höflich – und verneinte jegliche Vergütungen oder sonstige persönliche Vorteile. Die FDP-Europaabgeordnete Svenja Hahn betonte sogar ausdrücklich, dass sie nicht nur kein Honorar erhalten, sondern auch sämtliche Reise- und Hotelkosten selbst getragen habe.

Andere wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann oder die Mannheimer Oberbürgermeisterin Diana Preztell von den Grünen ließen sich immerhin die Hotelübernachtung bezahlen, gaben aber an, keine weiteren Zuwendungen erhalten zu haben. Kanzleramtsminister Thorsten Frei und der Parlamentarische Staatssekretär Philipp Amthor entschuldigten sich höflich für ihre verspätete Antwort und verneinten ebenfalls jegliche Vergütungen.

Die Mauer des Schweigens

Doch dann gibt es jene Kategorie von Volksvertretern, die sich schlicht weigern, auf Fragen aus dem Volk zu reagieren. Eine CSU-Parlamentspräsidentin, ein CDU-Ministerpräsident, amtierende und ehemalige Bundesminister, Abgeordnete verschiedener Parteien – sie alle ignorieren Presseanfragen komplett. Dabei sind diese Damen und Herren nach dem Informationsfreiheitsgesetz, dem Abgeordnetengesetz und diversen Landespressegesetzen durchaus auskunftspflichtig.

Der Sonderfall Friedrich Merz

Besonders pikant gestaltet sich das Verhalten des Bundeskanzlers selbst. Kurz vor Ablauf der Antwortfrist ließ Merz einen Mitarbeiter seines Abgeordnetenbüros mitteilen, man möge sich doch bitte an die Pressestelle der CDU wenden, da sein Büro sich „ausschließlich zu Angelegenheiten äußern" könne, „die unmittelbar das Bundestagsmandat von Herrn Merz betreffen". Eine bemerkenswerte Argumentation: Der Kanzler will also 2023 und 2024 nicht als Bundestagsabgeordneter, sondern als Parteivorsitzender am Gipfel teilgenommen haben.

Folgt man dieser Logik und wendet sich an die CDU-Pressestelle, passiert – nichts. Absolute Funkstille. Friedrich Merz schickt Presseanfragen zu seinen Verwicklungen mit der Weimer Media Group zunächst in eine Runde Behörden-Pingpong und spielt dann, wie es so treffend formuliert wurde, „toter Käfer".

Die Arroganz der Macht

Was wir hier erleben, ist nichts weniger als die abgrundtiefe Arroganz einer politischen Klasse, die sich längst von den Bürgern abgekoppelt hat. Ein Bundeskanzler, der sich weigert zu erklären, ob er für Auftritte bei seinem „Busenfreund" Weimer Geld oder sonstige Vergünstigungen erhalten hat – das ist ein Affront gegen jeden demokratischen Grundsatz der Transparenz.

Die neue Große Koalition unter Merz hatte versprochen, „Verantwortung für Deutschland" zu übernehmen. Doch wie soll man einem Regierungschef vertrauen, der bei simplen Fragen zu möglichen Interessenkonflikten mauert? Während die Bürger unter steigenden Schulden, einer schwächelnden Wirtschaft und einer ungebremsten Migration leiden, gönnt sich die politische Elite offenbar weiterhin ihre exklusiven Netzwerktreffen am Tegernsee.

Wer Berufspolitiker verstehen will, darf nicht nur auf das hören, was sie sagen. Mindestens genauso wichtig ist das, was sie nicht sagen.

Diese Weisheit bewahrheitet sich einmal mehr. Das Schweigen von Friedrich Merz und seinen Kabinettskollegen spricht lauter als jede Pressemitteilung. Es bleibt zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen mit der gebotenen Gründlichkeit führt – und dass die deutschen Wähler sich bei der nächsten Gelegenheit daran erinnern, wer ihnen Antworten schuldig geblieben ist.

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