
Digitale Selbstbestimmung: Deutsches Unternehmen erklärt Google und Apple den Krieg
Während Brüssel mit der Chat-Kontrolle liebäugelt und Tech-Giganten ihre Nutzer immer schamloser ausspionieren, wagt ein junges deutsches Unternehmen den Gegenentwurf. Volla Systeme aus Deutschland bietet Smartphones und Tablets an, die eines versprechen, was in der heutigen digitalen Welt fast schon revolutionär klingt: echte Privatsphäre.
Google schafft Fakten – ohne zu fragen
Das Ausmaß der digitalen Überwachung hat längst Dimensionen erreicht, die selbst eingefleischte Skeptiker erschaudern lassen. Im Jahr 2025 wurde eine weitere systematische Kompromittierung durch Google öffentlich: Der Konzern habe ohne Zustimmung der Nutzer auf Stock Android den Dienst SafetyCore installiert. Dieser prüfe Inhalte vor und nach der Verschlüsselung bei Ende-zu-Ende verschlüsselter Kommunikation – vorgeblich, ohne die Ergebnisse an Dritte weiterzuleiten. Doch wer soll das überprüfen? Bei proprietärer Software bleibt diese Frage ein schwarzes Loch.
Wer ein iPhone besitzt, kommt ohne iCloud-Konto nicht einmal über den Startbildschirm hinaus. Und auch bei Android sind Betriebssystem und Cloud-Dienste so untrennbar miteinander verwoben, dass der Nutzer für Apple und Google praktisch gläsern ist – selbst wenn er deren Dienste bewusst meidet. Hinzu kommen unzählige Apps, die weit mehr Daten abgreifen, als sie vorgeben, sowie Mobilfunkanbieter, die jeden einzelnen Aufruf einer Internetadresse protokollieren.
Die EU zwischen Freiheitsversprechen und Kontrollwahn
Besonders brisant ist die politische Dimension. Die im November 2025 vorerst abgewehrte EU-Verordnung zur Chat-Kontrolle hat das Spannungsfeld zwischen digitaler Souveränität und staatlicher Überwachung schonungslos offengelegt. Große Plattformen wurden durch den Digital Services Act bereits verpflichtet, „proaktive Maßnahmen" gegen vermeintlich rechtswidrige Inhalte zu ergreifen. Was als Schutzmaßnahme verkauft wird, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Einfallstor für Zensur und Meinungskontrolle.
Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu erkennen: Wo Daten in Rechenzentren gespeichert werden, können sich staatliche Organisationen jederzeit Zugang verschaffen. Die Frage ist nicht ob, sondern wann. In einer Zeit, in der politisch unliebsame Meinungen zunehmend unter Druck geraten und die Meinungsfreiheit in Europa schleichend erodiert, gewinnt digitale Selbstbestimmung eine existenzielle Bedeutung.
Volla OS: Android ohne die Fesseln der Tech-Giganten
Genau hier setzt das deutsche Unternehmen Volla Systeme an. Deren hauseigenes Betriebssystem Volla OS basiert zwar auf Android, sei aber – anders als Googles Stock Android oder Apples iOS – vollständig von jeder Cloud entkoppelt. Es gebe kein Volla-Konto, keine Hintertüren, keine stillen Datenabflüsse. Der Nutzer entscheide selbst, ob und welche Dienste er verwende.
Was das Ganze besonders glaubwürdig macht: Volla OS ist vollständig quelloffen. Jeder kann den Quellcode einsehen und überprüfen. Eine aktive Community wacht darüber, dass die Versprechen des Herstellers keine leeren Worthülsen bleiben. Die finalen Produktionsschritte der Hardware finden in Deutschland statt, die Firmware wird auf selbst verwalteten Servern in Deutschland und Finnland entwickelt.
Doppelte Verschlüsselung und Integritätsschutz
Die Sicherheitsarchitektur liest sich wie ein Bollwerk gegen digitale Übergriffe: Die Daten auf dem Gerät seien auf Speicher- und Dateiebene zweifach verschlüsselt, das System zweifach vor Veränderungen geschützt. Da die Verschlüsselung an die jeweilige Hardware gebunden sei, blieben die Daten selbst dann geschützt, wenn das Gerät in fremde Hände gerate. Eine Integritätsprüfung der Firmware durch Signaturen decke Manipulationen sofort auf. Werde der Schutz vor Veränderungen aufgehoben, würden sämtliche Daten auf dem Gerät umgehend gelöscht.
Ein spezieller Sicherheitsmodus kontrolliere den gesamten Datenverkehr, lege Tracker lahm, blockiere Werbung und sperre Schadsoftware aus – nicht nur im Browser, sondern auch für installierte Apps. Wer beruflich auf nicht vertrauenswürdige Anwendungen wie Zoom oder WhatsApp angewiesen sei, könne diese vorübergehend vollständig blockieren, sodass sie auch nicht im Hintergrund ausgeführt würden.
Ein Ökosystem jenseits der Konzernherrschaft
Volla geht noch einen Schritt weiter. Gemeinsam mit dem VPN-Anbieter Hide.me, der aufgrund seines Standortes keiner Pflicht zur Aufzeichnung von Internetaktivitäten unterliege, und der europäischen Holochain-Stiftung baut das Unternehmen ein alternatives digitales Ökosystem auf. Die sogenannte Volla Cloud komme ohne klassisches Rechenzentrum aus und schaffe die Grundlage für eine dezentrale Infrastruktur für App-Entwickler und Organisationen.
„Es ist Zeit für etwas Neues", so der Gründer Dr. Jörg Wurzer. Ein Satz, der angesichts der digitalen Realität des Jahres 2025 wie ein Understatement wirkt. Denn was Volla hier versucht, ist nichts weniger als die Rückeroberung der digitalen Souveränität des Einzelnen – ein Anliegen, das in Zeiten zunehmender staatlicher Kontrollambitionen und korporativer Datensammelwut aktueller kaum sein könnte.
Made in Germany – ein Qualitätsversprechen mit Substanz?
In einer Welt, in der nahezu die gesamte Smartphone-Produktion in chinesischer Hand liegt und die Software von amerikanischen Konzernen dominiert wird, ist ein deutscher Hersteller mit eigenem Betriebssystem eine bemerkenswerte Erscheinung. Die Tatsache, dass die Geräte alternativ auch mit der mobilen Linux-Distribution Ubuntu Touch erhältlich sind, unterstreicht den Anspruch auf maximale Wahlfreiheit.
Ob Volla Systeme tatsächlich den Massenmarkt erobern kann, bleibt abzuwarten. Doch allein die Existenz einer solchen Alternative sendet ein wichtiges Signal: Der deutsche Erfindergeist ist noch nicht erloschen, und es gibt Menschen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass unsere intimsten Daten zur Handelsware degradiert werden. In einer Zeit, in der die Bundesregierung mit einem 500-Milliarden-Sondervermögen die Zukunft verpfändet und gleichzeitig die digitale Überwachungsinfrastruktur weiter ausbaut, sind es paradoxerweise kleine Unternehmen wie Volla, die den Geist der Freiheit am Leben erhalten.
Wer seine digitale Souveränität aufgibt, gibt letztlich auch seine Freiheit auf. In einer Demokratie sollte das Smartphone ein Werkzeug des Bürgers sein – nicht ein Werkzeug gegen den Bürger.
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