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Kettner Edelmetalle
27.01.2026
15:22 Uhr

Dollar im freien Fall: Trumps Politik erschüttert das Fundament der Weltwährung

Dollar im freien Fall: Trumps Politik erschüttert das Fundament der Weltwährung

Was sich derzeit an den internationalen Devisenmärkten abspielt, gleicht einem schleichenden Erdbeben. Der US-Dollar, einst unangefochtener Fels in der Brandung der globalen Finanzmärkte, bröckelt zusehends. Mehr als 1,18 Dollar müssen Anleger mittlerweile für einen Euro auf den Tisch legen – zeitweise kratzte der Kurs sogar an der Marke von 1,19 Dollar. Eine Entwicklung, die nicht nur Währungsexperten die Schweißperlen auf die Stirn treibt.

Die unberechenbare Hand im Weißen Haus

Die Ursache für diesen dramatischen Vertrauensverlust liegt auf der Hand – oder besser gesagt: im Oval Office. Die Devisenexpertin der Commerzbank, Thu Lan Nguyen, bringt es auf den Punkt: Es sei die "unberechenbare Politik dieser US-Regierung", die aus Sicht des Marktes eine akute Gefahr darstelle. Noch beunruhigender klingt ihre Warnung vor einem möglichen "Kipppunkt", nach dem die US-Währung unkontrolliert abstürzen könnte. Ein Szenario, das man sich vor wenigen Jahren noch nicht hätte vorstellen können.

Besonders brisant: Der offene Konflikt zwischen der Trump-Administration und der Federal Reserve. Die eigentlich unabhängige US-Notenbank sieht sich massivem politischem Druck ausgesetzt. Investoren ziehen sich reihenweise aus Dollar-Positionen zurück, weil sie um die Unabhängigkeit der wichtigsten Zentralbank der Welt fürchten. Wenn selbst der Supreme Court sich mit der Entlassung einer Fed-Direktorin befassen muss, dann ist das ein Alarmsignal, das man nicht ignorieren sollte.

Grönland-Streit und Gewaltexzesse als Brandbeschleuniger

Doch die Zinspolitik ist längst nicht das einzige Problem. Trumps Drohung mit Strafzöllen gegen gleich acht europäische Staaten wegen des Grönland-Streits hat Währungsexperten aufgeschreckt. Die Erkenntnis: Der US-Präsident instrumentalisiert Zölle nicht mehr nur für wirtschaftliche Zwecke, sondern auch als politische Waffe. Eine gefährliche Entwicklung, die das ohnehin fragile Vertrauen in die amerikanische Wirtschaftspolitik weiter untergräbt.

Hinzu kommen die erschütternden Vorfälle in Minnesota, wo bei Aktionen der US-Einwanderungsbehörde ICE zwei amerikanische Staatsbürger ums Leben kamen. Über 60 Vorstandschefs namhafter Unternehmen – darunter Schwergewichte wie 3M, UnitedHealth und Target – forderten öffentlich eine Deeskalation. Die Demokraten im Senat drohen gar mit einem erneuten Regierungsstillstand. Ein solcher Shutdown würde den Dollar-Verfall zweifellos weiter beschleunigen.

Deutsche Exportwirtschaft in der Zwickmühle

Für Deutschland als Exportnation entwickelt sich diese Währungsturbulenzen zum handfesten Problem. Ein starker Euro macht deutsche Produkte auf dem Weltmarkt teurer – Gift für eine Wirtschaft, die ohnehin mit strukturellen Herausforderungen kämpft. Auch Japan beobachtet die Entwicklung mit wachsender Nervosität; der Yen hat gegenüber dem Dollar sogar noch stärker zugelegt als der Euro. Die japanische Notenbank erwägt bereits Interventionen am Devisenmarkt.

Gold als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten

In Zeiten, in denen selbst die vermeintlich stabilste Währung der Welt ins Wanken gerät, rücken alternative Wertaufbewahrungsmittel verstärkt in den Fokus. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie Krisen überdauern können – unabhängig davon, welche Regierung gerade an der Macht ist oder welche geldpolitischen Experimente Notenbanken durchführen. Während Papierwährungen kommen und gehen, bleibt Gold ein zeitloser Wertspeicher, der keiner politischen Willkür unterliegt.

Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr: Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte nicht ausschließlich auf Währungen vertrauen, deren Wert von der Berechenbarkeit politischer Entscheidungsträger abhängt.

Die Frage, die sich viele Anleger stellen müssen, lautet nicht mehr, ob der Dollar weiter fallen wird – sondern wie tief. Und ob das, was wir derzeit erleben, tatsächlich erst der Anfang einer fundamentalen Neuordnung des globalen Währungsgefüges ist.

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