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21.07.2026
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Eine Woche voller Blut – und die Republik schaut weg

Eine Woche voller Blut – und die Republik schaut weg

Es gibt Wochen in diesem Land, die eigentlich einen Aufschrei verdienen. Wochen, in denen sich Gewalttat an Gewalttat reiht, in denen Menschen sterben, angegriffen und bedroht werden – und dennoch bleibt die große mediale Empörung aus. Genau eine solche Woche liegt hinter uns. Und die Reaktion der etablierten Medienhäuser? Ein Achselzucken. Eine Randnotiz. Ein 19-Sekunden-Clip.

Der Kanzler und seine bemerkenswerte Realitätsverweigerung

Im ZDF-Sommerinterview durfte Bundeskanzler Friedrich Merz am vergangenen Sonntag verkünden, man habe die Flüchtlingskrise „in den Griff“ bekommen. Ein Satz, der angesichts der Ereignisse dieser Woche wie blanker Hohn klingt. Doch statt kritisch nachzuhaken, ließ die interviewende Journalistin den Regierungschef unbehelligt gewähren. Kein Widerspruch. Keine unangenehme Frage. Kein Innehalten.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Während in Deutschland Menschen zu Zufallsopfern werden, verkündet der Kanzler in trauter Eintracht mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk das gelöste Problem. Und niemand am Studiotisch scheint es für nötig zu halten, ihn mit der Wirklichkeit zu konfrontieren.

Die Fälle, die kaum einer sehen soll

Da wäre der Fall des 22-jährigen Studenten Marius Dick, der von einem gleichaltrigen Afghanen getötet worden sein soll. Der Täter, Sajad M., kam vor etwa einem Jahrzehnt als unbegleiteter Minderjähriger nach Deutschland, galt als „gut integriert“, absolvierte eine handwerkliche Ausbildung und besaß ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht. Erst als sich der Kanzler persönlich bei den trauernden Eltern gemeldet hatte, widmete das ZDF dem Fall im Heute Journal ganze neunzehn Sekunden. Die Anteilnahme hatte sich zuvor vor allem in den sozialen Medien Bahn gebrochen – dort, wo der Bürger noch selbst entscheidet, was ihn bewegt.

Doch dabei blieb es nicht. In Dresden soll ein 41-jähriger Türke unter „Allahu-Akbar“-Rufen auf Polizisten geschossen haben. In Ruhpolding soll ein 28-jähriger Afghane einen Zugbegleiter mit einem Messer bedroht, verfolgt und anschließend im Bahnhofsbereich weitere Menschen gefährdet haben. Drei Vorfälle, die in einem funktionierenden Staat wochenlang die Titelseiten füllen müssten – und die es kaum über den Status einer Lokalmeldung hinausschafften.

Warum das Schweigen kein Zufall ist

Wie erklärt sich diese kollektive Gleichgültigkeit? Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um hier zwei nüchterne Erklärungen zu erkennen, die sich gegenseitig ergänzen.

Da ist zum einen die politische Prägung eines journalistischen Milieus, das mehrheitlich links tickt. Eine zu ausführliche Berichterstattung über Straftaten von Zuwanderern würde der eigenen Ideologie widersprechen. Sie würde am eigenen Weltbild kratzen, an der eigenen Legitimität sägen. Politiker und Journalisten agieren hier wie zwei Zahnräder desselben Getriebes – verschiedene Berufsbilder, aber dieselbe Gesinnung. Kritik an der Migrationspolitik wird da bestenfalls in homöopathischen Dosen simuliert.

Eine Fundamentalkritik an der Migrationspolitik würde schließlich auch den eigenen Standpunkt in Frage stellen – und genau das will man um jeden Preis vermeiden.

Die stille Gewöhnung an das Grauen

Der zweite, womöglich noch bedrückendere Grund: Die Gewalt im öffentlichen Raum ist längst zur Normalität geworden. Selbst wer sich noch schockiert zeigt, kommt bei der schieren Masse der Vorfälle kaum noch hinterher. Wer heute von einem Messerangriff liest, weiß oft nicht mehr, ob es sich um einen neuen Fall handelt oder um jenen, über den man schon vor wenigen Tagen gelesen hatte.

Besonders drastisch zeigt sich das im öffentlichen Nahverkehr. Die Angriffe auf Bahnpersonal und Fahrgäste häufen sich derart, dass man anhand der Überschriften kaum noch zuordnen kann, welcher Täter nun wieder von einem Gericht für schuldunfähig erklärt wurde. Ein Zustand, der noch vor zwei Jahrzehnten undenkbar gewesen wäre – heute ist er trauriger Alltag.

Die Verantwortung liegt in Berlin

Und genau hier liegt die eigentliche Gefahr. Wer sich an diese Brutalität gewöhnt, wer sie als unabänderliches Schicksal hinnimmt, der mindert den Handlungsdruck auf jene, die politisch dafür verantwortlich sind. Der schützt diejenigen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als dass solche Taten als belanglose Lokalmeldungen in der Versenkung verschwinden.

Die zunehmende Kriminalität und die erschreckende Häufung von Messerangriffen sind kein Naturereignis. Sie sind das Resultat einer jahrelangen Fehlpolitik, die sich weigert, ihre eigenen Versäumnisse einzugestehen. Wer den Bürger schützen will, muss die Wahrheit benennen dürfen – auch wenn sie unbequem ist. Es ist nicht allein die Überzeugung unserer Redaktion, sondern die eines wachsenden Teils der Bevölkerung, dass dieses Land dringend eine Politik braucht, die wieder für Deutschland regiert und nicht gegen die Menschen, die hier leben.

Was bleibt dem Bürger in unsicheren Zeiten?

Wenn das Vertrauen in Staat und Institutionen schwindet, wenn selbst die grundlegendsten Aufgaben eines Gemeinwesens – der Schutz von Leib und Leben – ins Wanken geraten, dann suchen die Menschen nach Beständigkeit. Nach Werten, die sich nicht von politischer Willkür oder medialer Beliebigkeit auflösen lassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie in Zeiten der Verunsicherung ein Fels in der Brandung sein können. Als solide Beimischung eines breit gestreuten Vermögens bieten sie das, was einer zunehmend instabilen Welt fehlt: Substanz und Verlässlichkeit.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und den uns vorliegenden Informationen. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren beziehungsweise fachkundigen Rat einholen. Eine Haftung für Anlageentscheidungen wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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