
Eisiger Winter entlarvt Energiepolitik: Deutsche Haushalte frieren sich arm

Der Winter 2025/2026 schlägt mit voller Wucht zu – und mit ihm die bittere Rechnung einer verfehlten Energiepolitik. Während die Temperaturen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt liegen, explodieren in vielen Haushalten die Heizkosten. Was Klimaapokalyptiker noch vor wenigen Jahren als unmöglich bezeichneten, ist nun Realität: Ein knackig kalter Winter, der die Bürger finanziell in die Knie zwingt.
Die Physik lässt sich nicht wegideologisieren
Die Zusammenhänge sind so simpel, dass man eigentlich keinen Energieexperten bräuchte, um sie zu verstehen: Je kälter es draußen ist, desto mehr muss geheizt werden. Harald Proidl von der E-Control, der österreichischen Regulierungsbehörde für Strom und Gas, bestätigt diese Binsenweisheit nun auch offiziell. An besonders frostigen Tagen steigt der Energiebedarf um bis zu acht Prozent. Über Wochen summiert sich das zu einer erheblichen Mehrbelastung für die ohnehin strapazierten Haushaltsbudgets.
Der Jänner lag im Mittel rund zwei Grad unter dem langjährigen Durchschnitt. Was nach einer marginalen Abweichung klingt, schlägt sich in barer Münze nieder. Schon eine Woche mit nur einem Grad niedrigeren Temperaturen kostet mehrere Euro zusätzlich. Über den gesamten Monat hinweg wächst dieser Betrag zu einer spürbaren finanziellen Belastung heran.
Wärmepumpen-Träume platzen bei Minusgraden
Besonders pikant wird die Situation für jene Hausbesitzer, die den grünen Versprechen geglaubt und auf Wärmepumpen umgerüstet haben. Diese hochgelobten Wundergeräte der Energiewende zeigen bei tiefen Außentemperaturen ihre Schwächen: Der Stromverbrauch steigt drastisch an, sobald die Pumpen mehr leisten müssen. Die versprochene Effizienz? Ein Märchen für milde Herbsttage.
„Je größer der Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenluft, desto mehr Energie wird benötigt, um Wohnräume auf einem konstanten Niveau zu halten."
Gut gedämmte Neubauten mögen die Kälte noch einigermaßen abfedern können. Doch die Millionen Besitzer älterer Bausubstanz stehen vor einem Dilemma: Entweder sie frieren oder sie zahlen. Eine dritte Option hat ihnen die Politik nicht gelassen.
Gasspeicher auf historischem Tiefstand
Während die Bürger ihre Thermostate herunterdrehen, um die Kosten im Griff zu behalten, zeichnet sich ein noch bedrohlicheres Szenario ab. Die Gasspeicher in Deutschland und Österreich befinden sich auf einem historisch niedrigen Stand. In Österreich liegt der Füllstand aktuell unter 50 Prozent – und das mitten im Winter. Experten warnen: Um den Druck in den Gasleitungen aufrechtzuerhalten, werden mindestens 25 Prozent des Bestandes benötigt. Bei anhaltenden Minusgraden reduziert sich der Gasbestand täglich um etwa ein Prozent.
Die Konsequenzen eines leeren Speichers wären verheerend: Die Industrieproduktion käme zum Erliegen, die Verstromung von Gas wäre nicht mehr möglich. Ein Szenario, das vor wenigen Jahren noch als Panikmache abgetan wurde, rückt nun in greifbare Nähe.
Die Sanktionspolitik rächt sich bitter
Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um die Zusammenhänge zu erkennen. Die von der EU beschlossenen Sanktionen gegen Russland und das faktische Kaufverbot für russisches Gas haben die Energiepreise in die Höhe getrieben. Statt günstiges Pipeline-Gas aus dem Osten fließt nun teures LNG aus Übersee in europäische Terminals – sofern es überhaupt verfügbar ist.
Die Großhandelspreise für Gas sind zuletzt wieder deutlich gestiegen. Zwar sind viele Privatkunden durch längerfristige Tarife vorerst geschützt, doch diese Schonfrist wird nicht ewig währen. Halten die hohen Großhandelspreise an, werden sie sich unweigerlich in den Endkundenpreisen niederschlagen.
Wo bleibt die versprochene Erderhitzung?
Die Ironie der Geschichte könnte kaum größer sein. Jahrelang wurden die Bürger mit Horrorszenarien einer unaufhaltsamen Klimaerwärmung bombardiert. Schneefreie Winter sollten zur Normalität werden, hieß es. Nun sitzt Europa bibbernd in seinen Wohnungen und fragt sich, wo die versprochene Erderhitzung geblieben ist. Die Klimaprediger schweigen derweil auffällig still.
Für viele Familien wird dieser Winter zur echten Belastungsprobe. Die Kombination aus niedrigen Temperaturen, hohen Energiepreisen und einer ideologiegetriebenen Energiepolitik trifft besonders die arbeitende Mittelschicht hart. Jene Menschen also, die jeden Monat brav ihre Steuern zahlen und nun feststellen müssen, dass sie sich das Heizen kaum noch leisten können.
Es wird höchste Zeit, dass die Politik ihre energiepolitischen Irrwege korrigiert und wieder die Interessen der eigenen Bevölkerung in den Vordergrund stellt. Denn eines ist sicher: Der nächste kalte Winter kommt bestimmt.

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