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26.08.2025
18:39 Uhr

Energiedeals statt Sanktionen: Trumps fragwürdiger Kuschelkurs mit Putin

Während in der Ukraine weiterhin täglich Menschen sterben und die Infrastruktur unter russischen Angriffen zerbombt wird, schmieden Washington und Moskau offenbar bereits lukrative Energiegeschäfte. Wie Reuters unter Berufung auf fünf Insider berichtet, hätten Vertreter beider Regierungen im August über umfangreiche Abkommen beraten, die als süßes Zuckerl für Fortschritte bei den Friedensgesprächen dienen sollen.

Milliardenschwere Lockangebote für den Kreml

Die diskutierten Optionen lesen sich wie eine Wunschliste russischer Oligarchen: Der US-Energieriese ExxonMobil könnte zum milliardenschweren Sachalin-1-Projekt zurückkehren, aus dem er sich nach Putins Überfall auf die Ukraine zurückgezogen hatte. Amerikanische Technologie und Ausrüstung für das sanktionierte Arctic LNG 2-Projekt stünden plötzlich wieder zur Verfügung. Sogar russische nuklearbetriebene Eisbrecher könnten die USA erwerben – ein Deal, der angesichts der geopolitischen Spannungen geradezu grotesk anmutet.

Die Gespräche fänden während des Besuchs von Trumps Sondergesandten Steve Witkoff in Moskau statt, der sich dort mit Putin und dem Chef des russischen Staatsfonds, Kirill Dmitriev, getroffen habe. Anschließend seien die Vorschläge im Weißen Haus mit Trump persönlich besprochen worden. Teile der Ideen seien auch beim Alaska-Gipfel Mitte August zur Sprache gekommen.

Trumps Sanktionstheater entlarvt

Besonders pikant: Während Trump öffentlich mit zusätzlichen Strafmaßnahmen gegen Russland drohte, blieben nach dem Alaska-Treffen neue Sanktionen aus. „Das Weiße Haus wollte nach dem Gipfel unbedingt eine Schlagzeile über ein großes Investitionsgeschäft präsentieren", zitierte Reuters einen Insider. Ein Offenbarungseid für Trumps angeblich harte Russland-Politik.

Washington verfolge mit den Energieoptionen auch das Ziel, Russland stärker von amerikanischer statt chinesischer Technologie abhängig zu machen – ein durchsichtiger Versuch, die wachsende Allianz zwischen Moskau und Peking zu schwächen. Doch zu welchem Preis? Während die Ukraine blutet, werden dem Aggressor goldene Brücken gebaut.

Putin öffnet bereits die Tore

Der Kreml-Chef habe bereits ein Dekret unterzeichnet, das eine Rückkehr ausländischer Investoren nach Sachalin-1 grundsätzlich ermögliche. Ein klares Signal, dass Moskau die amerikanischen Avancen durchaus wohlwollend zur Kenntnis nimmt. Konkrete Vereinbarungen gebe es zwar noch nicht, doch die Richtung ist klar: Business as usual soll den Krieg beenden – eine naive Vorstellung, die die Aggression belohnt statt bestraft.

Die jetzt bekannt gewordenen Pläne offenbaren die ganze Hilflosigkeit westlicher Politik: Statt konsequent auf die Durchsetzung des Völkerrechts zu pochen, werden dem Aggressor wirtschaftliche Leckerlis angeboten. Ein fatales Signal an alle Despoten dieser Welt: Krieg lohnt sich, wenn man nur lange genug durchhält.

Deutschlands Rolle im geopolitischen Poker

Während Trump und Putin ihre Deals aushandeln, bleibt die deutsche Bundesregierung unter Friedrich Merz auffällig still. Die Große Koalition, die seit Mai 2025 regiert, scheint keine eigene Strategie zu haben. Dabei wäre gerade jetzt eine starke europäische Stimme gefragt, die sich gegen diese Art von Appeasement-Politik stellt.

Die Geschichte lehrt uns: Wer Aggressoren mit wirtschaftlichen Anreizen besänftigen will, erntet meist nur noch mehr Aggression. Putins Regime wird diese Schwäche ausnutzen, die Gewinne einstreichen und trotzdem weitermachen wie bisher. Denn warum sollte er aufhören, wenn der Westen ihm dafür auch noch Milliarden in den Rachen wirft?

„Frieden um jeden Preis ist kein Frieden, sondern Kapitulation vor der Gewalt."

Die Ukraine braucht keine amerikanisch-russischen Hinterzimmerdeals, sondern echte Unterstützung und die konsequente Durchsetzung internationalen Rechts. Alles andere ist Verrat an den Werten, für die der Westen angeblich steht.

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