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01.02.2026
13:55 Uhr

Epstein-Skandal erschüttert slowakische Politik: Langjähriger Außenminister tritt zurück

Epstein-Skandal erschüttert slowakische Politik: Langjähriger Außenminister tritt zurück

Die Veröffentlichung von über drei Millionen Dokumenten aus den Epstein-Akten durch das US-Justizministerium zieht immer weitere Kreise. Nun hat es einen hochrangigen europäischen Diplomaten erwischt: Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico akzeptierte am 31. Januar den Rücktritt seines langjährigen Außenministers Miroslaw Lajcak. Der Grund? Mutmaßliche Verbindungen zu dem berüchtigten US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.

Ein Diplomat von Format – mit dunklen Schatten

Lajcak war kein unbeschriebenes Blatt in der internationalen Politik. Von 2009 bis 2010 und erneut von 2012 bis 2020 führte er das slowakische Außenministerium. Darüber hinaus bekleidete er prestigeträchtige Positionen: Er saß der UN-Vollversammlung vor und leitete die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Zuletzt fungierte er als EU-Sonderbeauftragter für den Westbalkan – eine Position, die erheblichen Einfluss auf die europäische Außenpolitik mit sich bringt.

Umso schwerer wiegt nun der Vorwurf, der aus den freigegebenen Dokumenten hervorgeht. Laut dem britischen Rundfunksender BBC soll Epstein dem damaligen Außenminister in einem SMS-Wechsel aus dem Jahr 2018 Frauen angeboten haben. Eine Enthüllung, die selbst hartgesottene Beobachter der internationalen Politik erschüttert.

Ficos zwiespältige Reaktion

Der slowakische Regierungschef Robert Fico zeigte sich in einem auf Facebook veröffentlichten Video merkwürdig ambivalent. Einerseits betonte er, dass nicht nur er selbst, sondern das gesamte Land eine Person von „unglaublicher außenpolitischer Erfahrung" verliere. Andererseits lobte er Lajcak dafür, dass dieser sich mit seinem Rücktritt als „großer Diplomat" erwiesen habe – obwohl der Beschuldigte die Vorwürfe kategorisch zurückgewiesen hatte.

Diese Reaktion wirft Fragen auf. Ist der Rücktritt tatsächlich ein Zeichen diplomatischer Größe, oder vielmehr ein stillschweigendes Eingeständnis? Die Wahrheit dürfte irgendwo dazwischen liegen – und sie wird möglicherweise nie vollständig ans Licht kommen.

Der lange Schatten des Jeffrey Epstein

Der Fall Epstein entwickelt sich zunehmend zu einem Erdbeben, das die Fundamente der globalen Elite erschüttert. Der US-Investor stand unter dem Verdacht, tausende Minderjährige und junge Frauen missbraucht und an prominente Persönlichkeiten vermittelt zu haben. Bereits 2008 wurde er verurteilt, kam jedoch dank eines umstrittenen Deals mit der Staatsanwaltschaft mit einer lächerlich milden 18-monatigen Haftstrafe davon.

2019 erfolgte die erneute Festnahme wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen. Einen Monat später fand man ihn erhängt in seiner New Yorker Gefängniszelle. Die offizielle Version lautet: Suizid. Doch die Zweifel an dieser Darstellung sind bis heute nicht verstummt – und werden es wohl auch nie.

Ein Netzwerk der Macht und des Schweigens

Was die Epstein-Akten offenbaren, ist mehr als nur die Geschichte eines einzelnen Verbrechers. Sie zeigen ein Netzwerk aus Macht, Geld und moralischer Verkommenheit, das sich über Kontinente erstreckt. Von Prinz Andrew bis hin zu slowakischen Außenministern – die Liste der Verstrickten scheint endlos. Und man darf sich fragen: Wie viele Namen werden noch fallen, bevor dieses dunkle Kapitel endgültig aufgearbeitet ist?

Die Slowakei unter Fico, der gemeinsam mit Viktor Orbán und Andrej Babiš für eine konservative Wende in Mitteleuropa steht, muss nun beweisen, dass sie es mit der Aufklärung ernst meint. Denn eines ist gewiss: Das Vertrauen der Bürger in ihre politischen Eliten ist bereits erschüttert genug.

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