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Kettner Edelmetalle
20.02.2026
19:23 Uhr

Epstein-Skandal zerstört auch „Fergie": Die tiefe Verstrickung der Ex-Frau von Prinz Andrew

Was einst als royale Traumhochzeit in der Westminster Abbey begann, endet nun in einem Trümmerfeld aus Lügen, fragwürdigen Verbindungen und moralischem Bankrott. Sarah Ferguson, besser bekannt als „Fergie", die geschiedene Ehefrau des mittlerweile seines Prinzentitels entkleideten Andrew Mountbatten-Windsor, wird von den Enthüllungen rund um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein mit voller Wucht getroffen. Und diesmal gibt es kein Zurück.

Drei Millionen Seiten der Schande

Die im Januar veröffentlichten über drei Millionen Seiten an US-Regierungsdokumenten haben ein Bild gezeichnet, das selbst hartgesottene Beobachter der britischen Monarchie erschaudern lässt. Ferguson soll demnach ihre beiden Töchter Beatrice und Eugenie – damals 20 und 19 Jahre alt – nur eine Woche nach Epsteins Entlassung aus dem Gefängnis im Jahr 2009 zu einem Besuch bei dem verurteilten Straftäter in die USA mitgenommen haben. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Ein Mann, der wegen der Anwerbung einer Minderjährigen zur Prostitution verurteilt worden war, empfing wenige Tage nach seiner Haftentlassung die Töchter eines Mitglieds des britischen Königshauses.

„Der Bruder, den ich mir immer gewünscht habe"

Die veröffentlichten E-Mails offenbaren eine Beziehung zwischen Ferguson und Epstein, die weit über oberflächliche Bekanntschaft hinausging. Epstein sei der „Bruder, den ich mir immer gewünscht habe", schrieb sie ihm. In einer anderen Nachricht bot sie sich regelrecht an: „Ich stehe zu Ihren Diensten. Heiraten Sie mich einfach." Sie schlug sogar vor, seine Häuser zu organisieren. Was genau damit gemeint war, darf der geneigte Leser selbst interpretieren.

Besonders entlarvend ist ein Detail, das die ganze Doppelmoral dieser Verbindung offenlegt. In einem Interview mit dem London Evening Standard bezeichnete Ferguson 2011 ihre Verstrickung mit Epstein noch als „gigantischen Fehler". Doch hinter den Kulissen sah die Sache ganz anders aus. In einer E-Mail an Epstein bestritt sie vehement, das Wort „Pädophilie" in dem Interview verwendet zu haben. „Wie Sie wissen, habe ich das ‚P-Wort' absolut nicht über Sie gesagt", schrieb sie ihm unterwürfig. Und weiter: „Sie waren immer ein standhafter, großzügiger und herausragender Freund für mich und meine Familie." Ihre Sprecherin erklärte später, Ferguson habe diese Aussage nur getätigt, um nicht von Epstein verklagt zu werden. Eine Erklärung, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet.

Vom Zehenlutsch-Skandal zum moralischen Abgrund

Fergusons Geschichte ist eine Chronik des Scheiterns, die sich wie ein Lehrstück über den Verfall einstiger Privilegien liest. Bereits 1992, nur Monate nach der Trennung von Andrew, veröffentlichte eine Boulevardzeitung Fotos, die sie oben ohne zeigten, während ihr amerikanischer Finanzberater John Bryan an ihren Zehen lutschte. Was damals als peinlicher Ausrutscher galt, wirkt im Rückblick fast harmlos.

Es folgten Berichte über ihre ausufernden Ausgaben, die die verstorbene Queen Elizabeth dazu veranlassten, klarzustellen, dass Ferguson ihre Schulden gefälligst selbst zu begleichen habe. In den folgenden Jahren versuchte sich die Herzogin von York als Autorin – unter anderem mit einer Kinderbuchserie namens „Budgie der kleine Hubschrauber" – und als Werbefigur für Weight Watchers. Doch 2010 folgte der nächste Tiefschlag: Eine Boulevardzeitung enthüllte, dass sie Zugang zu ihrem Ex-Mann für 500.000 Pfund angeboten hatte. Sie entschuldigte sich damals für einen „schwerwiegenden Fehler im Urteilsvermögen".

Seit Monaten von der Bildfläche verschwunden

Heute ist Ferguson seit Monaten nicht mehr öffentlich gesehen worden. Nachdem König Charles seinem Bruder Andrew den Prinzentitel entzogen und ihn aus der Royal Lodge verbannt hatte, musste auch Ferguson im Oktober vergangenen Jahres das 30-Zimmer-Anwesen in Windsor verlassen. Eine königliche Quelle erklärte damals lapidar, Ferguson werde „eigene Arrangements treffen". Berichten zufolge soll sie sich zeitweise in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgehalten haben oder bei ihren Töchtern untergekommen sein.

Andrew selbst wurde am Donnerstag von der Polizei verhaftet – im Zusammenhang mit Ermittlungen, ob er als Handelsgesandter Regierungsdokumente an Epstein weitergegeben habe. Er wurde zwar bislang nicht angeklagt, doch die Bilder, die ihn abgehärmt und gezeichnet beim Verlassen einer Polizeistation zeigten, sprechen Bände.

Ein System, das sich selbst entlarvt

Der Fall Ferguson-Epstein ist mehr als nur ein weiterer royaler Skandal. Er wirft ein grelles Schlaglicht auf die Verflechtungen zwischen Macht, Geld und moralischer Verkommenheit in den höchsten Kreisen der westlichen Gesellschaft. Während normale Bürger für weitaus geringere Vergehen zur Rechenschaft gezogen werden, konnten sich die Privilegierten dieser Welt offenbar jahrelang in einem Netzwerk bewegen, dessen Abgründe erst jetzt vollständig sichtbar werden.

Ein ehemaliger hochrangiger royaler Berater riet den Betroffenen gegenüber Reuters, sie sollten „das niedrigstmögliche Profil wahren und ihrem Tagesgeschäft nachgehen". Ein Ratschlag, der angesichts der Schwere der Vorwürfe geradezu zynisch anmutet. Mehrere Wohltätigkeitsorganisationen hatten bereits im September ihre Verbindungen zu Ferguson gekappt – ein deutliches Signal, dass selbst die sonst so nachsichtige britische Gesellschaft ihre Grenzen hat.

Die Geschichte von Sarah Ferguson zeigt einmal mehr, dass Titel und Privilegien keinen Schutz vor den Konsequenzen des eigenen Handelns bieten – zumindest nicht auf Dauer. Ob die britische Monarchie diesen Skandal unbeschadet überstehen wird, dürfte eine der spannendsten Fragen der kommenden Monate sein. Eines steht jedoch fest: Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Institution ist einmal mehr schwer erschüttert.

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